Archiv: August 2003

Aug 20 2003

Windhoek: Nun über 350000 Winwohner

Geschrieben von admin in: Namibia

Aufgrund von starker Zuwanderung hat sich die Einwohnerzahl von Windhoek seit der Unabhängigkeit fast verdoppelt. Nun wird die Zahl der Bewohner auf 350000 geschätzt - pro Monat kommen 1650 dazu ! Die Wachstumsrate der Hauptstadt liegt nun pro Jahr bei 5 %. Die Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung wird auf 40 % geschätzt. Die Windhoeker Stadtverwaltung muß damit kämpfen, daß viele Arme ihre Rechnung für städtische Dienstleistungen nicht bezahlen können - ein Problem, das landesweit alle Gemeinden trifft.

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Aug 19 2003

Staub in Autos

Geschrieben von admin in: Namibia

Wenn man in einem VW - Bus o. ä. fährt, erlebt man, daß das Gepäck schnell hinten einstaubt. Vorsorge: Öffnen Sie etwas die Heck - Schiebefenster - es hilft wirklich !

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Aug 19 2003

Lesertipp Windhoek/Hotel Etambi

Geschrieben von admin in: Namibia

Leserhinweis, siehe auch unsere Übernachtungsempfehlungen WindhoekIn Windhoek stiessen wir auf das Hotel Etambi mit einem sensationellen Preis/Leistungsverhältnis! Eine so gepflegte Anlage haben wir während unserer 3 wöchigen Tour nicht angetroffen!
Daniala Maurer

[Dieser Eintrag wurde am 13.05.2004 um 15:44 editiert.]

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Aug 18 2003

Swakopmund/Martin Luther - Lok

Geschrieben von admin in: Namibia

Die Lok ist z. Zt. abtransportiert und wird restauriert.

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Aug 01 2003

Reisebericht U.Iwanowski - 20.05.2003 - 09.06.2003

Geschrieben von admin in: Namibia

gefahrene km: ca. 3.700

21./22.05.03 Windhoek, Hotel Heinitzburg
sehr elegante Unterkunft, geräumige Zimmer, schöner Blick über Windhoek, sehr elegantes, gutes aber extrem teures Restaurant

22./24.05.03 Solitaire, Namib Naukluft Lodge
von Windhoek Richtung Flughafen, dann aber nicht nach links Richtung Flughafen, sondern geradeaus Richtung Kupferberg = C26., über die D1265 auf die C24, bei Nauchas rechts, über den Spreegtshoogte Pass, auf die C14 nach Solitaire und weiter zur Namib Naukluft Lodge, in herrlicher Wüstenumgebung gelegen, gute Verpflegung, Zimmer sehr warm (keine AC)
Von der Namib Naukluft Lodge sind es ca. 80 km bis zum Eingang Sossusvlei, dann noch einmal auf Teerpad mit Schlaglöchern (Vorsicht!) ca. 65 km bis zum Parkplatz, dann noch 5 km tiefe Sandpad bis zum Vlei (nur per 4×4 möglich)

24./26.05.03 Swakopmund, Pension Intermezzo
über die C19 / C14 durch den Namib Naukluft Park und über Walvis Bay nach Swakopmund, an der Küste kalt und nebelig. Unterwegs ein kleines Rudel Löffelhunde gesichtet. Das Intermezzo ist eine saubere Unterkunft mit großen Zimmern, sehr reichhaltiges Frühstücksbuffet, eigener Parkplatz, nachts Neighbourwatch, die Atmosphäre im Intermezzo wirkt jedoch etwas steril, die Gastgeber leicht gehemmt, aber freundlich.
Ausflug zur Monlandschaft und Welwitschia-Fläche (Permit ist unbedingt notwendig, kann man auch schon am Sossusvlei erstehen)

26./27.05.03 Omaruru, RB-Farm
Von Swakopmund auf der C34 über Hentiesbaai nach Cape Cross, Tausende von Robben (schreien und stinken), sehr beeindruckend, weil zum Greifen nahe, Abstecher zur gepflegten Cape Cross Lodge, die direkt am Meer liegt, Aufenthalt hier lohnt aber nicht; es ei denn, man hat besondere biologische Interessen.
Zurück nach Hentiesbaai und über die D1918 (gute Pad) und D1925 (schlechte Pad) zur Spitzkoppe, Eintritt 10 N$ p.P. und 10 N$ pro Auto, wahnsinnig schöne Landschaft, einfache Campingplätze ohne sanitäre Anlagen vorhanden, Camping hier empfehlenswert wegen der Natur, aber alles muss selbst mitgebracht werden. Über D3716 und D1918 auf die B2 Richtung Usakos/Karibib. Hinter Karibib auf die C33, dann rechts auf die C36 (Asphalt), zur RB-Farm dann noch ca. 21 km. RB-Farm (Rolf Becker Farm) liegt direkt an der Pad C36, ca. 30 km südlich von Omaruru (hinter der RL-Farm, nicht zu verwechseln!). sehr gastfreundlich, schöne, geschmackvoll afrikanisch eingerichtete riedgedeckte Bungalows oder etwas einfachere Zimmer (Bungalows ist der Vorzug zu geben!), wunderschön angelegter Garten voller Blumen und Blüten, großer Pool und Whirlpool (natürliche heiße Quelle) vorhanden, Empfehlung: nach langer Fahrt Sekt im Whirlpool genießen!

27./28.05.03 Damaraland, Palmwag Lodge
über die C36 Richtung Uis, dann auf die C35, Abstecher zum Brandberg ca. 10 km, vom Office ca. 45 Minuten Fußweg zur Felsmalerei White Lady, weiter über die C35, D 2512 (= exzellente Pad und landschaftlich ausgesprochen schön) an Twyfelfontein vorbei zur Pad C39. Auf dieser ca. 40 km (ganz schlechte Wegstrecke , nur ?Wellblech?) bis zur C43. Auf dieser wieder ganz schlechte Strecke mit nur Wellblech ca. 40 km bis zur Palmwag Lodge mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von max. 50 km/h).
sauber und geräumige Luxuszelte der Palmwag Lodge liegen sehr schön am Rivierlauf und weit weg vom Lodgebetrieb, vom Restaurant sehr schöne Position zur Beobachtung des Sonnenuntergangs, Pool mit Poolbar, aber nur ganz wenige und einfache Liegen vorhanden (aus Presspappe ohne Liegenauflagen!)

28./30.05.03 Kunene, Camp Serra Cafema
von der Palmwag Lodge ca. 2 km zur Landebahn, Flug nach Camp Serra Cafema im kleinen Flieger, Dauer 1 h 10 Minuten über landschaftlich beeindruckende Schönheit mit Bergen, Tälern, sehr vielen Flussläufen , Fairy Circles und Himba Kraals. Von der Landebahn Serra Cafema ca. 1 h Fahrt durch Dünen und Gebirge zum Camp, ausgesprochen beeindruckend der erste Blick auf den Dauerfluss Kunene. Das Camp liegt direkt am Fluss, Holzstege als Wege, Zelt-Bungalows mit eigener Terrasse und Hängematte, Aktivitäten: Bootsfahrten am Kunene (Himbas ?wohnen? auf der angolanischen Seite, beste Möglichkeiten zum Beobachten), Boots-Sundownerfahrten mit Abstecher zur angolanischen Seite, Quadrobike-Fahrten durch die Dünen (absolut lohnenswert, besonders zum Hartmann ? Tal, da landschaftlich atemberaubend), Scenic Drives, Wanderung zur Stromschnelle. Freundlicher, perfekter Umgang mit den Gästen. Möglichkeit zum Grillen mit Kerzen und Fackeln, sehr romantisch!

30./31.05.03 Damaraland, Palmwag Lodge
ruhiger Rückflug über das unberührte Kaokoveld. In der Palmwag Lodge diesmal in Bungalows übernachtet, die sehr warm waren, wenig Fenster zum Lüften, durchgelegene Matratzen, sehr einfache Badezimmer. Den Luxuszelten ist absolut der Vorzug zu geben! Pirschfahrt durch das landschaftlich reizvolle Konzessionsgebiet, mit fachkundigem Führer, der Flora und Fauna sehr gut erklärte.

31.05./01.06.03 Twyfelfontein, Twyfelfontein Lodge
aus landschaftlichen Gründen Umweg über C40 Grootberg Pass gefahren. Landschaftlich äußert reizvoll! Über Kamanjab auf die C35 (trotz sehr guter Pad hier Reifenpanne) und über Khorixas (neuen Reifen gekauft) auf die C39 am Versteinerten Wald vorbei auf die D2612 nach Twyfelfontein. Die Twyfelfontein Lodge ist ca. 8 Fahrminuten von den Gravuren sehr schön am Berg gelegen, Zimmer wirken dunkel, warm, keine AC (aber Ventilator vorhanden), mehr für Gruppen als Individualreisende geeignet.
Eintritt zu den Gravuren 20 N$ p.P. und 10 N$ für den Wagen, 2 Führungen möglich mit Dauer von 1 h oder ½ h , spätester Beginn für die 1 h Führung um 16.00 h (schließt um 17.00 h). Führung nachmittags empfehlenswert wegen der optimalen Beleuchtung um diese Tageszeit.

01./03.06.03 Nähe Etosha, Epacha Game Lodge and Spa
Besichtigung der Orgelpfeifen und des Verbrannten Berges, dann über die D2612, C35 auf die C39 (=Asphalt) und weiter über die C38 (=Asphalt) in die D2695, nach ca. 28 km rechts Einfahrt in die Lodge. Luxuslodge mit sehr geräumigen eigenen Häuschen, Bad, Dusche, Außendusche und eigener Veranda. Mittags und abends jeweils 3-Gang-Menu, großer Pool mit vielen Liegen, Sauna, Dampfsauna, Massagen, Whirlpool, Kellner mit weißen Handschuhen, für Namibia sehr teure Preise für Weine (250 ? 400 N$), weniger afrikanisches als europäisches/belgisches Flair (Besitzer = Belgier); es werden Pirschfahrten im eigenen Gelände und ab 2 Ü auch in die Etosha Pfanne angeboten. Bei Pirschfahrt im eigenen Gelände stilvoller Sundowner mit schön gedecktem Tisch und Imbiss = Atmosphäre wie in Out of Africa.
In der Nähe der Lodge entstehen weitere Unterkünfte mit Luxuszelten, eigenen sanitären Anlagen und Veranda = sehr afrikanisch

03./04.06.03 Etosha National Park, Camp Halali
über die D2695 und C38 (Asphalt bis Okaukuejo) durch das Anderson Gate in den Etosha N.P., an den Wasserlöchern Gaseb, Gemsbokvlakte und Aus viele verschiedene Tiere gesehen, über den Rhino Drive nach Halali, Camp einfach, aber sauber, mittags gibt es Buffet, an der beleuchteten Wasserstelle war nichts los, wenig Tiere um Halali

04./05.06.03 Nähe Etosha, Mushara Lodge
Pirschfahren frühmorgens ab Halali nach Namutoni, bei Kalkheuvel und Chudop sehr viel Tierreichtum, besonders Elefanten und Giraffen, Namutoni wirkte sehr gepflegt mit grünem Rasen und sauberem Pool, Mittagessen einfach, aber gut. Weiter über die C38 (Asphalt) aus dem Park heraus nach Mushara. Gepflegte Lodge mit großen, eigenen Häuschen, grüner Rasen, großer, sauberer Pool, sehr guter Curio Shop, elegant gedeckte Tische zum Abendessen, freundliche Atmosphäre und aufmerksamer Service

05./07.06.03 Waterberg Wilderness Lodge
über B1 (Asphalt) Richtung Tsumeb. Direkt an der B1 liegt der Otjikoto See, Eintritt 10 N$ p.P.; kleine Zooanlage vorhanden mit Kudu, Warzenschwein, Krokodil, Strauss, Papagei und anderen Vögeln, Restaurant/Coffee Shop mit billigen Preisen, guter und preiswerter Curio Shop.
Tsumeb auffallend sauber und grün mit blühenden Bougainvilleas. Weiter über C42 (Asphalt) Richtung Grootfontein, rechts ab in die D2859 zum Hoba Meteoriten. Eintritt 10 N$ p.P., kleine Anlage mit Erklärungen zu Pflanzen und Bäumen, Grillmöglichkeit.
Weiter auf D 2859 bis zur D2860, hier rechts Richtung Otavi. B8 überquert und geradeaus auf die D2804, weiter auf D2512, die durch Farmgebiet führt (Farmtore), gute Pad bis Nähe Waterberg, dann queren viele Riviere die Pad (langsam fahren). Vom Abzweig D2512 noch ca. 4 km auf schlechter Pad durch schöne Landschaft bis zum Farmhaus. Neue Rezeption mit kleinem Weg durch schöne Gartenanlage mit großen Bäumen (Bambus, Kasuarine, kleiner Pool, mit Springbrunnen). Neuer Speiseraum mit Bar, Lounge und Kamin, Aufenthaltsraum/Bibliothek mit deutschem Fernsehprogramm. Aktivitäten: kleine Wanderung am Berg entlang (ca. 1 ½ Stunden mit leichtem Auf- und Abstieg, gutes Schuhwerk notwendig). Aufstieg auf das Plateau mit Führer (ca. 2 ½ Stunden mit teilweisen sehr steilem Abstieg)

07./08.06.03 Nähe Flughafen, Gästefarm Ondekaremba
über D2512 und C22 (Asphalt) auf die B1 Richtung Okahandja, hier Holzmarkt mit sehr reichhaltigem Angebot. Achtung: Man wird von den Verkäufern umschwärmt wie von Fliegen, weil jeder was verkaufen will. Handeln möglich. Wenn man zum Auto zurück geht, wird man ?begleitet? - und es sinken die Preise. Weiter auf B1 über Windhoek auf B6 Richtung Flughafen nach Ondekaremba (Schild am Straßenrand). Herzlicher Empfang, gutes Essen, Zimmer schön restauriert in warmen Erdfarben; großes Appartement vorhanden mit Küche, Aufenthaltsraum, eigener Veranda und deutschen Fernsehprogramm. Rundfahrt auf dem Farmgelände (ca. 2 ½ Stunden mit Herrn Rust ) sehr lohnenswert wegen phantastischer Erklärungen zu Tieren, Pflanzen und Bäumen. Markierte Wanderwege von ca. 1 ½ - 2 Stunden Länge vorhanden.

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Aug 01 2003

Fish River Canyon - Wanderungen

Geschrieben von admin in: Namibia

Ich habe den Canyon schon mehrfach durchwandert und es ist immer wieder schön.
Auf jeden Fall kann ich den Hike empfehlen, wenngleich er für ungeübte ziemlich anstrengend sein kann.
Seit 1989 haben sich die Zugangsbedingungen kaum geändert. Die Wanderung ist bei Namibia Wildlife Resorts zu buchen. Mehr als 40 Personen pro Tag werden nicht zugelassen. Bei der Buchung erhält man eine Tauglichkeitsbescheinigung, die von einem in Namibia zugelassenen Arzt vor der Abreise zum Fish River auszufüllen ist. Ateste von deutschen Ärzten werden nicht anerkannt, weil früher bereits des öfteren untaugliche Leute mit solchen ausländischen Bescheinigungen im Canyon kollabiert sind. Mir selbst kamen im August 1989 drei Schweizer UNTAG-Polizisten entgegen, die kurz vor dem Zusammenbruch an der Schwefelquelle ausgestiegen sind und all ihr Gepäck im Canyon verlassen haben.
Das Risiko ist durchaus nicht zu unterschätzen. Die Untersuchung bei einem namibischen Arzt dauert in der Regel ca. 30 Min. pro Person. Sie ist unumgänglich. Die Bescheinigung - und zwar eben genau dieses Formular - müssen alle Hiker heute bereits beim Eingang in Hobas vorlegen, früher konnte man einsteigen und bis Ai-Ais laufen. Erst dort wurde der Nachweis dann verlangt. Es ist 40 Tage gültig, danach braucht man ein neues.
Die minimale Anzahl beträgt 3 Personen pro Gruppe. Ein Einstieg zu zweit ist nicht erlaubt und auch nicht ratsam. Das hat folgenden Grund: im Falle einer Verletzung, eines Schlangenbisses oder Hitzschlags MUSS eine Person unbedingt beim Verletzten bleiben. Und eine Person muss eben Hilfe holen können, was durchaus einen Tag in Anspruch nehmen kann, wenn man Pech hat. Im Canyon ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass man jemandem zufällig begegnet. Bei unserer letzten 3-Tages-Tour ist direkt vor uns eine 20-köpfige Gruppe eingestiegen, von der wir niemanden jemals wieder getroffen haben. Wenn man allein oder zu zweit ist, dann ist es sinnvoll, sich einer anderen Gruppe anzuschließen. Wir haben einmal unseren 3. Mann am Schwarzen Brett der Tourist Information in Windhoek gefunden. Man könnte auch in oder vor Hobas warten, bis eine Wandergruppe zusammenkommt. Wie schnell man später läuft, ist nicht vorgeschrieben. Trotzdem ist es aus den genannten Gründen nicht unbedingt ratsam, sich von der Gruppe vollkommen zu entfernen.
Meines Wissens nach ist der Einstieg in den Canyon vom View Point bei Hobas aus derzeit völlig gesperrt, sprich verboten. Von Ai-Ais aus kann man eine Tageswanderung machen, selbst alleine. Leider kommt man dann aber eben nicht in den schönsten Teil des Canyons. Ich würde aber davon abraten, auf eigene Faust den Canyon von Süden zu durchwandern.

Zum ersten und wichtigsten Punkt: In der Tat ist der Canyon seit einiger Zeit wegen gravierendem Wassermangel gesperrt. Es befindet sich offensichtlich kein trinkbares Wasser im Flussbett. Fragt sich natürlich der geübte Tropen-Trekker, ob es das überhaupt gibt. Mit einem Katadyn-Filter geht schließlich alles. Aber den will man ja vermutlich genauso wenig mitschleppen, wie das Wasser für 3-5 Tage - und davon braucht man wirklich viel. Egal! Gesperrt ist gestperrt. Es ist nicht zu erwarten, dass die Sperre während dieser Trockenzeit aufgehoben wird, weil sich die Wassersituantion nur dann verbessern kann, wenn Naute die Schleusen öffnet. Das ist aber nicht gerade wahrscheinlich, zumal der Damm weit von seiner Kapazität entfernt ist. Ab 15. Sept. ist der Canyon ohnehin geschlossen, weil die Temperaturen dann so langsam unerträglich werden. In einigen Jahren konnten wir selbst im Winter nur von Sonnenaufgang bis 11.00 Uhr und dann wieder ab 16.30 Uhr bis Sonnenuntergang laufen. 40°C ohne Schatten zwischen hitzewabernden Felswänden sind nicht zu unterschätzen. Es ist also nicht gerade unwahrscheinlich, dass die nächste Canyon-Tour frühestens Mitte/Ende April 2004 stattfinden kann.

Beitrag von Jürgen Kemp

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