Archiv: Oktober 2003

Okt 15 2003

Klein - Aus Vista – Leserempfehlung

Geschrieben von admin in: Namibia

Auf Grund Ihrer ausführlichen Beschreibung im Gästefarm- und Lodgeführer
haben wir dieses Jahr im September auf der Farm Klein Aus Vista / Piet
Swiegers drei Tage verbracht. Ergänzend zu Ihrer Schilderung ist
nachzutragen:

Die Farm ist zwischenzeitlich auf insgesamt 50.000 ha erweitert worden. Im
Haupthaus stehen mehrere komfortable Zimmer zur Verfügung.
Die Eagles Nest
Lodge ist um einige sehr großzügige geschmackvolle Chalets erweitert worden
und haben nun alle “Strom”. Einige Chalets sind mit offenen Zimmerkaminen
und Kochzeilen ausgestattet. Die Küche im Restaurant ist ausgezeichnet. Piet
Swiegers ist ein großartiger Gastgeber und immer um das Wohl seiner Gäste
bemüht.

M. & G. Kind

[Dieser Eintrag wurde am 13.05.2004 um 15:30 editiert.]

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Okt 07 2003

Südafrika und Namibia teilen sich grenzüberschreitenden Park

Geschrieben von admin in: Südafrika

Der südafrikanische Richtersveld National Park und das namibische Ai-Ais Hot Springs Reserve haben sich zu einem grenzüberschreitenden Park zusammengeschlossen.
Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten Anfang August die Tourismus-Minister beider Länder, Valli Moosa und Philemon Malima. Der stellvertretende Außenminister Südafrikas, Aziz Pahad, sagte, der Vertragsabschluß werde die regionale Kooperation im Umwelt- und Naturschutz zwischen Windhoek und Pretoria vertiefen.

Für Touristen sollen in dem länderverbindenden Park Wanderwege entstehen und Möglichkeiten für Over-night-Camping, River rafting und Canoeing. Geplant sind außerdem geführte botanische, geologische und ornithologische Touren, sowie Programme für Fotografen und kulturell interessierte Besucher. Der neue “Ai Ais/Richtersveld Transfrontier Conservation Park” ist mit 6045 Quadratkilometern der drittgrößte Naturschutzpark in der Region und beheimatet einige der spektakulärsten Landschaften des afrikanischen Kontinents. Dazu gehört vor allem der Fish River Canyon, nach dem Grand Canyon in Kalifornien der zweitiefste Canyon der Erde. Der Park soll in Zukunft mit einem weiteren grenzüberschreitenden Park fusioniert werden, der ebenfalls erst Anfang des Monats zwischen Angola und Namibia entstanden ist: zusammengelegt wurden der angolanische Iona National Park und die unter Naturschutz stehende Skelettküste Namibias. Der geplante, drei Länder verbindende Park wird mit 19 Millionen Hektar zu den größten Naturschutzgebieten der Welt gehören.

Informationen: www.peaceparks.org
Quelle: www.southafricantourism.de

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Okt 07 2003

Kapstadt: Venedig am Fuße des Tafelbergs

Geschrieben von admin in: Südafrika

Ein Hauch von Venedig weht durch Kapstadt, seit das erste Wassertaxi der Stadt seinen Betrieb aufgenommen hat. Das Boot verkehrt seit Anfang August auf dem kürzlich fertiggestellten Waterfront Canal zwischen dem Arabella Sheraton Grand Hotel am Cape Town Convention Center (CTICC) und dem Cape Grace Hotel an der V&A Waterfront.

Mit Platz für 38 Personen ist es nicht nur eine neue Touristenattraktion, sondern auch eine interessante Alternative für einheimische Pendler auf dem Weg von und zur Arbeit. Zusätzlich zum Waterfront Canal ist ein zweiter, kleinerer Wasserweg eröffnet worden, der einem alten Flusslauf folgt.

Mit diesen beiden Kanälen beginnt eine weitreichende städtebauliche Entwicklung, mit der das zuvor vernachlässigte Viertel Roggebaai an der Atlantikküste im Westen von Kapstadt aufgewertet werden soll. So stellen allein das CTICC und die Stadt Kapstadt 32 Millionen Rand zur Verfügung für ein umfangreiches Kanalsystem, an dessen Ufern Fußgänger - ähnlich wie in Barcelona - flanieren können. Insgesamt werden in dieser ersten Phase einer umfassenden Sanierung des Gebiets von Roggebaai 500 Millionen Rand investiert; geplant sind unter anderem ein Marriott-Hotel mit 300 Zimmern und Appartments. Spezielle Angebote für Touristen, Vergnügungsviertel und ein Weingut sollen bis Anfang 2006 folgen. Der berühmte Blue Train wird in Zukunft ebenfalls in Roggebaai Station halten.

Informationen: www.cape-town.org
Quelle: www.southafricantourism.de

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Okt 07 2003

Diverse Erfahrungen

Geschrieben von admin in: Südafrika

Ein Kunde schrieb:

Wir, meine Frau und ich, haben mit Ihrer Hilfe einen wunderschönen Urlaub, -eine herrliche Rundreise durch den Norden Südafrikas-, verlebt, nette Menschen kennen gelernt, viel Schönes gesehen, in guten Lodges und Hotels gewohnt, mehrere game-drives im Krüger-Nationalpark und in Sabi Sand auf der Elephant plains country logde unternommen, viele Tiere (auch the big five) beobachten können und sind glücklich und zufrieden zurückgekehrt. Wir danken Ihnen beiden insbesondere für die ausgezeichnete Ausarbeitung des “Programms für Ehepaar Podewils”. Wir haben es nach der Reise Freunden gezeigt. Sie waren schon erstaunt darüber.

Wir können sagen, daß alle Unterkünfte unseren Erwartungen entsprochen haben, einige waren hervorragend ausgestattet wie zum Beispiel das Haus in der Sherwood’s Country House, das Haus in der Elephant plains country lodge oder das Haus in der Valemount Country Logde, wo übrigens die Besitzer gewechselt haben. Es sind jetzt Lance und Dalence Bailey.
In den [U]Drakensbergen[/U] war es bekannt ziemlich kalt, so daß wir uns im Sherwood’s Country House gefreut haben, als wir abends in unseren Betten am Fußende Wärmflaschen (hot-water-bottles) und in unseren Betten in der Valemount Country Lodge eine eingeschaltete Wärmedecke vorfanden, was wir als lustig, aber auch äußerst liebevoll vom Personal empfanden.

Vorschlag zur Verbesserung der Wegbeschreibung vom Krüger-Nationalpark nach Sabi Sand: Vom Orpen-Tor auf der geteerten Straße waren es genau 10 km bis zum Abbiegen auf die Sandstraße. Dort steht rechts aber ein anderes Schild, es weist auf eine Wildlife-Schule oder ähnlich hin. Links das große Hinweisschild “Northern Province Road Agency” ist recht groß, es steht aber längs zur Straße und wird zu spät gesehen. Besser wäre es, noch eindeutiger auf die Entfernung “10 km” hinzuweisen. Sonst war alles bestens beschrieben, eine Straßen- oder Landkarte hätte man wirklich nirgends gebraucht.

Eine einzige Kritik: Im Sherwoods country house hat es uns auch gut gefallen. Die Gastgeber waren besonders freundlich und zuvorkommend. Wir hatten dort Halbpension. Außer uns wohnte dort noch ein weiteres Paar. Zum Dinner gab es keine Speisekarte und keine Weinkarte. Preise wurden vor dem Essen nicht genannt. Aus Höflichkeit haben wir auch vorher nicht gefragt. Am ersten Abend gab es als Hauptgericht zwei Stücke trockenen Fisch “Hake”, am zweiten Abend bekam jeder als Hauptgericht ein Viertel Hähnchen gebraten. Beilagen zum Hauptgericht, Vorspeisen und Dessert waren gut. Trotzdem empfanden wir den Preis von 600 Rand für vier Menü für ziemlich hoch. Für den Rotwein 1999-er Cabernet Sauvignon haben wir zweimal pro Flasche 150 Rand bezahlt, was auch ein stolzer Preis nach unserem Empfinden war, zumal der Wein in Südafrika gewachsen war. Wir haben also für vier Abendessen und zwei Flaschen Rotwein 900 Rand bezahlt. Wir glauben, nur dieses einzige Mal “abgezockt” worden zu sein.

In Durban waren wir auf Empfehlung an einem Abend im Saagries Curry Restaurant indisch essen. Das Essen war wirklich nichts Besonderes, der Service sehr schlecht. Dieses Lokal würde ich niemals weiterempfehlen.

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Okt 06 2003

Wildcard

Geschrieben von admin in: Südafrika

Der Besuch der afrikanischen Nationalparks wird jetzt noch attraktiver. Die South African National Parks (SANParks) haben eine “Wild Card” für ihre Besucher herausgebracht. Ab sofort zahlen Einzelpersonen einmalig beim Kauf der Karte 600 Rand, Paare 1000 Rand. Damit hat man dann zehn Tage lang freien Eintritt zu allen Nationalparks - bei einer Gültigkeit von 15 Tagen. Die Karte erhält man an den Eingängen der SANParks und in den Camps. Eine Übersicht über die ab dem 01.11.03 gültigen Tarife unter:

Informationen:
www.parks-sa.co.za/tourism/tariffs/
www.parks-sa.co.za/frames.asp?mainurl=tourism/tariffs/Default.htm

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Okt 06 2003

Nicht im Freien übernachten !

Geschrieben von admin in: Namibia

Hyäne beißt Touristen

Im Schlaf wurden in den lezten zwei Wochen bei Sesriem zwei Besucher verletzt
Mitten in der Nacht brachten NWR Angestellte einen verletzten Belgier nach Windhoek ins Krankenhaus, nachdem eine Tüpfelhyäne einen Teil seiner Wange abgebissen hatte. Der Mann hatte im Freien geschlafen.

Windhoek - Gestern Nachmittag wurde der 30-jährige Belgier Johan Synhaeve im Katholischen Krankenhaus operiert, nachdem eine Hyäne in der Nacht zuvor ihm im Schlaf ins Gesicht gebissen hatte und dabei einen Teil seiner Wange abgebissen hatte. Dies ist bereits der zweite Vorfall auf dem Sesriem Campingplatz. Am 17. September wurde bereits ein Tourist, anscheinend aus Südafrika, während des Schlafes in den Kopf und Arm gebissen. Er wurde im Krankenhaus in Swakopmund behandelt. Auch er hatte im Freien übernachtet.

Synhaeve, seine Freundin und zwei Amerikaner kampierten in der Nähe des Sossusvleis in Sesriem auf den Campingplatz. Berichten zufolge lag der 30-Jährige in seinem Schlafsack im Freien. Zwischen 01.00 Uhr und 02.00 Uhr gestern Morgen wurden seine Mitreisenden durch seine Schreie wach und sahen, dass ein Teil des Gewebes im Gesicht fehlte und er sehr stark blutete. Die Touristen benachrichtigten die Angestellten von Namibia Wildlife Resorts, die dem Verletzten Erste Hilfe leisteten und versuchten einen Notflug zu organisieren. Da dies nicht möglich und zu zeitaufwändig war, machten sich die NWR Angestellten gegen 03.00 Uhr mit dem Verletzten auf den Weg nach Windhoek, wo sie gegen 06.00 Uhr eintrafen. Sofort wurde der von dem Raubtier verletzte Besucher in das Katholische Krankenhaus eingeliefert und behandelt. Naturschutzbeamte entdeckten die Spuren einer Hyäne auf und beim Campingplatz.

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