Archiv: Juni 2004

Jun 21 2004

Auszeichnung Zyperns für saubere Strände

Geschrieben von admin in: Zypern

41 Blaue Flaggen im Jahr 2004

Eine internationale Jury bewertet jährlich die Qualität der Badestellen in Europas Ferienregionen. Dieses Jahr sind zwei weitere Strände Zyperns mit dem Gütesiegel ausgezeichnet worden. Insgesamt 41 Blaue Flaggen wehen nun an den sonnenverwöhnten Badestränden der drittgrößten Mittelmeerinsel.

[Dieser Eintrag wurde am 21.06.2004 um 12:13 editiert.]

[Dieser Eintrag wurde am 23.06.2004 um 09:58 editiert.]

[Dieser Eintrag wurde am 21.02.2005 um 14:58 editiert.]

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Jun 14 2004

Ultime Notizie di Roma

Geschrieben von admin in: Rom

LATEST NEWS ROM – Ultime Notizie di Roma
zum Stadtführer „Rom und Umgebung“ von M. Brinke - P. Kränzle (2. Auflage 2001) – Stand: 13.6.04

Vergrößert und modernisiert

• Das Hotel Monaco-Louisiana (ehemals Pensione Monaco) kooperiert neuerdings mit dem im Obergeschoss desselben Palazzo befindlichen Pensione Louisiana. Damit stehen zusätzlich zu den elf großen Zimmern mit Dusche/WC im überaus empfehlenswerten „Monaco noch einmal die etwa gleiche Zahl an Zimmern (ohne eigene Badezimmer) zur Verfügung. Frühstück gibt es für alle Gäste in der Pension Louisiana, die Rezeption für beide Unterkünfte befindet sich im 1. Stock (Monaco). Die Preise liegen derzeit in der Hauptsaison im Monaco bei etwa 80 Euro pro DZ inkl. Frühstück. Zum Bahnhof sind es von hier etwa 10 Minuten und auch sonst sind beinahe alle wichtigen Sights zu Fuß erreichbar. Es handelt sich um ein angenehmes römisches Wohnviertel mit allen nötigen Versorgungseinrichtungen wie Bars, Läden aller Art, Lokalen etc.

• Infos:
Hotel Monaco-Louisiana
Via Flavia, 84
00187 Roma
Tel. 06-4885641
Tel./Fax: 06-4744335
E-Mail: info@hotelouisiana.it

Neue Wandmalereien zu sehen

Unter der Basilica dei Santi Giovanni e Paolo auf dem Celio (nahe Colosseo) wurden römische Häuser mit Wandmalereien frei gelegt.
• Case Romane del Celio, Clivio di Scauro, www.caseromane.it, 6 € , 10-13 und 16-19 Uhr außer Di/Mi.

Shakespeare-Theater im Park Borghese

Im Parco Borghese (Viale P. Canonica/Largo Aqua Felix) wurde letztes Jahr das Silvano Toti Globe Theatre eröffnet (www.globetheatreroma.com), das von Mitte Mai ab schwerpunktmäßig Shakespeare-Stücke bietet.

Museo Hendrik Christian Andersen

Die Skulpturen des norwegischen Künstlers Hendrik Christian Andersen (1871-1940), der ab 1897 in Rom lebte, sind nicht jedermanns Sache, aber auf jeden Fall allein aufgrund ihrer Monumentalität und Vielzahl gut für eine Überraschung. Nach seinem Tod hatte Andersen seine Villa Helene im Quartier Flaminio dem italienischen Staat vermacht und seit einigen Jahren ist das darin befindliche, wenig bekannte Museum der Öffentlichkeit gratis zugänglich. Außer Skulpturen gibt es Architekturzeichnungen zur „Città mondiale“, die Andersen zusammen mit dem französischen Architekten Ernest Hébrard entwarf.

• Museo Hendrik Christian Andersen
Via Mancini 20
Tel. 06-3219089, www.gnam.arti.beniculturali.it
tgl. außer Di 9-19.30 Uhr, gratis

Käse- und Weinprobe in Rom

Man sollte in Rom nicht nur die von zu Hause bekannten Käsesorten wie Parmesan oder Gorgonzola versuchen, sondern sich auch an Neues wagen. Besondere Spezialitäten der Provinz sind Pecorino romano (würziger Hartkäse aus Schafsmilch), Caciotta romana (ähnlich Pecorino, aber jünger und milder, oft Schaf- und Kuhmilch vermischt), Ricotta romana (trocken, quarkartig) und Canestrato (in Körbchen gepresster fester Käse, auch gut zum Überbacken). Es gibt diese Käsesorten, wie auch die ebenfalls empfehlenswerten Sorten Asiago, Provolone, Caciocavallo oder Scamorza, auf beinahe jedem Markt zu kaufen, auch bei vielen Alimentari sowie in spezialisierten Käseläden wie denen in Via San Francesco a Ripa 140 A oder Piazza dell’Aracoeli 14

Unter den Weinen gibt es außer „Castelli Romani“, der auf Märkten (wie jenem im Viertel Testaccio) in Zweiliter-Flaschen spottbillig verkauft wird, auch andere Weine, die einen Versuch lohnen: Zum Beispiel der „Rosso (Bianco) di Cerveteri“. Ein weiterer DOC-Wein ist der „Frascati“, außerdem lohnen die Weine aus Genanzano und Lanuvio, der „Marino“, ein trockener Weißwein, ebenso wie jener mit der Herkunftsbezeichnung „Colli Albani“, außerdem der Genazzano bianco und rosso.

Hilfreiche Informationsstellen

An der Via dei Fori Imperiali, gegenüber der Kirche SS. Cosma e Damiano befindet sich etwas zurückversetzt das Visitor Center Fori Imperiali (Tel. 06 679 7786). Dort gibt es außer Broschüren und einigen Ausstellungsstücken auch Nachbildungen antiker Funde, Karten, Poster und Souvenirs zu kaufen.
• Info-Kiosks (grüne mehreckige kleine Pavillions) befinden sich außerdem:
- am Bahnhof
- bei Santa Maria Maggiore
- in der Via Nazionale (vor dem Pal. delle Esposizioni)
- am Museo Nazionale Romano
- in der Via del Corso (vor Pal. Ruspoli)
- in der Via dei Fori Imperiali
- auf der Piazza Navona (N-Seite)
- in der Viale di Trastevere (vor San Crisogono)
- an der Engelsburg
- bei S.Giovanni in Laterano, hinter Scala Santa

Neue Einkaufspassage

Die vormals eher unattraktive Passaggio Colonna (Pza. Colonna) bietet jetzt außer einem großen Buchladen Feltrinelli auf mehreren Etage und mit Café und Veranstaltungsprogramm mehrere Boutiquen, ein Café und zudem Veranstaltungen (Gratiskonzerte u.a.)

Wochenmarkt umgezogen

Der jahrelang auf der Pza. Vittorio Emanuele Mo-Sa stattfindende Wochenmarkt mit festen Ständen wurde verlegt Via Principe Amedeo, zwischen Via Recasoli und Via Lamarmorla, in feste Hallen. Er ist neben jenem in Testaccio der größte und empfehlenswerteste Markt Roms.

Bahnhof Termini

• Die Renovierungen im Hauptbahnhof (www.romatermini.it) sind weitgehend abgeschlossen: Shopping auf drei Ebenen (neues UG mit Läden und Imbissständen sowie obere Gallerie) ist ebenso möglich wie der Besuch von Ausstellungen und die unkomplizierte Fahrt per Bahn zum Flughafen (im UG)
• Neu ist die Ausstellungshalle „Contemporaneo Temporaneo“, eine „Filiale“ der Galleria Nazionale d’Arte Moderna e Contemporanea (GNAM) im Bahnhof, 2 €, außer Di 10-20 Uhr).
• Vetrina Italia: Der neue Glasbau auf dem Bahnhofsvorplatz steht unter der Ägide des Kultusministeriums und bietet eine frei zugängliche Ausstellungshalle mit kleinem Souvenirshop und Computer-Terminals, die kulturelle und historische Infos zu den verschiedenen Regionen Italiens geben, außerdem vielerlei reisepraktische Informationen z.B. vom Italienischen Automobilclub.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

• EU-Bürger unter 18 und über 65 Jahren erhalten freien Eintritt in Sehenswürdigkeiten und Museen; Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren einen Rabatt von 50 %, außerdem gibt es Ermäßigungen für Studenten und Schulgruppen
• Museen sind im Internet vielfach zu finden unter www.comune.roma.it (plus Name des Museums nach einem Schrägstrich)
• Die Eintrittspreise haben sich mit wenigen Ausnahmen (Vatikanische Museen: 12 € , Colosseo & Palatin nur Kombiticket 8 € , Musei Capitolini 7,80 €) nur unwesentlich erhöht. Unter den großen Museen derzeit wegen Renovierung geschlossen ist das Museo Barracco, die Ara Pacis ist ebenfalls noch immer nicht zugänglich (Neubau von Richard Meier).
• Der Zugang zum Vittorio-Emanuele-Denkmal („Der Schreibmaschine“) „Vittoriano“ befindet sich links des Rathauses (auf dem Kapitol), via Treppe erreichbar oder seitlich des Denkmals an der Pza. Venezia, tgl. 9.30-17 Uhr, gratis.
• Im Mattatoio, den ehemaligen Schlachthöfen, ist außer einem Seniorenheim das Museo d’Arte Contemporanea di Roma (MACRO) zu Hause: Via Reggio Emilia, 54, 5,20 € , tgl. außer Mo 16-24 Uhr, www.macro.roma.museum
• Porticus Ottavia und Teatro de Marcello: Besichtigungsrundgang auf festgelegten Wegen für Besucher 9-19 Uhr tgl. gratis möglich.

2005 wird eine Neuauflage des Rom-Bandes von M. Brinke und P. Kränzle in Iwanowski’s Reisebuchverlag erscheinen. Darin werden neue Restaurants, Hotels, Shops u.a. hilfreiche Adressen zu finden sein.

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Jun 14 2004

Provinz Québec

Geschrieben von admin in: Kanada/Osten

Provinz Québec

Fahrradfahrern steht in Québec ein Netz mit mehr als 3000 km Fahrradwegen zur Verfügung, davon allein 300 km im Großraum Montréal. So führt Sie z.B. die „Route verte“ durch schöne und abwechslungsreiche Landschaften der Provinz.

Hull/Gatineau
Ende 2002 schloss sich Hull, die Schwesterstadt der kanadischen Hauptstadt, mit den Orten
Aylmer, Gatineau, Massons-Angers und Buckingham zur neuen Stadt Gatineau zusammen. Besondere Anziehungskraft haben weiterhin das „Museum of Civilization“ und das Casino mit dem neuen Namen „Casino du Lac Leamy“; weitere Attraktionen der neuen Stadt Gatineau sind ein Ausflug mit der Dampflok durch das Gatineau-Tal oder eine Bootsfahrt auf dem Ottawa River.

Montréal: Der Flughafen Dorval hat seit Januar 2004 einen neuen Namen: er heißt jetzt, zur Erinnerung an den im Jahre 2000 verstorbenen ehemaligen Premierminister, Pierre Elliott Trudeau International Airport. Noch sind nicht alle Ausschilderungen geändert, und wahrscheinlich bleibt der alte Namen Dorval auch umgangssprachlich noch lange erhalten.
2003 wurde ein neues Holocaust Museum in Montréal eingeweiht, das sich als einziges seiner Art in Kanada ausschließlich mit dem Holocaust beschäftigt. Das Museum gehört zum Montreal Holocaust Memorial Centre, 1 Carré Cummings Square (5151, chemin de la Côte Ste–Catherine), Tel.: (514) 345-2605, Öffnungszeiten: Mo – Fr 10 – 16 Uhr, Mi 10 – 21 Uhr, von November bis März ist das Museum freitags nicht geöffnet.

Québec-City

Der neue Schiffsterminal ermöglicht den Passagieren den leichten Zugang zum Alten Hafen, zum Place Royale und zur Petit-Champlain- Fußgängerzone. Im Terminal wurde ein Restaurant mit schönem Panoramablick eingerichtet.

Nun kann man bei einer Fahrt mit dem Heißluftballon Québec auch aus der Luft kennen lernen: Montgolfière Aventure, 1360 Onesime-Voyer 2, Cap-Rouge, Tel.: (418) 658-5648 oder 1-888-473-9375.

Vom 1. Mai bis 31. Oktober gibt es geführte „Geistertouren“, bei denen Sie auf die gruseligen Facetten der 350-jährigen Stadtgeschichte aufmerksam gemacht werden. Die 1 1/2-stündigen Führungen finden täglich statt: in englischer Sprache zwischen 20 und 21 Uhr, in französischer Sprache um 20.30 Uhr. Treffpunkt ist an der 98, rue du Petit Champlain/Boulevard Champlain; Tel.: (418) 692-9770.

Übernachtungsempfehlungen in der Provinz Québec

Chicoutimi: La Maison du Passant, 2605, boul. Ste-Geneviève (roue 172), Tel.: (418) 543-3923, Fax: (418) 543-8469, ruhig gelegenes Landhaus mit freundlich eingerichteten Zimmern, ca. 4 km von Chicoutimi entfernt, gute Ausflugsmöglichkeiten zu jeder Jahreszeit
Montréal: Gîte Accueil Chez Franois, 4031, Papineu, Tel.: (514) 239-4638, Fax: (514)596-2961, schönes, altes Haus mit wohnlichen Zimmern und einladender Terrasse in ruhiger Umgebung gegenüber dem Park La Fontaine
Percé: Gîte du Bootlegger, 145, Route 132 East, Tel.: (418) 782-5232, Fax: (418) 782-5407, ca. 5 km vom Ort Percé entfernt liegt ganz ruhig das Gasthaus mit mehreren Raucher- und Nichtraucherzimmern, Badezimmer auf jeder Etage, vom 1. Mai bis 31. Oktober geöffnet.

Québec: Gîte Accueil Bourgault, 650, de la Reine, Tel.: (418) 524-9254 oder 1-866-524-9524, in dem mehr als 100-jährigen Gebäude wurden die Gästezimmer kürzlich renoviert und ansprechend eingerichtet, ein schöner Innenhof mit Blumen lädt zum Ausruhen ein, Sehenswürdigkeiten der Innenstadt sind zu Fuß zu erreichen, ganzjährig geöffnet.

[Dieser Eintrag wurde am 14.06.2004 um 10:28 editiert.]

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Jun 14 2004

Provinz Ontario

Geschrieben von admin in: Kanada/Osten

Provinz Ontario

Cochrane
In Cochrane entsteht zur Zeit der erste Park für Polarbären, der ab Juni 2004 verwaisten Jungbären und Bären, die nicht mehr in der Wildnis überleben können, ein neues Zuhause geben soll. Eine besondere Attraktion für die Parkbesucher wird sein, dass sie nur durch eine Glaswand getrennt mit den Bären schwimmen können.

Niagara Falls:
Die folgenden Attraktionen in Niagara Falls wurden geschlossen: das Louis Toussaud’s Waxworks Museum, Great Gorge Adventure und Ride Niagara. Termine für die eventuelle Wiedereröffnung stehen noch nicht fest.

Niagara-Region- Der in Toronto aufgewachsene Frank Gehry, der zu den bedeutendsten Architekten der Welt zählt, wird die neue Weinplantage „Le Clos Jordan“ in der Nähe des Ortes Jordan gestalten. Es wird erwartet, dass dieses architektonische Meisterwerk viele Besucher anziehen wird. Bereits 2005 soll der erste Wein auf dem 35 Hektar großen Gelände produziert werden.

Sudbury
Dynamic Earth Center (ehemals Big Nickel Mine): Lasalle Blvd/Big Nickel Mine Road, Tel.: 522-3701, Nach der Renovierung und Neueröffnung im Mai 2003 trägt die Big Nickel Mine den Namen Dynamic Earth Center und befasst sich eindrucksvoll mit der Geschichte des Bergbaus und der Geologie der Region von Sudbury. Nach dem Besuch des modernen Informationszentrums können die Besucher mit einem gläsernen Aufzug in die Tiefe fahren und an einer Minenfahrt teilnehmen. Eintritt: Erwachsene $ 16, Senioren $ 13, Kinder und Jugendliche von 6 - 18 Jahren $ 13. Außerdem gibt es ein Kombiticket mit dem Science North Museum oder dem IMAX-Theater: Erwachsene 17.95, Senioren, Kinder und Jugendliche von 6 - 18 Jahren $ 13.95.

Thessalon
Übernachtungsmöglichkeit
Carolyn Beach Motor Inn, 1 Lakeside Drive, Tel.: (705) 842-3330 oder 1-800-461-2217, Fax: (705) 842-2031, das ganzjährig geöffnete, familiär geführte Motel liegt an der Strecke Sudbuey – Sault Ste. Marie, ca. 1,5 km westlich von Thessalon am Nordufer des Lake Huron; die 50 freundlich eingerichteten Zimmer bieten einen schönen Ausblick auf ’s Wasser und den zum Haus gehörenden Sandstrand, mit Restaurant und Wander- und Skiwegen

[Dieser Eintrag wurde am 14.06.2004 um 10:23 editiert.]

[Dieser Eintrag wurde am 14.06.2004 um 10:24 editiert.]

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Jun 14 2004

Reisepraktische Informationen

Geschrieben von admin in: Griechenland

Durch die Fertigstellung der Attika-Ringstraße sind nun auch die beiden großen Nationalstraßen, die nach Pátras in Richtung Westen und nach Lamía/Thessaloníki in Richtung Norden führen, miteinander verbunden. Die Mautgebühr beträgt 2 Euro.

Seit dem 15. Juni 2003 kann in ausgewählten Regionen Griechenlands die täglich von 8–20 Uhr ausgestrahlte deutschsprachige Radiosendung „Hellas Live“ über UKW empfangen werden, z. B. im Großraum Athen, auf Kórfu, Rhódos und Kreta. Die Sendung enthält Nachrichten, aktuelle Informationen über Griechenland, Musik und Unterhaltung.

Museen
Da die intensiven und sehr aufwändigen Restaurierungs- und Modernisierungsarbeiten an vielen Museen noch längst nicht abgeschlossen sind, müssen Besucher sich weiterhin auf einige Provisorien und Unbequemlichkeiten einstellen, z. B. auf plötzlich geänderte Öffnungszeiten oder sogar Schließungen, auf verlegte oder schwer zugängliche Eingänge.
Davon betroffen sind u.a.
- das Nationalmuseum und der Kerameikos,
- das Museum in Olympia,
- das Museum in Delphi,
- das Archäologische Museum in Thessaloníki.

Auch auf der Akropolis dauern die Restaurierungsarbeiten mit großen Einrüstungen z.B. an den Propyläen und am Parthenon-Tempel an. Die Rekonstruktionsarbeiten sollen bis Ende 2007 abgeschlossen sein.

Athen hat sich in wenigen Jahren spürbar zum Positiven verändert. Durch den Bau des neuen Flughafens „Eleftherios Venizelos“, die Modernisierung und Erweiterung des U-Bahnnetzes, die Einschränkung des privaten Autoverkehrs und die Schaffung von Fußgängerzonen in der Innenstadt hat die Stadt an Lebensqualität gewonnen; sogar Luft- und Wasserverschmutzung konnten deutlich reduziert werden. So erwartet den Besucher eine lebendige Metropole, die nach der Besichtigung der Jahrhunderte alten Kulturdenkmäler zum Bummel über elegante Einkaufsstraßen, zum Besuch eines der vielen Straßencafés oder stimmungsvollen Restaurants in der beliebten, reizvollen Altstadt einlädt. Aber Athen bleibt auch eine Stadt der Gegensätze, denn neben den eleganten Straßen mit exklusiven Geschäften und pompösen Schaufensterdekorationen gibt es einfache Straßen, in denen Straßenhändler CDs, Uhren, Ferngläser, Messer, Knöpfe oder Sesamkringel und Kastanien anbieten.

Die Veränderungen der letzten Jahre lassen sich in vielen Bereichen aufzeigen:
Wo früher mehrspurige, ständig durch Autos verstopfte Straßen die Innenstadt durchzogen und Lärm und Abgase unerträglich waren, können Fußgänger jetzt über autofreie Straßen ungestört flanieren. Besonders reizvoll ist der neu angelegte „archäologische Weg“ an der Dionysios Areopagitou, der am Dionysos Theater, am Odeon des Herodes Atticus vorbeiführt zur antiken Agorá und hinauf zur Akropolis.

Die Athener Metro bringt die Fahrgäste zuverlässig, sicher, schnell und preiswert an ihr Ziel. Die Zugfolge ist vom frühen Morgen bis in die Nacht so schnell, dass man nicht auf den Fahrplan schauen muss. Die Metrostationen sind modern, elegant und mit zeitgenössischen Kunstwerken oder Ausstellungen antiker Funde interessant ausgestaltet.

Athen hat sich zu einer multikulturellen Stadt verändert, was sich z. B. in der Vielfalt der Sprachen auf den Straßen, im Warenangebot auf den Lebensmittelmärkten, an den verschiedenen ethnischen Restaurants zeigt.

Ab 2004 plant die Athener Stadtverwaltung besondere Maßnahmen, um die Metropole sauber zu halten. Nach einer intensiven Aufklärungskampagne werden ab Juni 2004 die neuen Vorschriften von mehr als 500 Stadtpolizisten streng überprüft und Regelverstöße mit teilweise hohen Geldbußen belegt; so wird z. B. das Wegwerfen von Zigarettenschachteln 20 Euro kosten, die Verschmutzung archäologischer Stätten aber zwischen 4.000 und 8.000 Euro.

Makedonien

Im September 2003 wurde das Museum in Vérgina eingeweiht. Auf einer Ausstellungsfläche von 1.000 qm werden erstmals die eindrucksvollen Funde der königlichen makedonischen Gräber in ihrer Gesamtheit ausgestellt. Dazu gehören u.a. Grabbeigaben, Münzen, Waffen und kostbarer Schmuck.
Im März 2004 brach im serbisch-orthodoxen Kloster Hiliandoriou auf dem Berg Athos ein Brand aus und beschädigte u.a. das Refektorium, einen Turm und mehrere Klosterzellen. Es gelang den Mönchen jedoch, die wertvolle Ikonensammlung aus dem 14. Jahrhundert in Sicherheit zu bringen.

Epirus
In Igoumenítsa wurde der neue Hafen mit dem modernen Hafengebäude inzwischen in Betrieb genommen. Das Be- und Entladen der großen Fährschiffe, die auf ihrer Fahrt von und nach Italien hier anlegen, kann jetzt deutlich schneller abgewickelt werden.
Die neue Autobahn von Igoumenítsa nach Ioánnina ist weitgehend fertig gestellt, aber noch nicht für den Verkehr freigegeben.

Thessalien

Als Gegenstück zu den großen Häfen Igoumenítsa und Pátras, die Griechenland mit Mitteleuropa verbinden, soll der Hafen von Vólos vermehrt Verbindungen nach Osten schaffen. Diesem Ziel diente schon der Ausbau und die Erweiterung des Hafens in den letzten Jahren, verstärkt soll nun darauf hin gearbeitet werden, die günstige geographische Lage von Vólos zu nutzen, um Wirtschaftsmärkte im Nahen und Mittleren Osten zu erschließen. Seit April 2004 besteht eine Schiffsverbindung zwischen Vólos und Istanbul.

Im Píliongebirge, in der Ortschaft Zagorá, wurde vor einigen Jahren eine Frauenkooperative gegründet mit dem Ziel, traditionelle Methoden und Rezepte der regionalen Küche zu bewahren. Inzwischen wurde an der Platía das eigene Geschäft „Kafeglikopólion“ eröffnet, in dem unter Verwendung von Früchten, Kräutern und Wildblumen der Region selbst gemachte Konfitüren, Liköre, Schnäpse, Kuchen, in Sirup eingelegte Früchte, aber auch Öl, Essig, Seifen und Kerzen verkauft werden. Zur Kooperative gehört auch das „Archóntiko Drakopoulou“, ein altes, sorgfältig restauriertes Herrenhaus mit fünf Zimmern, die allen modernen Komfort bieten, und mit einem schönen Aufenthaltsraum mit Kamin. Tel.: 24260-23 566 oder 24260-23 460.

Zentralgriechenland

Antírio – Río-Brücke über den Golf von Korinth
Der Bau der Brücke von Antírio nach Río/Pátras auf der Peloponnes geht voran. Vier Pfeiler, die am Meeresboden des hier stellenweise bis zu 65 Meter tiefen Golfes gegründet sind, tragen die moderne Schrägseilbrücke. Sie ist inklusive der Zufahrten insgesamt 2.883 m lang, verfügt in jeder Fahrtrichtung über zwei Fahrspuren und eine Sicherheitsspur. Eine Herausforderung für die Konstruktion der Brücke ist die rege seismische Aktivität dieser Region. Deshalb haben die Brückenpfeiler an der Basis einen Durchmesser von 90 Metern. Für zusätzliche Sicherheit sorgt die Verstärkung des Untergrundes durch Metalleinsätze. Der geplante Fertigstellungstermin ist der 24.12.2004. Für Reisende, die dann nicht mehr auf die Fährverbindung zwischen Río/ Peloponnes und Antírio angewiesen sind, entfallen die Wartezeiten auf die Fähre und die Überfahrt. Die Fahrt über die Brücke soll maximal 5 Minuten dauern. Die ursprüngliche Idee, eine Brücke zwischen der Peloponnes und Zentralgriechenland zu bauen, stammt schon aus dem Jahr 1880 vom damaligen griechischen Premierminister Charilaos Trikoupis. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Idee im griechischen Parlament zwar diskutiert, dann jedoch als technisch nicht durchführbar verworfen.

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Jun 09 2004

Glossar

Geschrieben von admin in: Provence mit Camargue

Haben wir doch glatt vergessen, im Buch das Glossar unterzubringen!
Abbaye Kloster
Ancien régime Das Ancien Régime war das absolutistische Herrschaftssystem in Frankreich vor Ausbruch der Revolution. Der König war alleiniger Herrscher von Gottes Gnaden über ein Volk ohne Mitbestimmungsrechte. Das Gesellschaftssystem war in drei Stände aufgeteilt. Oben standen der Adel und der Klerus, unten der Dritte Stand (die Bürger). Letztere machten 98 Prozent der Bevölkerung aus.
Apsis Altarnische am östlichen Chorende eine Kirche, in der Romanik meist halbrund, in der Gotik mehreckig.
Arc Bogen
Arkade Eine Reihe von Bögen, die auf Seilen oder Pfeilern ruhen.
Aven Kluft
Baie Bucht
Ballon Kuppe
Baptisterium Taufraum oder –kirche neben der Hauptkirche.
Barrage Staudamm, Talsperre
Basilika Kirche mit drei oder fünf Schiffen, das Mittelschiff ist höher als die anderen Schiffe.
Bastide ein Landhaus mit quadratischem Grundriss und zeltförmigem Dach. Meist mit dekorativen Elementen wie Freitreppe, schmiedeeisernem Balkongeländer und Skulpturen.
Baume Höhle
Beffroi Glockenturm, Bergfried
Belvédère Aussichtspunkt
Bois Gehölz
Brasque Auch Bresque oder Bresc. Gemeint ist damit ein feucht, sumpfiges oder überflutetes Gebiet.
Brocante Flohmarkt
Butte Hügel, Anhöhe
Campanile freistehender Glockenturm
Canal Kanal
Cascade Wasserfall
Chaîne de montagnes Gebirgskette
Chapelle Kapelle
Château Burg, Schloss
Chemin Weg, Straße
Chor (griech. = Tanz, Tanzplatz),. Der Teil des Mittelschiffs einer Kirche, der über das Querhaus hinausreicht und einen quadratischen Sakralraum bildet: Hier befindet sich der Altar, hier haben die Geistlichen den Chor gesungen.
Clocher Glockenturm
Cloître Kloster
Col Pass, Sattel
Colline Hügel
Combe Schlucht, geologischer Einschnitt
Corniche Küstenstraße
Côte Küste
Crêche Weihnachtskrippe – die schönen Weihnachtskrippen der Provence sind meist ausgeschildert.
Crête Bergkamm, Bergrücken
Crevasse Kluft
Dalle Steintafel
Défilé Schlucht
Digue Deich
Domaine Besitzung
Eglise Kirche
Etang Teich, See
Falaise Felsenwand, Steilküste
Fayence Aus dem italienischen stammende Töpferei aus Ton, überzogen mit opaker Zinnglasur. Die Fayencen werden nach dem Modellieren getrocknet, dann bei etwa 900 Grad gebrannt und nach dem Erkalten in ein Glasurbad aus Sand, Pottasche, Blei, Zinn und Wasser getaucht. In der Provence hauptsächlich in Moustiers, Marseille und um Apt hergestellt.
Ferme Bauernhof
Ferme-auberge Bauernhof mit Gaststätte
Fête Fest
Fontaine Brunnen, Quelle
Forêt Wald
Fouilles Ausgrabungsort
Fresko Auf den feuchten Verputz aufgetragenes Gemälde, das besonders haltbar ist, weil Putz und Farbe gleichzeitig trocknen.
Gorge(s) Schlucht, Klamm
Gouffre Schlucht
Grotte Höhle, Grotte
Hameau Weiler, Gehöfte
Hôtel de ville Rathaus
Hôtel particulier öffentliches Gebäude, Herrschaftshaus, Privatschloss, Hotel
Hôtel-Dieu städtisches Krankenhaus
île Insel
- botanique Botanischer Garten
- zoologique Zoologischer Garten
Jardin Garten
Krypta Halb unterirdischer Raum unter dem Chor, wo Heilige oder Stifter begraben sind.
Lac See
Les-Bains Bad
Mairie Gemeindeamt
Marché Markt
Mas ein gedrungenes rechteckiges Gebäude, das unter einem Dach sowohl Haupthaus als auch Nebengebäude vereint
Mazet die Dependance eines Bauernhofs oder Landsitzes
Midi Bezeichnung für die Landschaften Südfrankreichs.
Mont Berg
Montagne Berg, Gebirge
Montagne Berg, Gebirge
Nymphäum Ort der Verehrung von Quellgöttinnen /Nymphen), oft befand sich hier ein Wasserbecken oder eine tempelartige Anlage.
Oustau ein provenzalisches Bauernhaus, kleiner als der mas, doch nach dem selben Schema angelegt.
Palais Palast
Pays Land
Phare Leuchtturm
Pic Horn, Bergspitze
Place Platz
Plage (Bade)strand
Plateau Hochebene
Pont Brücke
Port Hafen
Prieuré Priorat
Puits Brunnen
Randonnée pédestre Wanderrundweg
Régencestil Stil (1700-1730) einer unprätentiösen Formenwelt mit Rundungen und ineinander greifenden Decken- und Wanddekorationen.
Relais ehemals eine Gespannwechselstation, heute meist als Suffix bei Hotelnamen zu finden
Rempart Schutzwall, Stadtmauer
Roc, roche, rocher Fels
Route Straße, Weg
Rue Straße
Ruisseau Bach
Saut Wasserfall
Sentier Wanderweg
Sentier Weg, Pfad
Sommet Gipfel
Source Quelle
Spolie (lat. spolia = Beute). Teil eines antiken Bauwerks, das in einem späteren Bau verwendet wurde.
Tour de l’horloge Uhrturm
Troglodyte Höhlenbewohner
Tympanon Das Feld über dem Türsturz mittelalterlicher Kirchenportale.
Val, vallée, vallon Tal
Village Dorf, Stadt
Village perché auf dem Berg thronendes Dorf
Die Village perché liegen entweder auf einer Felsspitze oder an einem Hang um an Wasserstellen. Diese Dörfer sind von hohen Mauern umgeben, ihre Häuser hoch und schmal mit oft kleinen Öffnungen und dicken Mauern, die vor der Sommerhitze schützen sollen. In ihrer Mitte liegt der Dorfplatz mit den gemeinsam genutzten Anlagen wie Waschstelle und einem schattigen Brunnen.
Ville Stadt

[Dieser Eintrag wurde am 14.06.2004 um 09:29 editiert.]

[Dieser Eintrag wurde am 14.06.2004 um 09:44 editiert.]

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Jun 08 2004

Zur Lage des Landes

Geschrieben von admin in: Kanada/Osten

Wie sieht die Lebenssituation aus?

Eine öffentliche Umfrage im August 2003 ergab, dass die meisten Kanadier die Zukunft und die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes optimistisch einschätzen. Nur 12 Prozent erwarten eine Verschlechterung ihrer persönlichen Situation. Unter den zehn Provinzen war die Bevölkerung von Québec besonders zuversichtlich, in British Columbia zeigten die Menschen sich pessimistischer.

Die seit Februar 2003 vorliegenden Ergebnisse der Volkszählung von 2001 zeigen, dass fast jeder fünfte Kanadier ein Zuwanderer ist. 18,4 Prozent der rund 30 Millionen Kanadier sind in einem anderen Land geboren worden. Während früher der Großteil der Zuwanderer aus Europa stammte, kommen die meisten der neuen Zuwanderer aus Asien, insbesondere aus China. Von den 1,8 Millionen Immigranten, die im Zeitraum 1991 bis 2001 nach Kanada kamen und immer noch dort leben, stammen 58 % aus Asien, 20 % aus Europa, 11 % aus der Karibik und Lateinamerika, 8 % aus Afrika und 3 % aus den USA. Die meisten Einwanderer lassen sich in den Großstädten nieder, und so leben 73 % der im vergangenen Jahrzehnt Zugewanderten in Toronto, Vancouver oder Montréal.

Wie sieht die wirtschaftliche Situation aus?

Auch im Jahr 2003 konnte die kanadische Wirtschaft durch positive Zahlen und Entwicklungen überzeugen:
- für das aktuelle Steuerjahr wurde ein Einnahmenüberschuss von 7 Milliarden kanadischen Dollar errechnet,
- die internationale Handelsbilanz wuchs um 0,5 Prozent bei den Exporten und um 1,2 Prozent bei den Importen,
- der kanadische Dollar erreichte gegenüber der US-Währung seinen Höchststand seit 10 Jahren,
- die Staatsverschuldung Kanadas sank um 52,3 Milliarden Dollar,
- die Arbeitslosenrate fiel auf 7,4 Prozent.

Was bedeutet das für den Fremdenverkehr?

Für die Tourismusbranche ergaben sich im Jahre 2003 starke Einbußen; Gründe dafür waren in der ersten Jahreshälfte vor allem das Auftreten der SARS-Krankheit in Toronto, die Stromausfälle in Ontario und der starke kanadische Dollar. In der zweiten Jahreshälfte stieg die Zahl der Besucher wieder an und erreichte einen Zuwachs von 4,4%. Aufgrund des günstigen Wechselkurses überstieg jedoch die Zahl der ins Ausland reisenden Kanadier erstmals seit fünf Jahren die Zahl der nach Kanada einreisenden Besucher.

[Dieser Eintrag wurde am 16.02.2005 um 14:10 editiert.]

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Jun 07 2004

Vermischtes

Geschrieben von admin in: Trentino

Licht an auf Italiens Überlandsstraßen und Signaljacke an bei Pannen

Von nun an muss nicht nur auf Italiens Autobahnen, sondern auch auf Überlandstraßen auch am Tag mit Abblendlicht gefahren werden. In bewohnten Gebieten darf wie bisher ohne Licht gefahren werden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen ist von 130 auf 150 Stundenkilometer gestiegen.

Bei Pannen auf der Autobahn (auch in Parkbuchten) muss man bei Dunkelheit vor dem Aussteigen eine Signaljacke mit fluoreszierenden Streifen anziehen – erhältich bei allen ADAC-Geschäftsstellen (ca. 10 Euro) oder auch an Tankstellen und Raststätten unterwegs.

Fehler im Stichwortverzeichnis

Leserin R. Mügge hat das Buch „gut gebrauchen können“, leider aber festgestellt, dass das Stichwortverzeichnis nicht korrekt ist. Der Ort Molveno ist im Stichwortverzeichnis mit 314 falsch angegeben, die richtige Seite muss hier 300 lauten.

Fumare nur noch in separaten Raucher-Räumen!
Ab 2003 ist im Trentino in Restaurants, Trattorien, Kneipen, Weinbars, Pizzerien und Berghütten, also überall dort, wo gegessen und getrunken wird, das Rauchen verboten .

Bodo Kirchhoff (2002), Schundroman

Die Heldin dieses Schundromans, eine Edelnutte, trägt ein Tattoo, das etwas anderes als den Gardasee darstellt, aber die gleiche Form hat… Bodo Kirchhoffs alter ego, der Schriftsteller Branzger, lebt ebenso wie sein Vorbild am Gardasee und verrät seinen Lieblingsort: Torri del Benaco. Kirchhoffs „Schundroman“ vereint mit seinen Gangstern, Detektiven, Hotelportiers und Edelnutten alle Elemente eines unterhaltsamen Schundromans und ist doch ein intelligentes Buch – so meint die Kritik. Ein Lesevergnügen für stille Tage am Gardasee.

Und dann noch ein Hinweis für alleinreisende Frauen, die im Trentino unterwegs sind: „Lernt man einen Roveretaner kennen, so weiß man nach drei Minuten bereits Bescheid über sein ganzes Leben. Einen Trentiner hingegen kann man heiraten, und man wird doch nie alles über ihn erfahren.“ – so sagt man zumindest im Trentino. (Anmerkung der Autorin: Rovereto liegt zwar im Trentino, ist aber anders als das Resttrentino von einer ungeheuer südländischen Leichtigkeit).

[Dieser Eintrag wurde am 8.06.2004 um 15:13 editiert.]

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Jun 07 2004

Hier lässt es sich übernachten

Geschrieben von admin in: Trentino

Ein motorradfreundliches Hotel ist das Hotel Silence, im Westtrentino, nördlich des Lago di San Giustina zwischen Malé (siehe S. 303ff, 162 f) und Clés (siehe S. 148, 295) gelegen: Hotel Silence, 38020 Livo – Scanna, Tel. 0463/533153, Fax 0463/533084, Webseite: www.hotelsilence.it, E-Mail: info@hotelsilence.it

Wie der Name schon andeutet: Das Hotel liegt ruhig inmitten von Apfelplantagen. Große Terrasse mit weitem Ausblick, morgens reichhaltiges Frühstücksbuffet. Gruppen und Vereine bekommen besonders günstige Konditionen. Wenn das Hotel (unter deutsch-italienischer Leitung) so nett ist wie das Besitzerehepaar, kann es nur ein schöner Aufenthalt werden!

Leser H. Rindsfüßer empfiehlt das Gästehaus Al Trovante oberhalb des Lago di Tenno (siehe S. 216). Benannt ist die Anlage nach einem „Trovante“ – also einem bizarr geformten Findling. Neben den schön eingerichteten Appartements steht auch eine überdachte Außenkamin-Ecke mit Grill zur Verfügung.

Das neu eröffnete Albergo Lusernarhof in Luserna/Osttrentino (siehe S. 371 und 376ff) hat in drei umfassend restaurierten, antiken zimbrischen Häusern 15 Zimmer zu bieten. Albergo Lusernarhof, Tezze di Luserna, 43
38040 Luserna – Trento, Tel.: 0039-0464-78 80 10, Fax: 0039-0464-78 82 35, Webseite www.lusernarhof.it, E-Mail: info@lusernarhof.it oder zotti@zotti.org. An diesem Ort der Ruhe gibt es die Übernachtung mit Frühstück für 30 € pro Person.

[Dieser Eintrag wurde am 14.06.2004 um 09:49 editiert.]

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Jun 07 2004

Eine Leserzuschrift zum Weißtannen-Wachstum

Geschrieben von admin in: Trentino

Leserzuschrift von Dieter Brockfeld, Belm, betreffend die höchste Weißtanne Europas:

„Das Reise-Handbuch Trentino und Gardasee enthält m. E. auf Seite 375 einen Fehler bezüglich der höchsten Weißtanne Europas. Sie ist dort mit 150 m angegeben. Ein sehr offiziell wirkendes Schild besagt, dass sie 1993, wenn ich mich recht erinnere, eine Höhe von 49 m gehabt habe und bei der ebenfalls angegebenen Wuchshöhe von 0,4 m/Jahr dürfte sie inzwischen mit ca. 52 m hoch sein. Auch sind nicht vier Menschen nötig, um den Stamm mit ausgestreckten Armen zu umfassen, drei genügen auch! (Beweis: Umfang =Durchmesser X Po – also 1,50m X 3,14=4,70. Spannweite eines Menschen: 1,75. 3 X 1,75 m ergibt aber schon 5,20 m). *

Ich hab’s mit meinen zwei Wanderfreunden ausprobiert, die im übrigen aber wie ich erstaunt und begeistert waren über den umfangreichen und sehr gut dargestellten Informationsgehalt Ihrer Reiseführer.“

* Anmerkung der Autorin: bei der Recherche vor Ort haben vier Männer den Baum umspannt, es waren allerdings VIER KLEINE ITALIENER…..

[Dieser Eintrag wurde am 21.02.2005 um 14:27 editiert.]

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