Archiv: Juli 2004

Jul 29 2004

Rand- und Namibia - $ - Anstieg

Geschrieben von admin in: Namibia

Jahrelang war der südafrikanische Rand für die Karrikaturisten am Kap eine Zielscheibe. Zumeist wurde die Kapwährung dabei als ein Hempfling porträtiert, den zwei Muskelprotze - der Dollar und das britische Pfund - übel zurichten. Den Höhepunkt erreichten Hohn und Spott Ende 2001, als der Rand nach allen Regeln der Kunst einbrach und kurzzeitig auf ein Allzeit-Tief von 13,85 Rand je Dollar fiel. Kaum jemand gab damals noch einen Pfifferling auf die Weichwährung vom Kap, am allerwenigsten die Südafrikaner selbst.

Wie sich das Blatt wenden kann. In den letzten beiden Jahren hat der Rand Muskeln bekommen und wirkt nun zeitweise wie gedopt. ?The rand on steroids? jubeln nun stolz die nationalen Gazetten. Weltweit war der Rand in den letzten 12 Monaten die mit Abstand stärkste Währung zum Dollar. Nachdem die südafrikanische Währung bereits 2002 fast 40% und 2003 weitere 25% zum Greenback wettmachen konnte, hat sie dieses Jahr weitere 13% zugelegt und ist Anfang letzter Woche zeitweise bis auf 5,85 R/$ gestiegen. Zuletzt hatte sich der Rand im Januar 1999 auf diesem Niveau befunden. Für einen Euro werden gegenwärtig 7,40 Rand gezahlt.

Die Gründe für die Kehrtwende sind schnell ausgemacht. Hauptursache sind die hohen Rohstoffpreise, von denen Südafrika, genauso wie die Bergbauländer Australien oder Kanada, profitiert. Schließlich machen Rohstoffe noch immer fast 40% der Exporterlöse vom Kap aus und stützen die Währung. Daneben lockt Südafrika Anleger aus aller Welt mit einem attraktiven Realzins von fast 4%. Wer das Risiko einer stärkeren Randkorrektur nicht scheut, kann sich in den USA oder Europa noch immer billig Geld borgen und damit Anlagen am Kap finanzieren. Je länger der Rand zulegt, desto größer das Vertrauen der Anleger. Dies ist umso erstaunlicher, als der Zufluss von langfristigem Auslandskapital ans Kap in Sachanlagen quasi zum Erliegen gekommen ist.

Inzwischen hat der schier unaufhaltsame Höhenflug des Rand vor allem bei den vielen Exporteuren zu tiefen Sorgenfalten geführt. Besonders hart gebeutelt wird die Goldindustrie, deren Minen am Kap zum Teil über 4000 Meter tief und entsprechend teuer sind. Während ihre Abbau- und Lohnkosten in (starkem) Rand anfallen, fießen die Erlöse für das Edelmetall in (schwachem) Dollar. Bei dem gegenwärtigen Umtauschkurs machen die meisten Goldminen keine Gewinne mehr. Schlimmer: noch mehr als die Hälfte schreibt Verluste und reduziert die Produktion. Wenn man die Kapitalausgaben einrechnet, arbeiten derzeit fast 90% der Minen am Kap unrentabel.

Ebenso schwer leiden neben dem Tourismus auch die Frucht-, Wein- und Textilbranche. Hier brauchen Unternehmen wegen der hohen Lohnkosten einen Rand von etwa 8,50 je Dollar, um Geld zu verdienen. Aber von einer solchen Umtauschrate ist der Rand derzeit weit entfernt - und wenig deutet trotz der klaren Überbewertung auf einen plötzlichen Absturz hin.

Aus: Allgemeine Zeitung, Windhoek, 27.Mai 2004

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Jul 22 2004

Brandberg und Twyfelfontein - Verbesserungen

Geschrieben von admin in: Namibia

Neue Stufen und Bänke zum Ausruhen sollen auf dem Weg zur ,,Weißen Dame” entstehen. Für 14 Tage können Touristen die berühmte Felszeichnung nicht besuchen. Bei Twyfelfontein sind Renovierungsarbeiten an den Wegen zu den Felsgravuren im September geplant.

,,Wir mussten die EU-Gelder im Rahmen des Tourismus- Entwicklungsprogramms für bestimmte Projekte nutzen, da sie ansonsten weggefallen wären. Da der Prozess jedoch einige Zeit in Anspruch nahm, um die nötige Planung zu vervollständigen und die Renovierungsarbeiten genehmigt zu bekommen, werden die Bauarbeiten am Brandberg und bei Twyfelfontein unglücklicherweise in die Haupttourismuszeit fallen”, sagte Ed Humphrey, Projektkoordinator des Tourismus-Entwicklungsprogramms beim Ministerium für Umwelt und Tourismus gegenüber der AZ. Es handelt sich bei den Ausbesserungs- und Bauarbeiten aber nur um kleinere Arbeiten, die sich nicht schwerwiegend auf die Besucher auswirken sollten, meinte Humphrey. Vom 25. Juli bis 7. August wird die Maack-Grotte, in der Namibias berühmteste Felszeichnung zu finden ist, für Besucher geschlossen sein. Die restlichen Felszeichnungen in der Tsisab-Schlucht sind jedoch zugänglich. Erodierte Wege werden ausgebessert, an steilen Stellen Stufen eingerichtet und Geländer angebracht, Kies gegen Staub ausgelegt und in der Maack-Grotte eine Plattform gebaut, von der die Felszeichnung betrachtet werden kann. An bestimmten Stellen werden Besucher zukünftig eingeschränkt werden, um zu vermeiden. dass sie auf Felsen umherklettern und die wertvollen Felszeichnungen beschädigen. Beaufsichtigt werden die Arbeiten von dem bekannten Archäologen Dr. John Kinahan und Trevor Nott.

Bei Twyfelfontein sollen ebenfalls neue Aussichtsplattformen entstehen, die Wege ausgebessert und ein neues Besucherzentrum errichtet werden. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 1,2 Millionen Namibia-Dollar, sagte Humphrey. Für die Arbeiten am Brandberg sind N$ 200000 vorgesehen und für die Ausbesserungsarbeiten der Wege bei Twyfelfontein N$ 350000. Fast die Hälfte der bereitgestellten Summe dient der Errichtung des Tourismuszentrums bei Twyfelfontein, so Humphrey. Die Arbeiten bei Twyfelfontein werden zwei bis drei Monate dauern. Staub sei im Augenblick das größte Problem für die Felszeichnungen und -gravuren, aber es sind keine Reinigungsarbeiten dieser nationalen Kunstwerke geplant. ,,Wir wollen verhindern, dass zukünftig zuviel Staub aufgewirbelt wird und hoffen, dass Regen bald die Felszeichnungen auf natürliche Art säubert”, meinte Humphrey. Die Säuberung der Zeichnungen könnte nur von Experten durchgeführt werden, eine Arbeit, die in dem Etat nicht vorgesehen ist. Sämtliche Touristenführer, die an den beiden Stellen tätig sind, die unter Denkmalschutz stehen, werden in der nächsten Zeit eine Ausbildung in Archäologie erhalten. Seit längerem dürfen Touristen nur noch in Begleitung von Führern die Felszeichnungen und -gravuren besuchen. 10000 Touristen besuchten im vergangenen Jahr die ,,Weiße Dame” und etwa 35000 Twyfelfontein.

Aus: Allgemeine Zeitung 19.07.2004, Autor: Dirk Heinrich

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Jul 21 2004

Sicherheitshinweise

Geschrieben von admin in: Sri Lanka /Malediven

Liebe Leserinnen und Leser,

folgende Informationen wurden vom Auswärtigen Amt veröffentlicht.:
Stand: 7. Juli 2004

Am 7. Juli kam es erstmals seit Beginn der Waffenruhe zwischen der srilankischen Regierung und den Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) wieder zu einem Selbstmordanschlag in Colombo, dem 4 Menschen zum Opfer fielen und durch den 11 Menschen verletzt wurden. Die Hintergründe des Anschlags sind bisher nicht bekannt. Auch lässt sich zur Zeit noch nicht sagen, wer für den Anschlag verantwortlich ist.

Der ethnische Konflikt auf Sri Lanka hat bisher annähernd 70.000 Menschenleben gefordert. Im Februar 2002 wurde eine Waffenruhe vereinbart. Sie wird von einer internationalen Beobachtungsmission unter norwegischer Führung überwacht. Die im September 2002 begonnenen Friedensgespräche zwischen Regierungsvertretern und der tamilischen Separatisten sind unterbrochen.

Bei Reisen nach Sri Lanka wird eindringlich von Reisen in folgende Regionen des Landes abgeraten:

Auf touristische Reisen in den Norden (nördlich von Anuradhapura) sowie in den Osten (östlich von Polonaruwa sowie Landweg nach Batticaloa und Ampara) sollte weiterhin verzichtet werden. In und um Trincomalee und Batticaloa hat es in der Vergangenheit ethnische Unruhen mit Todesfällen gegeben. Die Behörden haben mit strikten Ausgangssperren reagiert. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich derartige Vorfälle wiederholen.

Der Besuch der historischen Stätten in Anuradhapura und Polonaruwa zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang gilt im Allgemeinen als ungefährlich. In letzter Zeit hat jedoch die Anzahl krimineller Übergriffe zugenommen. Insbesondere allein oder in kleinen Gruppen reisende Frauen sollten besonders vorsichtig sein.

Auf vielen Straßen werden vor allem nach Einbruch der Dunkelheit Kontrollen durchgeführt. Es wird dringend geraten, den Anordnungen der Sicherheitskräfte zu folgen und nicht zu fotografieren. Auch sollten Foto- und Videoaufnahmen von bewachten Gebäuden und Uniformierten unterbleiben. Organisierte Gruppenreisen sind unter Sicherheitsaspekten Einzelreisen vorzuziehen. Bei Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Reisende sich auf mangelnde Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie eine oftmals unfallträchtige Fahrweise einstellen.

Weitere Informationen zur Sicherheitslage in Sri Lanka erhalten Sie auch bei der Deutschen Botschaft in Colombo.

Das Auswärtige Amt rät dringend, auf Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung zu achten. Reisehinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts.

[Dieser Eintrag wurde am 22.07.2004 um 14:10 editiert.]

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Jul 20 2004

Gochas: Campingplatz auf Kalahari - Düne

Geschrieben von admin in: Namibia

Der Red Dune Campingplatz liegt 37km südlich von Gochas auf der C15. Am besten man bucht diesen Camp vorab, da es nur den einem Platz auf der Düne gibt. Ansonsten kann man auch direkt beim Farmhaus auf den Rasen zelten. Schöner ist es natürlich dort oben auf der Düne. Dusche und Toilette vorhanden. Preis N$50 pp. Farm Tranendal - Pieter & Marieta Liebenberg - Tel/Fax +264-63-250164 - email: mariet@iway.na, Erfahrungstipp von Cony im Namibia - Forum

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Jul 19 2004

Reisehinweise und Warnungen

Geschrieben von admin in: Chile

Verschiedentlich haben Reisende schlechte Erfahrungen mit dem Autovermieter Alamo gemacht, so dass man besser auf einen anderen Vermieter ausweichen sollte.

Reisende, die aus Gelbfiebergebieten kommen, brauchen einen Impfnachweis für die Einreise auf die Osterinsel. Für Festlandchile gilt diese Bestimmung nicht.

Außerdem wurden 2002 eine erhöhte Zahl von Dengue-Fieber-Fällen verzeichnet. Das Gesundheitsministerium in Santiago empfiehlt, Mückenschutzmittel zu benutzen und evtl. langärmelige Kleidung zu tragen. Frühmorgens und nach Regenfällen treten die den Virus übertragenden Mücken am häufigsten auf, dann sollte man sich besonders schützen.

In der fünften Region sind im Fluss Maipo Choleraerreger gefunden worden, eine Epidemie hat es aber nicht gegeben.

[Dieser Eintrag wurde am 16.02.2005 um 13:50 editiert.]

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Jul 19 2004

Neuigkeiten aus Politik, Regionalem, Internet, Literatur

Geschrieben von admin in: Chile

Politik:

Nachdem Chile schon unter Pinochet zu einer der wichtigsten Wirtschaftsmächte des südamerikanischen Kontinents geworden war, hatten die demokratischen Regierungen unter Patricio Aylwin und Eduardo Frei versucht, den Ruf Chiles als Witschaftswunderland zu festigen. Diesen Kurs hat der gemässigte Sozialist Ricardo Lagos in den letzen Jahren fortgeführt. Er versuchte, Santiago als „Business-Hauptstadt Südamerikas“ zu positionieren und hofft, das Chile eine Tages eine Brückenkopffunktion für den ganzen Kontinent einnehmen wird. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg war die Unterzeichungung eines Freihandelsabkommens zwischen Chile und den USA am 6. Juni 2003. Chile ist das erste Land in Südamerika, dem die USA diese Vergünstigung gewähren, wenn auch andere folgen sollen. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet die Regierung in Santiago auf den Abschluss dieses Abkommens schon hin, zuletzt musste die Unterzeichnung verschoben werden, weil Präsident Lagos den Kriegsplänen George Bushs im Irak nicht zustimmen wollte.

Torres del Paine:

Im Nationalpark Torres del Paine werden derzeit drei Hotels gebaut, alle ausgerichtet auf den eher hochpreisigen Tourismus. Mit diesen neuen Anlagen soll der Besucherdruck auf die anderen Unterkünfte des Parks abgemildert werden. Mit einer neuen Straße soll die Gegend um die Cueva de Milodont an den Park angegliedert werden. Wie diese Bauvorhaben das Gesicht des Parks verändern werden, bleibt abzuwarten.

San Pedro de Atacama:

Das Hotel Explora in San Pedro de Atacama wurde vom amerikanischen Reisemagazin Condé Nast Traveller zu einem der fünf umweltfreundlichsten Hotels der Welt gewählt. Zum Konzept des Hotels gehört neben der den landschaftlichen Bedingungen angepasste Bauweise auch die Wiederaufbereitung und mehrfache Nutzung des Wassers. Das Hotel unterstützt die Feuerwehr und andere lokale Einrichtungen in San Pedro und versucht, auf Ausflügen in die Umgebung das Umweltbewusstsein der Hotelgäste zu schärfen.

Internetressourcen:

Ein paar neue Internetadressen, die bei der Reiseplanung hilfreich sein können:

www.backpackers-chile.com: ausgewählte Unterkünfte für den kleinen und mittleren Geldbeutel
www.backpackersbest.cl: preiswerte Unterkünfte übers Land verteilt
http://mapasdechile.com: eine relativ komplette Kartesammlung der verschiedensten Themen im Netz.
www.contactchile.cl: hilft weiter bei der Suche nach einer längerfristige Unterkunft, einer Au-Pair- oder Praktikumsstelle
www.chileinfo.de: deutschsprachige Informationen zum Land, viele Adressen

Bücher:

Zwei lesenswerte Neuerscheinungen, die für die Einstimmung auf eine Chilereise interessant sein können, sollen hier vorgestellt werden. Günther Wessel hat eine gut zu lesende Biographie über die Familie Allende geschrieben. Wenn auch der Schwerpunkt auf Salvador Allende liegt, erfährt man doch einiges auch über den Rest der Familie:
Günther Wessel, 2002: Die Allendes - Mit brennender Gedult für eine bessere Welt. Campus Verlag

Wem das Buch von Wessel nicht genug Informationen über das andere berühmte Mitglied der Familie, Isabel, hergiebt, kann auf eine andere Quelle zurückgreifen:
John Rodden, 2000: Isabel Allende: Zorn und Liebe. Im Gespräch mit Isabell Allende. Herder Verlag
Der Band enthält eine Sammlung von Interviews mit Isabel Allende, die ihr persönliches und schriftstellerisches Leben widerspiegeln.

[Dieser Eintrag wurde am 16.02.2005 um 13:58 editiert.]

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Jul 19 2004

Änderungen von Adressen

Geschrieben von admin in: Chile

Liebe Leserinnen und Leser,
folgende Neuigkeiten hat unsere Autorin Ortrun Hörtreiter exklusiv für Sie zusammengestellt. Bitte lesen Sie sie als Ergänzungen zu unserem Reisehandbuch Chile.

Eine Reihe von Adressen und Telefonnummern haben sich geändert, hier eine Liste:

S. 138: Der Automobilclub von Chile hat eine neue Adresse in Santiago:
Avda. Andrés Bello 1863, Tel.: 431 10 00, www.aclub.cl

S.141: Die deutsche Botschaft hat gebaut und ist jetzt in Viacura (Santiago) zu finden: Las Hualtatas 5677, Vitacura, Tel.: (56 2) 463 25 00, Fax: (56 2) 463 25 25
E-Mail: central@embajadadealemania.cl, www.embajadadealemania.cl, Di, Do, Fr: 9–12 Uhr, Mi: 9–12 Uhr u. 14–16 Uhr. Außerhalb der Öffnungszeiten kann man eine Nachricht (mit Rückrufnummer!) unter der Nummer 463 2500 hinterlassen.
Für besondere Notfälle gibt es eine Handynummer: 09/532 1619.

Chiles wichtigste Fluglinie LanChile hat den größten Herausforderer auf nationalem Gebiet, Ladeco, geschluckt. Dadurch konnte sie ihre Monopolstellung bei Inlandsflügen stärken, und es kam teilweise zu übermäßigen Preiserhöhungen. Die entsprechenden Regierungstellen und einge Handelsverbände (z.B. in Punta Arenas, wohin LanChile die einzige Verbindung anbietet) beobachten diese Entwicklung mit Sorge und haben Verfahren angestrengt, um das Verhalten der Fluglinie zu überprüfen. Vermutlich durch die Übernahme haben sich in einigen Städten Adressen und Telefonnummern der LanChile-Büros geändert:

S. 211: LanChile Coihaique: General Parra 402, die Telefonnummer bleibt
S. 224: LanChile Iquique: Tarapacá 465,
S. 238: LanChile Osorno: Eleuterio Ramirez 802, Fax: 314395, die Telefonnummer bleibt
S. 239: LanChile Osterinsel: 123 32 100920
S. 279: LanChile Santiago, Huérfanos 926, Tel.:526 20 00

S. 235: Los Angeles, Hospedaje El Rincon hat eine neue Tel.- und Faxnr.: Tel.: 94 41 50 19, Fax: 43-31 71 68, E-Mail: wlohmaryahoo.com, www.backpackers-chile.com/valley.html#Rincon

S. 252: Der Parque Pumalín hat inzwischen eine ausgezeichnete Homepage, auf der man Informationen zu praktischen Themen, wie Touren, Unterkuenfte, Preise, Anreise usw. findet. Aber auch über die Geschichte des Parks und über laufende Projekte kann man sich informieren: www.pumalinpark.org

S. 264: Puerto Varas: Das Hostal Casa Azul ist umgezogen: Manzanal 66/Ecke Rosario, Tel.:232904

S. 282:Das Restaurant Centre Catalá in Santiago hat einen neuen Besitzer. Das Ambiente ist jetzt etwas legerer und die Preise wurden gesenkt, aber die Qualität der Küche stimmt immer noch.

Unter Santiaguinern kein Geheimtipp mehr aber umso mehr einen Besuch wert ist das La Habana Vieja, ein Restaurant, das gleichzeitig Bar und Tanzclub ist. Hier gibt es kubanische Küche, dazu die entsprechenden Drinks und Sals und Mambo. Am Wochenende ist ein Mindestverzehr von 6500 Pesos Pflicht. Mittagessen gibt es Montags bis Freitags von 13.00 bis 15.30 Uhr, Dinner Montags bis Samstags von 20.00 bis 3.00 Uhr nachts, Freitag und Samstag spielt abends eine Band.
Tarapaca 755, Santiago, Tel.Fax: 638 52 84

S. 288 Santiago: Das Goethe-Institut hat eine neue Tel.und Faxnr.: Tel.: 462 18 00, Fax: 462 18 02

In der Nähe von Talca gibt es ein empfehlenswertes Gästehaus, die
$$ Casa Chueca, Viña Andrea s/n, Sector Alto Lircay, Tel./Fax: 71- 197 00 97, : casachueca@hotmail.com http://www.trekkingchile.com/casachueca.html. Das Haus wird von Deutschen geleitet, die Touren in die Umgebung, Spanisch- und Tanzkurse anbieten.

[Dieser Eintrag wurde am 12.08.2004 um 14:32 editiert.]

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Jul 13 2004

Brandneue ausgestattete Geländewagen bei Safe ! Cars !

Geschrieben von admin in: Namibia

Ab 01.08.2004 steht eine brandneue, Toyota Hilux Safe!Car Flotte zur Verfügung.
Die Fahrzeuge sind bestens ausgestattet und verfügen u. a. über Dachzelte, Kühlschrank, vollständiges Outdoorequipment - alles rutschfest in einer Rahmenkonstruktion gelagert. Und selbstverständlich mit Doppeltank - System und 2 Reservereifen. Die Fahrzeugflotte wurde exclusiv für uns von Budget angeschafft und ist so nur bei uns zu mieten.

Neugierig ?

Rufen Sie uns an (Tel. 02133 26030) oder schauen Sie auf unsere website www.afrika.de.

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Jul 10 2004

Info-Zentrum in Uis eröffnet

Geschrieben von admin in: Namibia

Reisende, die zwischen Swakopmund und Etosha unterwegs sind, haben einen weiteren guten Grund, in Uis zu stoppen. Am vergangenen Wochenende haben EU-Botschafter Antonius Brüser und Oberhaupt der dort lebenden Gemeinschaft, Elias Thaniseb, das Mehrzweck-Informationszentrum eröffnet. In dem Zentrum erhalten Touristen Informationen zur Region und können Wandertouren mit den “Dâureb Mountain Guides” auf den Brandberg buchen. Dâureb ist Khoekhoegowab und bedeutet soviel wie “brennend”; es bezieht sich auf den auf den nahe gelegenen Brandberg, der den höchsten Gipfel Namibias hat und Tausende Fundstellen an Felskunst beherbergt. In dem Info-Zentrum kann man auch Unterkünfte der vor einem liegenden Etappen buchen. Im Dâureb Craft Centre ist Kunsthandwerk aus der Umgebung zu kaufen. Außerdem gibt es dort vier Toiletten mit Spülung.

Das Zentrum wird von der Tsiseb Conservancy (Hegegemeinschaft) betrieben, die vor einem Jahr mit Hilfe eines vergünstigten Kredits des “Green Funds” der Commercial Bank of Namibia das Grundstück dafür erworben hat. Die Europäische Union hat den Bau finanziert. Die Gebäude wurden mit Unterstützung der Baufirma Wooden Ways und der Namibia Community-Based Tourism Association (NACOBTA) errichtet. Im Zentrum sollen noch ein Internet-Service (`Desert Computer Line`) und das Café `Vicky”s Place” eröffnet werden. (Sven-Eric Kanzler, Bush Telegraph CC)

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Jul 10 2004

Geheimnis um Wilde Pferde der Namib gelüftet

Geschrieben von admin in: Namibia

Die Wilden Pferde bei Garub westlich von Aus im Süden Namibias stammen höchstwahrscheinlich zum größten Teil von Pferden der südafrikanischen Armee ab. Zu diesem Schluss gelangte der Geschäftsführende Direktor von Nature Investments, Mannfred Goldbeck, der zurzeit für sein geplantes Buch über Pferde im Südlichen Afrika recherchiert. Während des Ersten Weltkrieges, so Goldbeck, hätten die südafrikanischen Truppen mit rund 10.000 Mann und 6.000 Pferden bei Garub gelagert. Ein deutscher Pilot sei vom Flugplatz Aus mit seinem Doppeldecker gestartet und habe Bomben in das feindliche Lager und unter eine Herde von etwa 1.700 weidende Pferde geworfen. Goldbeck stützt sich auf das Buch “Feldzug in Südwest” von Hans von Oelhafen, das 1923 erschien ist. Da die Südafrikaner den zurückweichenden Deutschen hart auf den Fersen bleiben wollten, so die Vermutung Goldbecks, sei wohl kaum Zeit geblieben, alle versprengten Tiere wieder einzufangen. Über die Herkunft der Wilden Pferde wurde spekuliert, seit in den Zwanziger Jahren erstmals Berichte über ihre Existenz erschienen waren. Heute sind sie eine Touristenattraktion auf dem Wege nach Lüderitz. Mit etwas Glück kann man einige der 135 Tiere an der Wasserstelle etwa 20 km westlich von Aus beobachten. Mehr Infos zu den Wilden Pferden auf www.wildhorses-namibia.com. (Sven-Eric Kanzler, Bush Telegraph CC)

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