Archiv: August 2004

Aug 27 2004

Lesertipps

Geschrieben von admin in: Zypern

Lesertipp von P. Knabenhans zu Polis
Wir haben einige Nächte im Aphrodite Beach Hotel übernachtet. Das Hotel ist sehr ruhig gelegen, hat einen schönen Kiesstrand, ist sauber und komfortabel und angemessen im Preis 16 CYP pro Person). Es bietet sehr gutes Essen, ist familiär, die Tochter der Besitzerin spricht sehr gut Deutsch, Englisch, Französisch und ist sehr zuvorkommend und hilfsbereit.
Aphrodite Hotel, Polis, Tel. 00357-26321001

Lesertipp von G. Uplawski und A. Moldenhauer zu Zygi und Larnaka
Das Fischrestaurant „Apovathra“ in Zygi gibt es nicht mehr. Direkt am Kai ist jetzt ein gehobenes Restaurant mit dem Namen „Captains’s Table. Wir haben es nicht ausprobiert, waren stattdessen im „Santa Elena“ – war lecker.

Das „Curiosity House & Tea Club“ ist kein Café mehr, sondern inzwischen ein Zentrum, das verschiedene Kurse anbietet. … Hier finden verschiedene Vorträge und beispielsweise Malkurse statt. Außerdem gibt es Massage-Anwendungen. Der Ort ist sicherlich eine Oase in Larnaka.

[Dieser Eintrag wurde am 31.08.2004 um 16:33 editiert.]

[Dieser Eintrag wurde am 13.10.2004 um 13:36 editiert.]

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Aug 12 2004

"Buschmänner gegen die Regierung"

Geschrieben von admin in: Botswana

Die San in Botswana bestehen auf ihre Lebensweise

Mitte Juli begann in der Hauptstadt Botswana ein Aufsehen erregender Prozess. 243 San, Nachkommen der Ureinwohner des Südlichen Afrika, die in den Wüstengebieten der Kalahari leben, verkünden der Regierung ihren Widerstand.

Die etwa 100 000 San, die in Namibia, Angola und Südafrika leben, gehören zu den ältesten Volksgruppen Afrikas und müssen ihre kulturelle Identität bereits seit Jahrhunderten verteidigen. Waren es einst Bantu-Völker und weiße Eroberer, die die kleinwüchsigen Jäger- und Sammlergesellschaft bedrohten, ist es heute die Regierung. Nach wie vor haben die Ureinwohner einen schwachen Stand in der Bevölkerung, doch diesmal droht nicht die Verschleppung sondern die zivilisatorische Absicht: Es wäre nicht möglich, dass sich eine Bevölkerungsgruppe der Zivilisation entziehe, so argumentiert die Regierung. Sie möchte die San umsiedeln und mit medizinischer Versorgung und Schulausbildung in die Gesellschaft eingliedern. Doch die Ureinwohner lassen sich nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben.

Es stecken weitere Konflikte hinter der Klage: Die Ureinwohner vermuten hinter den Umsiedlungsplänen einen neuen Abbau der Diamantenvorkommen, die Regierung weigert sich, die San weiterhin mit den lebensnotwendigen Wasser- und Nahrungslieferungen zu unterstützen. Ihre Klage verkündet, dass man sie endlich ernst nehmen soll: “Buschmänner gegen die Regierung” lautet der Prozess.

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Aug 12 2004

Neu erschienen!

Geschrieben von admin in: Zypern

Druckfrisch ist in unserem Verlag die

6. Auflage Reise - Handbuch Zypern
erschienen.

Mit sieben Seiten brandneuen Informationen zur Insel, über alles, was neu eröffnet, neu erschienen, neu ausgegraben, neu probiert und neu verhandelt wurde.
Mit einer detaillierten Reisekarte zum Herausnehmen (mit Index und Gitternexlinien!)

Preis wie in der Vorauflage: 19.59 EURO (ISBN 3-923975-14-7)

Zu beziehen direkt über diese Homepage oder im Buchhandel.

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Aug 12 2004

Kriminalität auf Jamaika

Geschrieben von admin in: Karibik

Liebe Leserinnen und Leser,

eine offizielle Warnung des Auswärtigen Amtes vom 18. Juni 2004 veranlasst uns, Sie auf erhöhte kriminelle Gefährdung vorallem in der Hauptstadt Kingston und in städtischen Bezirken der Touristenzentren Montego Bay, Negril und Ocho Rios hinzuweisen.

Bitte lesen Sie den ganzen Wortlaut auf www.auswaertiges-amt.de nach, hier ein Auszug:

“Es kommt nicht selten zu Diebstählen bzw. bewaffneten Überfällen. Die Bereitschaft, Waffen einzusetzen, ist hoch. In solchen Fällen wird dringend davon abgeraten, Widerstand zu leisten. In den letzten Jahren gab es auch vereinzelte Überfälle auf Busse bei Überlandfahrten.

Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich möglichst nicht allein, vor allem nicht zu Fuß außerhalb der Hotelkomplexe bewegen.

Unachtsamkeit und Leichtsinn ziehen Diebe an. Daher sollte man keine Wertgegenstände im Hotelzimmer, Mietwagen oder am Strand unbeaufsichtigt liegen lassen, nur kleinere Geldbeträge mit sich führen und lieber Kreditkarten verwenden, die in Jamaika problemlos akzeptiert werden. Flugscheine, Reisedokumente, Reiseschecks etc. sollten im Hotelschließfach deponiert werden oder nicht erkennbar unter der Kleidung getragen werden. Wichtige Dokumente (Paß, Internationaler Führerschein, Adressenlisten) sollten in Kopie und getrennt von den Originalen mitgeführt werden.

In Kingston und Montego Bay werden gelegentlich aus Protest Straßensperren errichtet. Straßensperren können auch die Hauptzufahrtsstraßen zu den Flughäfen blockieren.”

[Dieser Eintrag wurde am 12.08.2004 um 14:47 editiert.]

[Dieser Eintrag wurde am 17.09.2004 um 18:10 editiert.]

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Aug 12 2004

Leserkorrekturen und ein Flamenco-Tipp

Geschrieben von admin in: Andalusien

Liebe Leserinnen und Leser,
bestimmt werden Ihnen folgende Korrekturen unseres Lesers Andreas Pelzer nützlich sein.

Betreff Regionale Reisetipps Sevilla, Einzelne Läden, Seite 278: Compás Sur hat eine neue Adresse: Cuesta del Rosario, 7-E, nähe Plaza de la Alfalfa. Öffnungszeiten: 10:30-14:30, 17:30-22:00. Siehe auch URL www.compas-sur.com.

Betreff Regionale Reisetipps Sevilla, Märkte, Seite 278: Der Flohmarkt aus der Alameda de Hércules findet jetzt um den Pza. Montesión statt.

Darüber hinaus möchten wir eine preiswerte, aber qualitativ hochwertige Vorführung des traditionellen Flamenco in Sevilla vorstellen: Sie findet täglich um 21 Uhr im Casa-Museo Sefarad in der C/. Ximénez de Enciso, 28 (Barrio de Santa Cruz) statt und kostet derzeit 11€ (kein Verkauf von Getränken!). Kontakt: memorias@teleline.es

[Dieser Eintrag wurde am 16.02.2005 um 11:02 editiert.]

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Aug 11 2004

Namibia für Feinschmecker

Geschrieben von admin in: Namibia

Trüffel aus der Kalahari Wüste

„N’abbas“ oder „Omatumbula“ bezeichnet in Namibia „etwas, das aus der Erde kommt“ oder „etwas Braunes“. Gemeint ist mit diesem braunen aus der Erde stammenden Etwas ein feiner und äußerst seltener Pilz: der Trüffel. Besondere Spezialität unter den Trüffeln in Namibia ist der Kalahari-Trüffel.

Benannt nach der Wüste Kalahari, wo er in der sandigen Erde wächst, gehört dieser Trüffel zu den niederen Schlauchpilzen. Nur während sehr guter Regenjahre und bei späten Regenfällen zwischen März und Mai kann der seltene Pilz überhaupt gefunden werden. Kalahari-Trüffel wachsen etwa acht Zentimeter unter der Erdoberfläche in der Nähe von bestimmten Bäumen und Büschen wie etwa der Kerzen- und der Hakendornakazie. Im Gegensatz zu Europa werden für die schwierige Suche nach der Delikatesse keine Trüffelschweine eingesetzt. Die San, Einwohner der Kalahari, haben über Jahrhunderte die Fähigkeit entwickelt, mit bloßem Auge Stellen zu entdecken, an denen die Trüffel wachsen. Feine Risse im Boden weisen auf den wertvollen Schatz im Erdreich hin.

Quelle: Namibia Tourism Board/Kleber PR Network

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Aug 11 2004

Township-Tours in Swakopmund

Geschrieben von admin in: Namibia

Charlotte Shigwedha ist in Mondesa aufgewachsen. Die junge Frau kennt das ehemalige Township des Küstenstädtchens Swakopmund, seinen Charakter und seine Menschen. Wer sich ihr auf einer Tour durch Mondesa anschließt, lernt nicht nur viel über namibische Geschichte und Kultur, sondern nimmt auch Teil am Alltag der Bewohner. An Charlottes zum Beispiel. Erster Stopp ihrer Runde durch die Siedlung ist ihr eigenes Zuhause. Zusammen mit ihrer Mutter Sophie zeigt sie, wie auf traditionelle Weise Mahango hergestellt wird – Hirsespeise, die zu beinahe allen Mahlzeiten der Owambo gehört: Mit einem langen dicken Holzstück wird in einem Holzbottich Fingerhirse zerstampft und dann zu Porridge weiterverarbeitet. Besucher dürfen gerne auch mithelfen. Sie merken schnell, wie anstrengend es ist, fünfzehn Minuten lang die Hirse mit eigener Kraft zu zerkleinern, um Essen für nur eine Person zuzubereiten.

Seit 2002 führt Charlotte Shigwedha auf ihren „Mondesa Township Tours“ Touristen durch die Stadt in der Stadt, die in den fünfziger Jahren für schwarze Arbeiter errichtet wurde. Damals lebten sie strikt nach Ethnien getrennt in verschiedenen Vierteln: Owambo, Damara, Herero, Nama. Obwohl diese Trennung längst aufgehoben ist, haben sich die alten Viertel und damit die kulturelle Vielfalt in Mondesa erhalten. Im Herero-Viertel, wo Kinder mit Drahtautos spielen, sind die Besucher zusammen mit Charlotte zu Gast bei Meme Angelika Kaijo, die sie in der farbenprächtigen Tracht der Herero mit dreieckigem Kopfschmuck und mehrlagigem Kleid empfängt. Familienfotos machen die Runde, Meme Angelika erzählt vom Leben der Herero früher und heute. Fragen werden gerne beantwortet.

Zu den weiteren Stationen der etwa dreistündigen Führung gehören ein Rundgang über den Markt von Mondesa mit seinen exotischen afrikanischen Gerichten und Gerüchen und Musik aus dem Radio sowie eine kurze Fahrt durch die „Democratic Resettlement Community“. Charlotte erläutert das Projekt, das Wohnraum für Menschen zur Verfügung stellt, die sich kein eigenes Haus leisten können und ihre einfache Bleibe mit Farben und Pflanzen verschönern. Ein traditionelles Mittagessen zu Hause bei Meme Ali, einer Owambo-Frau, beschließt die Tour mit Oshikundu (einem Getränk aus Mahango) und getrockneten Mopane-Würmern, einer einheimischen Delikatesse – wenn nicht spontan noch gesungen und getanzt wird.

Eine Führung kostet pro Person 250 N$ (ca. 29 EUR). Die Teilnehmer werden an ihrem Hotel abgeholt, Erfrischungen sind inklusive. Ein Teil der Einnahmen kommt direkt den beteiligten Einheimischen zugute; für Kinder kann dringend benötigtes Schulmaterial gekauft werden. So tragen Besucher unmittelbar zur Verbesserung der Lebensumstände der Einwohner von Mondesa bei und erhalten zugleich faszinierende Einblicke in vielfältige namibische Welten.

Mondesa Township Tours, E-Mail: info@mondesatownshiptours.com

Ebenfalls Führungen durch Mondesa bietet das Unternehmen Hata Angu Cultural Tours unter dem Titel „Swakopmund Township Tours“ an. Zum Programm gehören dort u.a. auch der Besuch bei einem Medizinmann der Nama, bei einer 80 Jahre alten Damara-Frau und in einem Kindergarten. Traditionelle Speisen und Getränke lernen Gäste in einer typischen Kneipe („Shebeen“) und in einem Owambo-Restaurant kennen.

Die Teilnahme pro Person kostet 280 N$ (ca. 33 EUR). 50 Prozent erhalten direkt die Menschen von Mondesa. Fotografieren ist ausdrücklich erlaubt.

Swakopmund Township Tours: [URL=”http://www.natron.net/hata-angu”]www.natron.net/hata-angu[/URL]

Quelle: Namibia Tourism Board/Kleber PR Network

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