Archiv: September 2004

Sep 16 2004

Windhoek: Neue Weberei in Alter Brauerei

Geschrieben von admin in: Namibia

Seit August 2004 ist Windhoek um eine Attraktion reicher. Denn in der neu eröffneten Weberei `Woven Arts of Africa` auf dem Gelände der Alten Brauerei im Stadtzentrum kann man nicht nur handgewebte Teppiche kaufen, sondern bei der Fertigung dieser Wollkunstwerke zuschauen und sich alle Herstellungsschritte erklären lassen.

So erfährt man etwa, dass die Wolle vom Karakulschaf stammt und in abgepackten Ballen, grob nach Farbtönen sortiert, auf einer Wollauktion gekauft wird. In der Weberei trennen die Mitarbeiterinnen sie nach feineren Farbschattierungen, zupfen und kämmen (kardieren) sie zu Vliesen und spinnen sie zu Wollfäden. Dann wird die Wolle gewaschen und erst nach dem Trocknen beginnt das eigentliche Weben. Das fertige Web-Produkt ist ein richtiges namibisches Erzeugnis. Die Karakulschafe werden auf Farmen im Süden Namibias gehalten, die Muster und Teppiche werden von namibischen Frauen entworfen und hergestellt.

Die Palette der Erzeugnisse ist erstaunlich breitgefächert. So gibt es Teppiche, Läufer und Wandbehänge von winzig bis riesig, sowie kleine Mitbringsel zur Dekoration. Der Größe eines Web-Erzeugnisses sind nur durch den Webstuhl Grenzen gesetzt: 14 Meter mal 4 Meter ist das Maximum. Im Gegensatz zu anderen Webereien verwendet `Woven Arts` nur ungefärbte Wolle. Die vielen Naturfarben der Wolle sowie ihre feinen Farbschattierungen bieten den Weberinnen genügend Spielraum zur Gestaltung der Muster und Motive.

Viele Motive sind landestypisch: Darstellungen von Tieren wie Elefanten, Giraffen oder Gemsböcken sowie Dünen- oder Savannen-Landschaften; Szenen aus dem Leben einer namibischen Volksgruppe - wie etwa ein Gehöft der Ovambo oder ums Feuer tanzende Menschen eines Dorfes im Busch. Andere Teppiche zeichnen sich durch abstrakte, geometrische Muster mit afrikanischem Einschlag aus. Man kann sich aber auch einen Teppich nach eigenen Vorstellungen weben lassen, indem man einzelne Motive selbst zusammenstellt, eine Zeichnung oder auch ein (Urlaubs-)Foto als Vorlage liefert.

Bei Bestellungen wird einem der Teppich nach Hause zugesandt. Wer einen fertigen Teppich kauft, hat die Wahl, ob er ihn zugeschickt bekommen oder ihn gleich mitnehmen möchte.

Neben den beiden Eigentümerinnen sind 14 Mitarbeiterinnen in der Produktion beschäftigt. Wenn sich die Frauen unterhalten, geht es kreuz und quer durch mehrere Sprachen: Oshivambo, Otjiherero, aber vor allem Dama-Khoekhoegowab (zu erkennen an den charakteristischen Schnalzlauten) und Afrikaans, ab und zu hört man auch Englisch und Deutsch. Vier namibische Volksgruppen sind vertreten: Ovambo (1 Mitarbeiterin), Herero (5), Damara (8) und Deutschstämmige (2). Sie alle verbinden Alltagssorgen bezüglich ihrer Familien und natürlich das Fertigen von Teppichen.

Marie-Luise Parkhouse und Michaela Kanzler haben `Woven Arts of Africa` gegründet, nachdem die Weberei `Der Webervogel` im Gustav Voigts Zentrum geschlossen wurde. Sie erwarben Webstühle samt Zubehör und konnten nahezu alle Mitarbeiterinnen im neuen Betrieb wieder einstellen. Parkhouse und Kanzler sind seit Jahren im Tourismus tätig und teilen eine Leidenschaft für afrikanische Textilien und Kunsthandwerksprodukte. “Die ehemalige Fabrikhalle im Hof der Alten Brauerei hat genau die richtige Atmosphäre für unsere Weberei”, sagt Parkhouse. Und Kanzler fügt hinzu: “Wir werden weiterhin Teppiche und Wandbehänge aus ungefärbter Karakulwolle fertigen. Aber natürlich haben wir auch viele neue Ideen für die Zukunft.”

Als die zwei Unternehmerinnen von der Schließung des Webervogels erfuhren, mussten sie nicht lange überlegen. Denn zum einen standen Arbeitsplätze auf dem Spiel, zum anderen ein Webbetrieb mit langer Tradition. 1979 als `Webschule Karibib` gegründet, wurde die Weberei 1996 übernommen und unter dem Namen `Webervogel` ins Henckert Tourist Centre in Karibib integriert. 2001 zog sie nach Windhoek um und war im Gustav Voigts Centre zu finden, bis sie Ende Juli 2004 geschlossen wurde. Nach einem weiteren Umzug von Webstühlen und Zubehör begann der Betrieb am 5. August 2004 als `Woven Arts of Africa` sein drittes Leben…

Die Weberei liegt im Herzen der Stadt Windhoek im Hof der Alten Brauerei, direkt hinter dem bekannten Namibia Craft Centre. Besucher finden den Betrieb entweder von der Gartenstraße her über die Einfahrt in den Hinterhof oder von der Talstraße her durch den Seiteneingang der Omba Galerie.
von: Sven Kanzler, Bushtelegraph

[Dieser Eintrag wurde am 24.02.2005 um 16:52 editiert.]

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Sep 16 2004

Ortszentrum als Museumsdorf

Geschrieben von admin in: Namibia

Aus im Süden Namibias wirkt wie ein sterbendes Dorf. Viele Häuser verfallen, viele Männer arbeiten in weit entfernten Orten, immer mehr Menschen ziehen fort. Dabei ist der Ort äußerst reizvoll. Am Rande der Namib Wüste gelegen, mit ihrer großartigen Flora und Fauna und den berühmten Wilden Pferden, ist Aus geprägt von einer aufregenden Geschichte, die mit der Bahnstation, dem Bahnhofshotel, dem nahegelegenen Schanzwerk, Gefangenenlager und Soldatenfriedhof beeindruckende Spuren hinterlassen hat.

Um dem Verfall entgegenzuwirken und Arbeitsplätze zu schaffen, möchte die Gemeinschaft von Aus den Ortskern in ein Museumsdorf umwandeln. Das hat der Rat des Aus Community Conservation Trust auf einem Arbeitstreffen am 7. und 8. August in der Stadthalle von Aus entschieden. Geplant ist eine Ausstellung über die Geschichte der Pferde im Südlichen Afrika, in der auch über die Herkunft der Wilden Pferde der Namib informiert wird; Besucher können die Tiere anschließend bei der Wasserstelle Garub etwa 20 km westlich von Aus in Natura beobachten. Ein kleiner botanischer Garten soll dem Besucher Pflanzen der Dünen Namib, der Sukkulenten Karoo und der Nama Karoo näherbringen - dreier Biome also, die im Raum Aus aneinandergrenzen. Weitere Räume und Gebäude will man Persönlichkeiten des Südens widmen, der Kultur und Geschichte der Nama- und San-Völker, dem Bergbau, der Karakulschafzucht, der Eisenbahn und dem Ersten Weltkrieg.

Welche Bedeutung das Vorhaben hat, machte Parlamentsabgeordneter Fluksman Samuehl in seiner Eröffnungsrede deutlich. Zusammen mit der im Bau befindlichen Teerstraße von Rosh Pinah nach Aus und den neuen Eisenbahngleisen von Aus nach Lüderitz würde das Projekt zum wirtschaftlichen Aufschwung von Aus und der Region beitragen, sagte Samuehl. Die Geschäftsführerin des Tourismusdachverbandes Federation of Namibia Tourism Association (Fenata), Jackie Asheeke, beglückwünschte die Menschen von Aus zu der Idee, mahnte aber zugleich, es gehöre harte Arbeit zu ihrer Verwirklichung. Erschienen waren etwa 50 Bewohner von Aus und dem Vorort Khaubeb. An dem Treffen nahmen zudem Vertreter des Rates der Karas Region teil sowie Delegierte der Namibia Nature Foundation (NNF), des Succulent Karoo Ecosystem Programme (SKEP) und des von der Europäischen Union finanzierten Namibia Tourism Development Programme (NTDP) im Ministerium für Umwelt und Tourismus.

Zu Beginn des Arbeitstreffens stand lediglich ein Infozentrum zur Debatte - vorzugsweise außerhalb von Aus am Rande der Teerstraße. Unter Leitung von Maxi Louis, der Geschäftsführenden Direktorin der Namibia Community-Based Tourism Association (Nacobta) wurde darüber beraten, welche Voraussetzungen für den Erfolg nötig sind und welche Folgen das Projekt für die Gemeinschaft haben kann. Die Firma Nature Investments, Betreiber der Unterkünfte und Aktivitäten der Cañon Collection am Fischfluss Canyon, präsentierte eine Durchführbarkeitsstudie mit Zahlen und Fakten zum Tourismus im Süden Namibias, zu den Attraktionen von Aus, zu den möglichen Inhalten des Infozentrums und zu vier in die engere Wahl gefassten Standorten. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Anregungen gesammelt sowie Standorte besichtigt und bewertet. Am Ende war die Idee eines Infozentrums zum Plan eines ganzen Museumsdorfes gewachsen.

Wesentlicher Faktor bei der Entscheidung des Stiftungsrates war die Befürchtung, dass ein neu errichtetes Zentrum am Rande der Teerstraße dem Ort den Todesstoß versetzen würde. Von einem Museumsdorf jedoch, so die Absicht, könnten auch andere Unternehmen profitieren: Die bestehende Tankstelle, ein angedachter Souvenirladen, eine zu gründende Bäckerei, ein kleines Lokal, ein mögliches Bed & Breakfast. Kleine Unternehmen also, die den Ort für Touristen wiederum attraktiver machen und die vor allem dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen. Der Abgeordnete Samuehl kündigte zudem an, dass die Teerstraße Rosh Pinah - Aus durch den Ortskern geführt und bei der Polizeistation an die Teerstraße Keetmanshoop - Lüderitz angeschlossen werde.

Die Umwandlung von Aus in ein Museumsdorf ist natürlich ein Mammutprojekt, das die Möglichkeiten der Gemeinschaft bei weitem überfordert. Mittels Unterstützung durch Nacobta und Nature Investments stehen Gelder des Namibia Tourism Development Programme der EU, des schwedischen Entwicklungshilfeprogramms SIDA und des Sukkulent Karoo Ecosystem Programme (SKEP) in Höhe von fast einer Million Namibia Dollar in Aussicht. Aber auch der Stiftungsrat selbst packt mit an. Die von der Gemeinschaft gewählten Mitglieder Piet Swiegers (Vorsitzender), Emil Franz (Vizevorsitzender), Willem Swiegers (Schatzmeister), Emma Boois (Sekretärin), Bobby Murphy, Johannes Mohenje und Mateus Haikali entschieden mehrheitlich, sich für das Gebäude Ecke Lüderitz- und Jerusalemstraße im Ortskern ein Vorkaufsrecht zu sichern. Von dort aus will man in Phasen weitere Gebäude zu Museen umgestalten. Mit der Umsetzung hat der Rat die Firma Nature Investments beauftragt.

Ohne Unterstützung der Bergbaufirmen und anderer großer Unternehmen im Süden Namibias wird das Museumsdorf allerdings wohl nicht zu realisieren sein. Für den Fall hält man sich offen, das Infozentrum doch außerhalb von Aus zu errichten.

Dennoch sind sich alle sicher, dass das Projekt kein weiterer weißer Elefant wird. Denn die Touristen müssen nicht erst überzeugt werden, Aus zu besuchen, sondern sind bereits da: Etwa 30.000 Urlauber pro Jahr passieren den Ort auf ihrer Fahrt nach Lüderitz oder nach Helmeringhausen. Sobald der Ai Ais / Richtersveld Transfrontier Park erschlossen und der Grenzübergang Sendelingsdrif südlich von Rosh Pinah geöffnet ist, sollten auch von Süden her mehr Touristen zu erwarten sein. Das Museumsdorf dürfte bestimmt zu einem mehrstündigen oder gar mehrtägigen Stopp verleiten. Natürlich will man auch die Reiseveranstalter dazu bewegen, Aus in ihre Touren einzubinden. (Sven-Eric Kanzler, Bush Telegraph)

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Sep 16 2004

Fahrtraining Allrad

Geschrieben von admin in: Namibia

Ab sofort bieten wir mit unseren Partnern ein Sicherheits - Fahrtraining für Namibia an. Der Halbtags - Kurs kostet 350 N$ und findet in der Umgebung der Gästefarm Ababis statt.

Jedem, dem seine Sicherheit wert ist und der von lizenzierten Trainern diese “Überlebensschule” besuchen möchte, sollte sich ab November dort anmelden. Als “Beilage” gibt es noch die wilde und grandiose Landschaft der Naukluft - Gebirges - und auch das Sossusvlei ist nicht weit entfernt.

Web - Adresse: http://www.fahrsicherheitstraining-namibia.de/

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Sep 10 2004

Sicherheitshinweise für Trinidad und Tobago

Geschrieben von admin in: Karibik

Liebe Leserinnen und Leser,
bitte beachten Sie bei Ihrer Reise nach Trinidad und Tobago folgende Warnungen des Auswärtigen Amtes:

„Die Zahl der Gewaltverbrechen in Trinidad und Tobago ist in den letzten Monaten angestiegen. Vor allem in Trinidad, und dort besonders in Port-of-Spain, besteht die Gefahr von Raubüberfällen. Von Besuchen der Stadtteile Laventille und Morvant wird dringend abgeraten. Aber auch in anderen Wohngebieten haben sich Überfälle auch auf Ausländer ereignet. Bei Besuchen des Stadtzentrums sowie bei öffentlichen Veranstaltungen sollte auf Taschen und Geldbeutel besonders geachtet werden, da Taschendiebe allgegenwärtig sind.

In Tobago sind in den letzten Monaten auch vermehrt Touristen Opfer von Raubüberfällen und Vergewaltigungen geworden. Insbesondere alleinreisenden Frauen wird zu besonderer Vorsicht geraten.

Einsame Strände sollten wegen der Überfallsgefahr sowohl in Trinidad als auch in Tobago gemieden werden. Es wird dringend davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen oder selber per Anhalter zu reisen.“

[Dieser Eintrag wurde am 16.02.2005 um 14:14 editiert.]

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Sep 10 2004

Sicherheitshinweise

Geschrieben von admin in: Namibia

Liebe Leserinnen und Leser,
das Auswärtige Amt macht Sie auf folgende Sicherheitsvorkehrungen aufmerksam:

„Von Überlandfahrten während der Dunkelheit wird abgeraten. Neben erhöhter Gefährdung durch kriminelle Übergriffe besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls wegen unbeleuchtet abgestellter Fahrzeuge und auf der Straße befindlicher Tiere.

Vorsicht ist bei den kleinen, unbewirtschafteten Rastplätzen entlang der Landstraßen angebracht, wo es wiederholt zu Überfällen auf Touristen gekommen ist.

Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen - vor allem Einzelreisende - werden auch in den Städten Windhuk und Swakopmund häufiger. Von Spaziergängen in der Dunkelheit wird abgeraten.“

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Sep 10 2004

Sicherheitshinweise

Geschrieben von admin in: Südafrika

Liebe Leserinnen und Leser,
folgende Sicherheitsweise hat das Auswärtige Amt veröffentlicht.

„Südafrika verzeichnet eine hohe anhaltend Kriminalitätsrate einschließlich hoher Gewaltkriminalität, vor allem in Großstädten. Daher werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:

- Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Auch tagsüber wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden.

- Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten).

- Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte und sicheren Transport achten. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten. Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man nicht annehmen. Fälle, in denen “K.O.-Tropfen” beigemischt werden, werden auch in Südafrika häufiger.

- Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. “smash-and-grab”-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.

- Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die sog. Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen. In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind.

- Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, ein Mobiltelefon anzumieten (auf den Flughäfen möglich) oder mitzubringen.“

[Dieser Eintrag wurde am 21.02.2005 um 16:08 editiert.]

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