Archiv: Oktober 2004

Okt 26 2004

Twyfelfontein/Versteinerter Wald: Besuch nur mit offizieller Begleitung

Geschrieben von admin in: Namibia

Mit sofortiger Wirkung darf kein Besucher und Reiseführer mehr ohne Begleitung von Angestellten des Nationalen Denkmalrates die Felsgravuren und -zeichnungen bei Twyfelfontein und die versteinerten Bäume beim Versteinerten Wald besuchen.

Dies gab der Direktor des Nationalen Denkmalrates Karl Mutani Aribeb in einer Presseerklärung am vergangenen Freitag bekannt. Personal des Denkmalrates wird an den beiden beliebten Touristenzielen anhand einer Uniform zu erkennen sein und den Zugang zu bestimmten Besucherzeiten kontrollieren. Nur das NMC-Personal (National Monuments Council of Namibia) darf Eintrittsgelder verlangen und muss die Eintrittsgebühr mit einer offizielle Quittung des NMC jedem Besucher bestätigt werden. Keine anderen Personen dürfen und können Eintritt verlangen. Alle Besucher, auch jene die von einem Reiseleiter begleitet werden, dürfen Twyfelfontein und/oder den Versteinerten Wald nur in Begleitung eines NMC-Führers besichtigen. Niemand darf mehr auf eigene Faust die beiden Nationalen Denkmäler betreten, heißt es in der Presseerklärung. Diese Bestimmungen sind im Rahmen des Gesetzes des Kulturerbes festgelegt, welches am 15. Oktober in der Nationalversammlung verabschiedet wurde.

In Twyfelfontein wurde mit den geführten Besichtigungen bereits im März dieses Jahres begonnen und beim Versteinerten Wald am 1. Oktober.

Der Nationale Denkmalrat von Namibia bemängelt, dass es einige Schwierigkeiten, besonders in Twyfelfontein, mit ,,gewissen Reiseführern bestimmter privater Safariunternehmen” gebe. Diese Reiseleiter würden die Authorität des NMC missachten, NMC-Personal beleidigen, die Bestimmungen ignorieren und in manchen Fällen sich weigern Eintrittsgebühren zu entrichten. ,,Im Augenblick würde sich der Denkmalrat noch zurückhalten die Namen der Reiseführer und der Unternehmen öffentlich zu nennen, da die Hoffnung besteht, dass das ungesetztliche Verhalten der betroffenen Personen nicht die Zustimmung der Unternehmensführung trägt”, so die Presseerklärung. Die Tourismusunternehmen werden aufgefordert sich an die gesetzlichen Bestimmungen zu halten, die für die im Amtsblatt aufgeführten Nationalen Denkmäler gelten.

Weiterhin weißt der Nationale Denkmalrat darauf hin, dass mit massiven Renovierungs und Bauarbeiten am 25. Oktober bei Twyfelfontein begonnen wird, um die dortigen Besuchereinrichtungen zu verbessern und auszuweiten. Die Bauarbeiten sollen am 28. Februar 2005 abgeschlossen sein. Dabei werden Unannehmlichkeiten für die Besucher nicht zu vermeiden sein, wofür der Nationale Denkmalrat sich entschuldigt und um Verständnis bittet.

[Dieser Eintrag wurde am 23.02.2005 um 09:29 editiert.]

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Okt 26 2004

Reisebericht Zimbabwe, September/Oktober 2004

Geschrieben von admin in: Zimbabwe

Flugsituation
Zur Zeit ist Zimbabwe von London aus nonstop erreichbar:
- 2 wöchentliche Flüge mit Air Zimbabwe ab London Gatwick (Raucherflug !)
- 3 wöchentliche Flüge mit British Airways ab London Heathrow (3 – Klassen – Konfiguration, Sleeper – Betten in Business Class)
Flugzeit von London nach Harare: ca. 10:15h
Ich selbst bin mit British Airways geflogen. Der Flug war nur zu ca. 30 % belegt. Der Flugablauf war professionell und ohne jede Beanstandung.

Ankunft Harare
Erste Überraschung: Harare hat ein neues Terminal für internationale Flüge. Alles ist absolut hochmodern, sauber –was man zunächst nicht unbedingt erwarten würde.
Die Einreiseformalitäten sind schnell erledigt, man erhält das Einreisevisum gegen Zahlung von 30 US $. Das Geld sollte man in kleiner Stücklung dabei haben (10er und 20er Scheine).

Kurzinfos unseres lokalen (weißen) Agenten, der in Zimbabwe lebt: Es gibt alles zu kaufen. Auf keinen Fall sollte man auf dem Schwarzmarkt Geld tauschen (Verbot !!!). Zu vermeiden sind auch missbilligende Äußerungen über den Präsidenten.

Fahrt in die Stadt: Normales, lebendiges afrikanisches Treiben. Alle Tankstellen sind geöffnet und verfügen über Benzin. Das erste Geldwechseln in einer Bank erfolgt vollkommen unproblematisch. An die ausgezahlten hohen Summen muss man sich gewöhnen: Für 400 US $ erhalten wir über 2,2 Millionen Zimbabwe - $, das ganze in 20000-Scheinen!

Chapungu Sculpture Park: Dies ist wohl die besuchenswerteste Stelle Harares, da hier die berühmten Shona – Skulpturen entstehen. Eintritt: 2000 ZIM $. Man kann hier wie früher den schaffenden Künstlern zuschauen. Kein Tourist ist zu sehen, aber alle sind hier sehr freundlich. Man leidet im Verkauf sehr unter den ausbleibenden Besuchern.

Besuch der Mukuyu Winery bei Marondera: Hier wird weiter Wein produziert, obwohl die Erntemengen nach den Farmbesetzungen sehr zurückgegangen sind. Die Abfertigungshalle sowie die Lagerräume machen einen guten Eindruck. Das Farmland unterwegs macht dagegen einen schlechten Eindruck. Natürlich ist erst Frühling, aber man kann sich kaum vorstellen, dass ordentliche Ernten eingebracht werden können, da viele Flächen brachliegen. Die neu angesiedelten schwarzen Farmer verfügen zum großen Teil nicht über das notwendige KnowHow, haben kein Geld für Saatgut, Maschinen oder Reparaturen und bekommen keine Bankkredite – ein Teufelskreislauf.

Die Straßen sind in einem guten Zustand. Im Half Way House (Harare – Mutare) essen wir zu Mittag und geben für drei Personen mit Getränken 160000 ZIM $ aus – ca. 27 Euro. Unterwegs wird allerlei Gemüse, Honig und Obst am Straßenrand angeboten. Auch in dieser Gegend haben allen Tankstellen Benzin.

Weiterfahrt zum Nyanga Nationalpark und Schnell-Check einiger Hotels:

Brondesbury Park Hotel: Das in die Jahre gekommene Hotel 60 km nördlich von Rusape ist geschlossen, wird aber von freundlichen Wächtern bewacht. Man wartet auf einen Investor…

Pine Tree Inn: Ein sehr gepflegtes Idyll ca. 70 km nördlich von Rusape. Gediegene Räume, sehr nette Zimmer und tolle Terasse, alles blitzsauber – man wartet auf Gäste. Am Wochenende kommen einige Gäste aus Harare, aber keine internationalen Besucher.

Montclair Casino Hotel: Auch hier ist alles bestens gepflegt, das Hotel lebt vom Spielbetrieb und von Tagungen.

Troutbeck Inn: Super Lage am See und auf 2000 m Höhe gelegen. Alles top – gepflegte Anlage, gutes Restaurant, wohlbestückte Bar, die Zimmer geräumig und mit allem Komfort.

Rhodes Nyanga Hotel: Ebenfalls super gepflegt, schöne Terrasse, gutes Essen.

Fahrten im Nyanga Park:
View of the World: Eintritt 500 ZIM $/p.P. Tolle Aussicht vom Turm, Angebot von hübschen Skulpturen.

Inyangombe Falls: Kurzer, anstrengender Abstieg vom Parkplatz.

Mtarazi Falls: Die Straße hierher ist sehr schlecht, Allrad unbedingt zu empfehlen.

Fazit: Die Infrastruktur des Nationalparks ist voll vorhanden (Campingplätze, Hütten)

Fahrt Nyanga – Mutare zu den Great Zimbabwe Ruins bei Masvingo
Die Fahrt geht über Juliusdale nach Mutare: Die Straße ist in gutem Zustand. Mutare, die Hauptstadt des Manica – Landes, ist sehr geschäftig. Alle Tankstellen haben Benzin.

Ausflug in die Vumba Mountains und Besuch des Vumba Botanical Garden: Sehr gepflegt, aber bis auf eine Schulklasse leer.

Leopard Rocks Hotel: Ein traumhaftes Hotel! Sehr elegantes Golfhotel, schloßartig, tolle Terrasse zum Lunch, alles wie schon gewohnt sehr gepflegt und im allerbesten Zustand. Essen: top.

Auf dem Rückweg besuchen wir das kleine White Horse Inn, ein romatisches Landhotel. Blitzsauber, Top – Zustand, man wartet stand by auf Gäste !

Weiterfahrt nach Masvingo/Great Zimbabwe Ruins:

Straße nach Birchenough Bridge sehr gut, gesäumt von vielen tollen Baobab – Bäumen. Weiterfahrt nach Masvingo etwas öde. Wir kommen unvermeidlich in die Dunkelheit. Alle Autos haben – wenn überhaupt – total verstellte Scheinwerfer, manche haben kein funktionierendes Rücklicht. Gleichzeitig laufen Menschen am Straßenrand, Tiere (Rinder und Ziegen) kreuzen den Weg… Höchste Aufmerksamkeit ist gefordert, denn es gibt keine reflektierende Seitenmarkierung und einen nur schlecht zu sehenden weißen Mittelstrich. Fahrten in der Dunkelheit sollten also absolut vermieden werden!!

Wir tanken in Masvingo auf und fahren zum
Great Zimbabwe Hotel. Die große Hotelanlage wirkt sehr gepflegt, das Restaurant ist gut und wird allen Bedürfnissen gerecht, es gibt wie überall keine weißen Besucher. Da gerade eine Tagung stattfindet, wirkt die Anlage belegt. Das Personal ist wie immer bestens geschult und freundlich. Eine Super-Alternative für Individalreisende, die betucht sind, ist die
Lodge at the Ancient City. Diese Lodge liegt östlich der Zimbabwe – Ruinen und ist eine Traumkonstruktion, die die Felslandschaft, Außen- und Innenarchitektur toll miteinander verbindet. Die sehr ruhige, gediegene Anlage gehört zur Touch the Wild – Gruppe.

Great Zimbabwe Ruins
Neu ist das restaurierte West – Tor der Enclosure. Davor gibt es unter einem Rietdach eine interessante Ausstellung mit Modellen der Gesamtanlage. Alle Wege sind hervorragend ausgeschildert und man gelangt über den Modern (= bequemeren) oder Ancient Path (=steil) zur Bergruine.
Das frühere Karanga – Village liegt neuerdings außerhalb des Parks an der östlichen Grenze und zeigt wie bisher das Leben der Eingeborenen in einer Art Freilicht –Museum. Es werden Tonwaren und geschnitzte kunsthandwerkliche Gegenstände angeboten.

Weiterfahrt nach Bulawayo
Die Asphaltstraße ist in einem sehr guten Zustand.

Bulawayo selbst hat vornehme Wohngegenden, z. B. Hillside. Im Stadtinneren sind breite Straßen angelegt, gesäumt von Jacaranda – Bäumen. Bulawayo wirkt sauberer als Harare.

Am darauffolgenden Sonntag stellen wir leider fest, dass es kein Benzin gibt (nur eine Tankstelle hat geöffnet und davor gibt es eine lange Schlange).

In Bulawayo haben wir uns folgende Unterkünfte angeschaut:

Holiday Inn (wo wir wohnten): Zweckmäßig, sehr sauber und gut in Schuss, 2 Restaurants (italienisch und Steakhouse).

Nesbitt Castle in Hillside: Top – Unterkunft in Art einer altenglischen Burganlage. Alles ist sehr gediegen, dunkel, vornehm. Tolle Parkanlage und sehr ruhig. Phantastisches Restaurant. Wohl die Nr. 1 inmitten einer vornehm wirkenden Siedlung. Etwas für den absolut gehobenen Geschmack.

Banff Lodge (im gleichen Ortsteil wie Nesbitt Castle): Mittelklasse – Unterkunft, die sehr sauber und gemütlich ist. Daneben liegt das gute Restaurant „New Orleans“.

Cresta Churchill Hotel: Gemütlich wirkendes Mittelklassehotel, sehr sauber und schön angelegt, gutes Restaurant, Architektur a la Old England.

Matobo National Park

Man zahlt 8 US $ Eintritt und nochmals 2 US $ für den Besuch archäologischer Stätten (Felsmalereien, Rhodes’Grave). Die Zufahrten zu den Sehenswürdigkeiten sind zum Teil sehr schlecht und kaum PKW – tauglich – man arbeitet aber an Ausbesserungen.

Wir besuchten folgende Camps:

Amalinda: Noch außerhalb vor dem Park gelegen. Super – tolles Camp unter Berücksichtigung der Granitfelsen. Eine idyllisch in die Natur integrierte Anlage, abgegrenzter Swimmingpool – Teil. Alle Unterkünfte liegen separat und man sieht in die freie Natur – mit Außendusche. Für allerhöchste Ansprüche!

Big Cave Camp: Nur wenige km parkeinwärts von Amalinda gelegen. Schöne Lage, aber die Gesamtanlage reicht an Amalinda nicht heran. Es ist hier sehr felsig und es gibt nur wenig Schatten, die A – frame Hütten haben ein Rietdach und sind ansprechend eingerichtet. Schöne Felszeichnungen am Eingang.

Unterwegs zum Park: The Farmhouse. Hier gibt es einfache, nette Unterkünfte und ein gemütliches Restaurant mit Terrasse. Die Außenanlagen mit Swimmingpool laden zum Verweilen ein.

Matobo Hills Lodge: Zur Touch the Wild – Gruppe gehörend. Sehr schöne Anlage, weitläufig. Aber halt nicht Amalinda…

Victoria Falls
Flug mit Air Zimbabwe nach Bulawayo (40 Minuten). Pünktlich auf die Minute. Abholung in VFA durch UTC – ebenso pünktlich und Fahrt zum Hotel.
Der Ort macht einen durchaus lebendigen Eindruck, viele Andenkenhändler, ein neues kleines Shoppingcenter. Anstelle des Makasa Suns steht nun das
The Kingdom Hotel im Stile von Great Zimbabwe. Es ist ein Kasino – Hotel mit vielen Zimmern (2 – stöckig gebaut) um eine große Teich- und Swimmingpoolanlage herum. Großes, offenes Restaurant. Ein Luxushotel, das aber etwas an eine Mischung aus Disney World und Las Vegas erinnert.

Besuch der Fälle: Pro Person werden 20 US $ fällig ! Und bei jedem weiteren Besuch wird nochmals kassiert…Man braucht halt Devisen !

The Victoria Falls Hotel. Es liegt nur 5 Gehminuten vom Kingdom entfernt. Man kann über die Straße gehen oder an der Fall – Seite über einen Fußweg (5 Minuten). Das Hotel ist nach wie vor die Nr. 1: Alles ist sehr gediegen, äußerst gepflegt, einfach ein kolonialer Traum.
Der Lunch auf der Terrasse mit Blick auf die Victoria Falls Brücke ist ein Erlebnis für sich. Ein Muss ist das Dinner im hoteleigenen Restaurant (Jacket- und Krawattenzwang).

Elephant Hills Interconti: Ein Luxushotel mit Wasserfällen im Innenhof, aber insgesamt doch ein eher unsympathischer, grauer Klotz. Golfplatz anbei. Hochpreisig.

A’ Zambezi River Lodge (zur Mercure – Kette gehörend). Schön renoviert, tolle Lage am Zambesi. Besonders reizvoll: Das offene Restaurant direkt am Ufer bietet einen tollen Ausblick auf den Sonnenuntergang und die schöne Poolanlage. Für Selbstfahrer gute, sichere Parkplätze in unmittelbarer Nähe der Zimmer. Mittelpreisig.

Victoria Falls Lodge. Luftige Holzskontruktion z. T. über mehrere Etagen. Sehr individuell gebaut, tolle Zimmer, Blick auf ein sehr großes Wasserloch, legere Gesamtatmosphäre, doch durchaus für das „gehobene“ Publikum. Regelmäßiger Shuttle – Service zu den Wasserfällen (kostenlos). Einzige Lodge, von der aus man gut Wild beobachten kann.

Rainbow Victoria Falls Hotel (Mercure – Kette): Mittelklassehotel, das vollständig renoviert wurde und ortsnah ist. Angenehme Zimmer, sehr schöne Swimmingpoolanlage, nettes Restaurant für normale Ansprüche.

Ilala Lodge: Gegenüber dem Kingdom gelegen. Sehr gepflegt, aber eher durchschnittliche Zimmer. Gutes Restaurant, schöner Ausblick auf die Gartenanlage. Im Vergleich zu den anderen Lodges und Hotels wäre eine Modernisierung angebracht, obwohl alles sehr sauber ist.

Toll: Der städtische Campingplatz wurde von der Ilala – Lodge übernommen und ist jetzt top – gepflegt = erste Adresse für Allradcamper und Budgetreisende (Hütten werden angeboten).

Fazit Zimbabwe:

Das Land ist durchaus auch für Individualreisende zu bereisen. Die Bevölkerung ist absolut freundlich und in keinster Weise Weißen gegenüber feindlich eingestellt. Wir erlebten zu keinem Zeitpunkt unserer Reise irgendeine Form von Gefährdung oder hatte unangenehme Gefühle. Wir haben nirgends Betteln erlebt.

Die Hotels und Lodges sind stand – by. Alle unsere früheren Leistungsträger haben sogar ihre Angebote verbessert. Überall in den Restaurants gibt ein eine vollständige, gute Speisekarte mit einer Vielzahl von Gerichten und Weinen (natürlich sind die Zimbabwe – Weine wesentlich billiger – und erstaunlich gut und bekömmlich).

Das Service – Personal ist bestens geschult und überall ausgesprochen freundlich.

Die Versorgung mit Benzin ist unterschiedlich. Lediglich in Bulawayo und Vic Falls gab es keines – dafür aber außerhalb der Orte. Die Vermieter haben an ihren Vermietstationen stets Vorräte für Kunden.

Die Nationalparks – soweit von uns besucht – sind gähnend leer, aber überall kümmert sich das Personal um den Besucher. Die öffentlichen Campingplätze hier sind sehr sauber und bestens in Schuss.

Die Verbindungen nach Zimbabwe von London aus (3 mal wöchentlich nonstop) und bald von München (2 mal wöchentlich nonstop) nach Harare sind bequem. Die Maschinen der Air Zimbabwe werden durch SAA gewartet.
Unter Berücksichtigung der für die Länder des südlichen Afrika geltenden Sicherheitshinweise ist Zimbabwe durchaus wieder ein tolles Reiseland.

Preisbeispiele:

Währung:
1 Euro = 6500 ZIM $
1 US $ = 5300 ZIM $
Die Kurse werden 2 mal pro Woche durch eine Auktion festgelegt. Schwarzmarkt – Tausch ist absolut verboten. Bei der Ausreise muss man u. U. nachweisen, wie man die eingeführten US $ - Barreserven umgetauscht hat (Banknachweis oder Hotelumtausch – Nachweis).

Benzin ca. 3600 ZIM $/Liter
Abendessen, Hauptgericht ca. 50000 – 80000 ZIM$
Flasche zimbabwischer Wein im Restaurant ca. 25000 – 40000 ZIM$
Frühstücksbuffet in internationalen Hotels (üppig): ca. 70000 – 80000 ZIM $

In den meisten Hotels wird per Kreditkarte in ZIM $ abgerechnet, wobei danach der Umtausch in US $ stattfindet. Benzin gibt es nur gegen zimbabwisches Bargeld.

Copyright: Iwanowski’s Individuelles Reisen GmbH

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Okt 26 2004

Allradfahrzeuge: Nagelneue Flotte bei Safe!Cars

Geschrieben von admin in: Namibia

In Zusammenarbeit mit Budget hat Iwanowski’s Individuelles Reisen eine neue Fahrzeugflotte aus der Taufe gehoben.

Es stehen brandneue Toyota Hilux mit neuer Ausstattung und mit allen Qualitätsmerkmalen zur Verfügung. Details erfahren Sie unter:

[URL=”http://www.afrika.de/?link_id=114&linknr2=2.10.20.020&land_id=2″]http://www.afrika.de/?link_id=114&linknr2=2.10.20.020&land_id=2[/URL]

[Dieser Eintrag wurde am 1.11.2004 um 03:26 editiert.]

[Dieser Eintrag wurde am 21.02.2005 um 15:58 editiert.]

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Okt 21 2004

Provence Lesen! Hören und Sehen - Sprechen und Verstehen

Geschrieben von admin in: Provence mit Camargue

Hören und Sehen

Alphonse Daudet, Peter Lieck (Mitarbeiter) Hörbuchproduktionen (2000), Briefe aus meiner Mühle, 3 CDs, Eine Aufnahme des SWR.

Alphonse Daudet (1994), Briefe aus meiner Mühle und Die wundersamen Abenteuer des Tartarin von Tarascon, Reclam: Zwei gegen Ende des 19. Jahrhunderts geschriebene Klassiker der provenzalischen Literatur. Im Zentrum beider Bücher steht der Typus des eitlen und prahlerischen Südfranzosen, der mit Bauernlist und Humor das Leben meistert. Das Buch wurde in alle großen Sprachen der Welt übersetzt, sogar in Esperanto.

Die wunderschönen Dachszenen des Films „Der Husar auf dem Dach“, (nach einem Buch von Jean Giono) wurden unter anderem in Cucuron gedreht.
Der Husar auf dem Dach (1995), mit Juliette Binoche und Olivier Martinez in den Hauptrollen und Gérard Depardieu als wirrer Polizeikommissar in einer Nebenrolle: Der Film, gedreht nach einem Buch von Jean Giono zählt mit 30 Millionen Euro zu den teuersten Produktionen der französischen Kinogeschichte und sorgte für eine europaweite Giono-Renaissance. Handlung des Films: Italienischer Husarenoberst auf den Flucht vor den Österreichern flieht durch die von der Cholera heimgesuchte Provence des Jahres 1832. Der Film, der in Frankreich monatelang in ausverkauften Häusern lief, wurde in Deutschland allerdings schon nach kurzer Spielzeit wieder aus dem Programm genommen.

(1970) Borsalino: Alain Delon and Jean-Paul Belmondo sind Partner im Verbrechen im Marseiller Bandenmilieu der 1930er Jahre.

(1971) French Connection, Buddy Russo und seinem Partner ‚Popeye‘ Doyle gelingt es, das größte internationale Rauschgiftnest aller Zeiten auszuheben. Aber das Syndikat schlägt zurück. Action und Spannung mit Gene Hackman und Roy Scheider.
Die beiden oben genannten Filme prägten entscheidend das Marseille-Bild, das heute noch in vielen Köpfen ist. Doch die Mafia ist schon lange in andere Gegenden gezogen.

(2000) Taxi, Taxi: Samy Nacéri (Daniel), Film brachte es zu Kultstatus. „Keine Bange, M’sieur, das ist nur eine Abkürzung.“ Mit diesem Standardsatz auf den Lippen kurvt Taxifahrer Daniel durch die Straßen von Marseille, stolz darauf, seine Kunden stets rechtzeitig am Zielort abzuliefern.

(1998) Marius und Jeannette – Eine Liebe in Marseille: Eine Liebesgeschichte, die im Vorort Estaque spielt. Der Regisseur Guédiguinan, selbst aus diesem Arbeiterviertel stammend zeigt hier das „wahre und echte“ Marseille: Menschen mit Herz und Schnauze.

Der Graf von Monte Christo: Spielfilm mit Gerard Depardieu und Ornella Muti (1999). Über siebenstündiger Historienschinken über den rachsüchtigen Grafen von Monte Christo, der einst im Chateau d’If bei Marseille schmachtete. Etwas mehr Kürze hätte dem Film mehr Würze verliehen! Trotzdem: etwas für verregnete Wochenenden.

Alexandre Dumas (Autor), Dietmar Mues (Mitarbeiter), (2002), Der Graf von Monte Christo. 2 CDs. CD-Jumbo Neue Medien, auch als Kassetten erhältlich.

von Gustaf Sobin, Christian Brückner (Mitarbeiter, 1999), Der Trüffelsucher, Parlando Edition Christian Brückner.

Marcel Pagnol, (2002) Eine Kindheit in der Provence. 2 CDs. Langen-Müller.

Villa Air Bel (1987), Ein Film von Jörg Bundschuh. DVD und VHS: Der prämierte Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Fry und seinen Helfern in Marseille. Villa Air Bel war die „Kommandozentrale“ im Quartier Pomme in Marseille, die während Frys Rettungsaktion vielen Künstlern als Unterschlupf diente.

Die 120 Tage von Sodom (1975), Buch und Regie: Pier Paolo Pasolini: Der Film (nach dem gleichnamigen Buch von Marquis de Sade) gilt als cineastisches Meisterwerk.

Mechthild Curtius (1991), Südfrankreich, Lubéron und Lacoste, dumont creativ: Sehr poetischer Film mit Aufnahmen hauptsächlich rund um das Schloss des Marquis des Sade in Lacoste. In Curtius’ Video wirkt selbst die ellenlange Aufzählung der grässlichen gräflichen Folterwerkerzeuge noch poetisch! Weiterhin Innenaufnahmen aus dem sonst nicht zugänglichen Schloss de Sades in Saumane-de-Vaucluse, wo er aufgewachsen ist

Wer kennt ihn nicht, den Ohrwurm von France Gall: La Provence, La Provence… Wer es besinnlicher mag, findet in vielen Klöstern, zum Beispiel in Le Thoronet CD’s mit wunderschöner geistlicher Musik.

Im Begleitheft dieser CD mit zisterziensischen Liedern (erhältlich in Le Thoronet) ist zu lesen: „Die Frage der rhythmischen Gliederung und Einordnung lag noch außerhalb des Vorstellungsvermögens des 12. Jahrhunderts. Sie sollte erst Ende des 13. Jahrhunderts eine Rolle spielen. Erst zu dieser Zeit waren die allgemeinen Methoden der Zeitmessung so weit fortgeschritten, dass die Musiktheoretiker daraus Nutzen ziehen konnten. Vorher war die Wahrnehmung einer Dauer untrennbar mit dem konkreten Ton verbunden, das Zeitmaß als Abstrakten Begriff gab es nicht. Im 13. Jahrhundert vollzog sich der Übergang von einer inhärenten Rhythmik zu einer zahlenmäßig messbaren Rhythmik.“

Klassik
Die unten genannten CD’s sind auch in Deutschland erhältlich:

(1997) Forgotten Provence 1150-1550 , Nimbus, DDD, 94 CD: Werke von Dia, Blaye, Bornelh & anderen.Meistern

(1998) Musik aus der Provence. Vol. 2, Audio CD, Arion

(1998) Musik der Minnesänger und Troubadoure, Audio CD, Arion

Georges Bizet (1872), Arlésienne-Suiten, entstanden aus seiner Schauspielmusik zu dem Drama L’Arlesienne von Alphonse Daudet aus einer Erzählung aus dessen Lettres de mon moulin.

Hip Hop und Rap

Bouga Belicuse aus dem Marseiller Viertel Belsunce tranferierte Ende der 1980er Jahre den Hip Hop und den Rapp aus New York in die Souks und Bazare der Stadt, von wo aus er sich in ganz Europa verbreiten sollte. Bouga hatte von seiner Platte Breakdown 300.000 Stück verkauft.

Chanson

Gilbert Bécaud, ”Les Marchés de Provence” (disque d‘or C 064-16050).

Sprechen und Verstehen

(2001) Marco Polo Sprachführer, Französisch, Mairs Geographischer Verlag: Wichtige Redewendungen, Gestik, Bilder zum Draufdeuten – ein preiswertes Büchlein für alle Situationen. Und Schimpfwörter sind auch drin!

(2003) Berlitz, Französisch in 60 Minuten, CD: Der leichte Sprachkurs mit Musik. Noch kurz auf der Fahrt in die Provence etwas französisch lernen – mit dieser witzig und mitreißend gemachten CD-Rom klappt das garantiert, so macht Lernen einfach Freude!

[Dieser Eintrag wurde am 17.02.2005 um 12:29 editiert.]

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Okt 21 2004

Provence Lesen! Kurven und Touren - Klettern und Wandern - Kind und Kegel

Geschrieben von admin in: Provence mit Camargue

Kurven und Touren

ADAC-Motorradtourenkarte Seealpen, Provence, Côte d’Azur (MR 8). Die Karte ist für Mitglieder in den ADAC-Geschäftstellen kostenlos erhältlich.

Andreas Seiler, Andreas Leo Schlüter (1998), Frankreich, Bd.2, Kurvenspaß in Auvergne, Elsass, Provence, Limousin, Maurienne und in den Seealpen, Pietsch-Verlag.

Sylva Harasim und Martin Schempp (2002), Lust auf Provence, Motorradtouren, rukka: 10 Motorradtouren.

Stefan Pfeiffer (2000), Südost-Frankreich per Rad. Provence – Alpen – Cote d’Azur. Kettler, Neuenhagen.

Bettina Klaehne und Carsten Rasmus (Herausgeber), 1996, Kompass Radwanderführer, Frankreich Süd.

Bikeline Radtourenbuch (2002), Radatlas Provence, Esterbauer: Mit exakten topographischen Landkarten im Maßstab 1:100.000 und genauen Routenbeschreibungen.

Klettern und Wandern

Karsten Oezle und Timo Marschner (2003), Mistral 2, Sportkletterführer Südfrankreich, tmms Verlag: Klettertouren zwischen Marseille und Monaco (unter anderem in den Calanques).

Georg Henke (2000), Wandern in der Provence, DuMont aktiv. 35 Touren. Exakte Karten. Höhenprofile. DuMont Reiseverlag

Thomas Rettstatt (2000), Provence. Rother Wanderführer, Bergverlag Rother.

Georg Henke, (1999), Wandern & Erleben, Provence, Bruckmann

Berge Nr. 90, Mai/Juni 1998, Provence: Mit wunderbaren Bildern über die Provence als Kletter-, Wander- und Canyoning-Region.

In größeren örtlichen Buchläden bekommt man weitere detailgetreue Wanderkarten über lokale Wegenetze und Fernwanderwege, die die Provence in sämtlichen Himmelsrichtungen durchziehen.
Raoul Revelli (1980), 75 Randonnées pédestres avec le Train des Pignes: Beschrieben werden mehrstündige und mehrtägige Rundwanderungen im Gebiet des Pinienzapfenzugs. Wanderungen und Buch sind sehr zu empfehlen!

Kind und Kegel

Ralf Greus, (2002), Mit dem Wohnmobil durch die Provence und an die Côte d‘ Azur 1. Der Westen.
Ralf Greus (2003), Mit dem Wohnmobil durch die Provence und an die Côte d‘ Azur 2. Der Osten.

Andreas Lück (2001), Familien-Reiseführer, Provence mit Côte d‘ Azur, Familien-Reiseführer, Companions.

[Dieser Eintrag wurde am 17.02.2005 um 12:42 editiert.]

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Okt 21 2004

Provence Lesen! Küche und Keller - Häuser und Gärten

Geschrieben von admin in: Provence mit Camargue

Küche und Keller

Monique Lichtner, Werner Lichtner-Aix (Illustrator), (1994), La Cuisine provençale: Wunderschön vom Künstler Werner Lichtner-Aix illustriertes Kochbuch mit einfachen, unkomplizierten Kochrezepten. Und viel viel Knoblauch.

Martina Meuth, Bernd Neuner-Duttenhofer (2000), Provence. Kulinarische Landschaften. Küche, Land und Leute, Droemer Knaur: Neben 160 Kochrezepten bietet dieses Buch sehr informative Texte und wunderschöne Bilder.

Gilles Plazy, Jacqueline Saulnier, Jean-Bernard Naudin (Illustrator),1992, Cézanne bittet zu Tisch. Mit 43 Rezepten aus der provenzalischen Küche, Heyne: Die Autorin, Jacqueline Saulnier, hat die über 40 Rezepte von Madame Brémond, der Haushälterin von Cézanne, mit heute erhältlichen Zutaten nachgekocht.

Michel Biehn, Gilles Martin-Raget (Illustrator), 2001, Kochen mit den Kräutern der Provence. 80 Originalrezepte. Collection Rolf Heyne: Was nun tun mit den mitgebrachten Kräutern der Provence? Dieses Buch hilft.

Francie Jouanin (2000), Mini Culinaria Provence, Könemann: Rund ums Genießen mit allen Sinnen auf farbenfrohen Märkten und Festen. Weiterhin kulinarische Spezialitäten, Restaurants, Weingüter und Rezepte.

Diane Holuigue, Noel Barnhurst und Jason Lowe (Illustrator), 2003, Genießer unterwegs. Provence. Rezepte und kulinarische Notizen, Christian: „Gratin de coquilles Saint-Jacques à la méditerranéenne“ und weitere 129 köstliche Rezepte sind hier zu finden.

(1994) Provence – eine kulinarische Reise. Christian-Verlag: Opulent ausgestatteter Koch-Bildband mit mehr als 200 regionaltypischen Rezepten und guten „Food-Fotos“.

Häuser und Gärten

Lisa Lovatt-Smith (1996), Provence Interiors, Taschen: In diesem Buch werden die unterschiedlichsten provenzalischen Interieurs gezeigt. Die Palette reicht von den Wohnräumen einer Herzogin bis zu denen einer bäuerlichen Imkerin, von der Stierfarm eines Kunstsammlers bis zum farbenfroh gestrichenen Wochenendhäuschen eines Bildhauers.

Noelle Duck (2002), Häuser der Provence. Architektur, Einrichtung, Gärten. Delius Klasing
Sara Walden und Solvi (Illustratoren, 2002), Leben in der Provence, Komet

Charlotte Seeling (2000), Frauen und ihre Gärten. Gerstenberg Verlag: Gärten zum neidisch werden und einer davon liegt in der Provence.

Marie-Francoise Valéry, Deidi von Schaewen, Gärten in der Provence und an der Côte d’Azur, Taschen.

[Dieser Eintrag wurde am 17.02.2005 um 12:51 editiert.]

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Okt 21 2004

Provence Lesen! Bunt und Bebildert - Kunst und Kirchen

Geschrieben von admin in: Provence mit Camargue

Bunt und bebildert

Christian Heeb, Jürgen Richter, Ralf Nestmeyer, Ralf (1996): Provence. Stürtz-Verlag.
Merian, Provence, 138 Seiten - Gräfe & Unzer (2000)

Bildatlas Provence, 112 Seiten - HB-Verlags- und Vertriebsgesellschaft (2001)

Michel Biehn (1998), Farben der Provence, ars edition: Ein Buch mit wunderschönen Bildern, die – gemäß dem Titel – farblich bestens aufeinander abgestimmt sind. Und die Texte sind auch sehr interessant.

Helena Attlee, Alex Ramsay (2003), Die schönsten Landstädte der Provence, Gerstenberg: Ein weiterer traumschöner Bildband.
Jean Courtin (1995), Grotte Cosquer bei Marseille, Jan Thorbecke Verlag: Bequem im Sessel sitzend kann man mit diesem sehr interessant zu lesenden Buch in die Bilderwelt der Grotte Cosquer eintauchen.

Kunst und Kirchen

Georges Duby (1991), Der heilige Bernhard und die Kunst der Zisterzienser, Fischer Taschenbuch: Duby, einer der angesehensten und meist gelesenen französischen Mittelalter-Wissenschaftler zeigt in diesem Buch den gesellschaftlichen und geistigen Wandel, der die Zisterzienserkunst hervorbrachte. Mit den Klöstern von Sénanque, Silvacane und Le Thoronet besitzt die Provence drei besonders eindrucksvolle Bauwerke der Zisterzienser.

Thorsten Droste (1992), Dauphiné und Haute-Provence, DuMont KunstReiseführer
Thorsten Droste (2001), Die Provence, DuMont Kunst-Reiseführer

Hans Fegers (1975), Provence, Côte d’Azur, Dauphiné, Rhône-Tal, Reclam Kunstführer, Band IV

[Dieser Eintrag wurde am 17.02.2005 um 12:55 editiert.]

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Okt 21 2004

Provence Lesen! Tiere und Pflanzen - Fossilien und Fundstellen

Geschrieben von admin in: Provence mit Camargue

Pflanzen und Tiere

Claudia und Robert Schnieper, Reiseführer Natur Südliches Frankreich: Geologische Phänomene, Pflanzen und Tiere, 2. Aufl. München, BLV, 1998.

Martin Auer (1995/2000), Ich aber erforsche das Leben, Belt: Die erste und einzige deutschsprachige Biographie des Gelehrten, flüssig geschrieben, für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessant.

Bilder aus der Insektenwelt. (2003), Kosmos (Franckh-Kosmos): Mörtelbienen sind Perfektionisten der Baukunst, Laubheuschrecken gelten als Virtuosen der Musik, Taranteln als listige Jäger und die Gottesanbeterin schlägt mit ihren Fangbeinen in Sekundenbruchteilen zu. Spannendes aus der weiten Welt der Insekten, gesehen und berichtet mit den Augen und aus der Feder des Jean-Henri Fabre.

„Für jeden denkenden Menschen gibt es Bücher, die Epoche machen, weil sie ihm ungeahnte Horizonte eröffnen. Weit öffnen sie die Türen zu einer neuen Welt, an der sich künftig sein Denken erproben wird.“ Jean-Henri Fabre über die Werke seiner Lehrmeister – ein Ausspruch der auch für seine eigenen Bücher gilt. Hierzulande noch ziemlich unbekannt, wird Fabre vor allem in Japan verehrt: Als eine japanische Firma das legendäre Tischchen des Gelehrten nachbaute, verkaufte sie auf der Stelle 10.000 Stück davon.

Jean-Henri Fabre u.a. (1992), Wunder des Lebendigen. Aus der vielfältigen Welt der Insekten, Diogenes Verlag: Das Buch ist leider nur noch antiquarisch zu erhalten.

Tegwyn Harris (1982), Pareys Mittelmeerführer. Pflanzen und Tierwelt der Mittelmeerregion, Parey.

Robert A. Moosleitner (1993), Unterwasserführer Mittelmeer. Fische, Naglschmied

Fossilien und Fundstellen

Gero von Mooleitern (2002), Fossilien sammeln in Südfrankreich, Goldschneck Verlag: Beschreibt Fundstellen unter anderem in der Provence. Zum Teil zu bekannten Fundstellen, aber doch auch einige unbekanntere Tipps. Im relativ teuren Buch sind Anfahrtswege, Parkmöglichkeiten und die Lage der Fundpunkte beschrieben.

Jens Edelmann (2003), Geologische Erscheinungen entdecken und verstehen, Reihe Reise Know-How, Peter Rump Verlag.

[Dieser Eintrag wurde am 17.02.2005 um 13:51 editiert.]

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Okt 21 2004

Provence Lesen! Maler und Cineasten

Geschrieben von admin in: Provence mit Camargue

Maler und Cineasten

Mehr als 2.000 Bücher sind bislang über van Gogh erschienen, unter anderem diese beiden neuen interessanten Titel:
Stefan Koldehoff (2003), Van Gogh – Mythos und Wirklichkeit, DuMont-Verlag, Köln
Volker Thehos, Mit van Gogh in der Provence: Das „Bilderbuch“ stellt 33 Gemälde van Goghs in Bezug zu 120 Fotos von heute. Verlag KreARTive Konzepte, www.van-gogh-in-der-provence.de

Hüseyin Cirpici, Joachim Dicks, Christian Brey, Gottfried Breitfuß, Marie Elisabeth Müller (Herausgeberin), 2003, Nach Süden. Über Vincent van Gogh. CD: Nach Gesprächen mit Bergarbeitern, Methodistenpfarrern, Kunsthistorikern und Galeristen und nach Durchsicht von Briefen und Dokumenten zeichnen die Autoren ein Bild des Malers jenseits der Legende vom verarmten, wahnsinnigen Künstler.

Heinrich Dilly (1996), Ging Cézanne ins Kino?, Edition Tertium: Amüsante Spekulationen eines Kunsthistorikers über eine geistige Liaison der Brüder Lumière und Paul Cézanne. In einigen von Cézannes Bildern (z.B. „Kartenspieler“) kommen nämlich die gleichen Sequenzen vor wie in einem Film der Lumière-Brüder. Dass sich Cézanne nachweislich an Orten aufhielt, an denen die Brüder Lumière ihre ersten Kinofilme vorführten (in La Ciotat), bietet viel Raum für Spekulationen.

[Dieser Eintrag wurde am 18.02.2005 um 08:41 editiert.]

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Okt 21 2004

Provence Lesen! Menschen und Marotten

Geschrieben von admin in: Provence mit Camargue

Menschen und Marotten

Birgit Vanderbeke (2002), Gebrauchsanweisung für Südfrankreich, Piper: Vanderbeke, die Autorin von “Alberta empfängt einen Liebhaber” berichtet hier kenntnisreich über Hintergründiges wie den Ramadan in Marseille oder was die Provenzalen von Kommissar Derrick gelernt haben. Und das politisch überaus korrekt mit viel Verständnis für die Südfranzosen und eher wenig für die Deutschen. Auch Vanderbekes Schriftstellerkollege Peter Mayle speziell und Reiseführer im Allgemeinen kommen nicht so gut weg. Dennoch: Das Buch ist sehr zu empfehlen.

Michael Bengel (1999), Ein Traum von Licht und Farben, Provençalische Passionen, Picus Verlag

Katja Doubek (2003), Blue Jeans. Levi Strauss und die Geschichte einer Hose, Piper.

Marquis de Sade (1797/2002), Justine, Orbis
Maurice Lever (1998), Marquis de Sade. Die Biographie. Dicker Schmöker zum genauen Nachlesen, aber ohne eine einzige Abbidlung des Marquis, der ein Schoss in Lacoste hatte.
Walter Lennig (1965), Marquis de Sade. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten: Dünnes Buch für einen prägnanten Überblick und mit vielen Fotos von de Sades Zeitgenossen.

Elmar R. Gruber (2003), Nostradamus, Scherz: Fesselnd geschriebenes Buch, das mehr das Leben des Nostradamus als seine Prophezeiungen unter die Lupe nimmt.
Bernd Hader, (2001), Nostradamus. Ein Mythos wird entschlüsselt, Alibri Verlag Gunnar Schedel: Ein Vergleich der Entschlüsselungen der verschiedenen Nostradamus-Deuter und was davon eingetreten ist – laut Hader nicht sonderlich viel.
Frank Rainer Scheck (1999), Nostradamus, dtv portrait: Unterhaltsame und kritische Nostradamus-Biographie, deren Autor auch solche Aspekte im Werk des Nostradamus untersucht: „Jeder, der – immer wieder um Verständnis ringend – die 942 Vierzeiler gelesen hat, wird sich dem ketzerischen Gedanken nicht ganz verschließen können, dass Absinth mit im Spiel war“. Mit vielen Anekdoten und Abbildungen – sehr empfehlenswert!
Andreas Schneider (1999), Das Vermächtnis des Nostradamus, dtv: Spannender Mittelalterroman im Stil des Buches „Der Name der Rose“.
Valerio Evangelistiv (2001), Dunkles Vermächtnis, Goldmann: Ein Roman um Nostradamus und sein rätselhaftes Vermächtnis.

Und dies geheimnisvolle Buch
Von Nostradmus eigner Hand –
Ist es Dir nicht Geleit genug?

Johann Wolfgang von Goethe,
„Faust“

Günter Berger (2002), Alexandre Dumas, dtv: Eine Biographie über Alexandre Dumas, erschienen zu seinem 200. Geburtstag.

Alexandra David-Néel , Mein Indien. Mein Weg durch Himmel und Höllen sowie Wanderer im Wind. Reisetagebücher in Briefen 1911–1917
Alexandra David-Néel, Auf der Suche nach dem Licht (Biographischer Roman): Der Dalai Lama befand übrigens über die Tibet-Bücher der David-Néel: „Wir haben ihre ins Englische übersetzten Bücher gelesen und erkennen darin unser Tibet – nicht wie bei anderen europäischen Schriftstellern.“
Alexandra David-Néel (1999), Mein Leben auf dem Dach der Welt. Reisetagebuch 1918–1940, Nymphenburger.
Alexandra David-Néel (1929, 1999), Heilige und Hexer, Erdmann: Eine hervorragende Schilderung der Mystischen Theorien, geistigen Schulung und psychischen Phänomene Tibets.

Marie-Madeleine Peyronnet, Karin Balzer (2003), Alexandra David-Neel. Mein Leben mit der Königin des Himalaja, Nymphenburger: Hinter dem eben nicht gerade reißerischen Buchtitel verbirgt sich ein Schatzkästlein von einem Buch! Marie-Madeleine Peyronnet, Daviel-Néels letzte Vertraute und Sekretärin, schildert humorvoll Details aus deren Leben und die ganz besondere Atmosphäre von Samten Dzong in Digne-les-Bains. Wer allerdings David-Néel auf dem Sockel einer buddhistischen Säulenheiligen sehen will, ist mit diesem Buch nicht gut beraten. Wer aber wissen will, wie sie als Mensch war und wer Samten Dzong besuchen will, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Interessant auch, wie es weiterging nach David-Néels Tod, denn auch ihre sterblichen Überreste sollten eine abenteuerliche Reise antreten …

[Dieser Eintrag wurde am 18.02.2005 um 08:50 editiert.]

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