Jul
26
2006
Die Hansestadt Bergen wirbt für sich selbst mit dem Slogan “Das Tor zu den Fjorden”. Doch die traditionsreiche Hansestadt ist doch soviel mehr! Eingebettet zwischen sieben Bergen und dem salzigen Atlantik, dessen Fischbestände schon den Kaufleuten vergangener Jahrhunderte Wohlstand bescherte, präsentiert sich Norwegens zweitgrößte Stadt als Metropole mit viel Herz und Kultur. Jazz, Klassik, Tanz und Theater füllen den Veranstaltungskalender, die historischen Sehenswürdigkeiten genießen Weltruf: Das alte Hanseviertel Bryggen wurde von der UNESCO in die Liste schützenswerten Kulturgutes aufgenommen. Zwischen Troldhaugen, der Villa des Komponisten Edvard Grieg, den zahlreichen Kunstmuseen und der lebendigen Kulturszene in der alten Ölsardinenfabrik Bergens spannt sich ein faszinierend vielschichtiger Bogen urbanen Treibens und Trubels. Ach ja: Natürlich ist Bergen der perfekte Ausgangspunkt für Fahrten in die Fjordwelt.
Weitere Infos unter: www.visitbergen.com
Quelle: www.visitnorway.com
Jul
25
2006
Nach der folgeschweren Tsunami-Katastrophe Weihnachten 2004 sollte mit deutscher Unterstützung ein Tsunami-Frühwarnsystem installiert werden. Insgesamt waren 25 Hightech-Bojen zum Schutz Indonesiens vor Tsunamis geplant, die geringe Druckveränderungen auf hoher See wahrnehmen können. Nur zwei Bojen sind bisher angekommen; und diese sind auch noch defekt.
Trotz finananzieller Unterstützung Deutschlands und Chinas fehlen Indonesien die Mittel, weitere Bojen zu erwerben. Inzwischen rechnet der Wetterdienst in Jakarta erst 2009 mit dem Frühwarnsystem. Außerdem weiß man noch nicht, wie im Falle eines Tsunamis der Alarm die Küstenbewohner erreichen kann. Fernsehen und Radio reichen natürlich nicht aus. Dieses Jahr werden immerhin drei Sirenen in Aceh, West-Sumatra und Bali installiert. Für Java ist auch eine Sirene geplant, jedoch erst 2007.
Quelle: Berliner Kurier
[Dieser Eintrag wurde am 25.07.2006 um 12:41 editiert.]
Jul
25
2006
Nach einer aktuellen Gesetzesänderung wird ab sofort für die Anmietung eines Autos in Neuseeland ein englischsprachiger Führerschein benötigt. Anerkannt werden entweder eine englische Übersetzung des gültigen nationalen Führerscheins oder ein internationaler Führerschein.
Dieser kann gegen eine Gebühr von 16,30 EUR bei den Bürgerämtern beantragt werden. Benötigt werden der vorhandene Führerschein sowie ein Passfoto. Der internationale Führerschein ist für drei Jahre gültig.
Quelle: Tourism New Zealand
Jul
25
2006
Seit Dienstag vergangener Woche ist Zypern ein Rettungsanker für tausende Flüchtlinge, die sich vor dem Krieg im Libanon in Sicherheit bringen. Bisher sind rund 25.000 Menschen per Schiff in Zypern eingetroffen, bis zu 70.000 sollen es in den nächsten Tagen werden. Von hier aus fliegen sie weiter in ihre Heimatländer. Einige sind bis zur Weiterreise in Schulen oder anderen provisorischen Camps untergebracht.
Die meisten von ihnen waren im Urlaub bei ihren Familien im Libanon, als der Krieg ausbrach. In Sammellagern warteten sie auf freie Plätze auf einem der vielen Schiffe, die zwischen Beirut und Larnaka oder Limassol pendeln.
Wieviel Menschen jeweils an Bord eines Schiffes sind, ist von Mal zu Mal schwerer auszumachen. Anfangs gab es noch Passagierlisten, doch je hektischer die Abreise aus Beirut wird, desto weniger wird auf die Form geachtet. Die geordnete Evakuierung wird immer mehr zur Fluchtbewegung. Die Busse in Zypern werden knapp, Hotelplätze waren schon wegen der Hauptsaison rar. Die Tourismusbehörde erklärte, es gebe zur Zeit nur 400 freie Hotelzimmer in ganz Zypern. Oberstes Ziel ist es deshalb, die Flüchtlinge so schnell wie möglich nach Hause zu schicken.
Zyperns Außenminister George Lillikas forderte die EU dazu auf, eine große Anzahl von Flugzeugen zur Verfügung zu stellen. Zypern, so meinte er, habe sich selbst übertroffen und mehr als jedes andere Land bisher zur Evakuierung der Flüchtlinge beigetragen.
Quelle: cyprus international press service
Jul
21
2006
Vom 16. - 19. August 2006 findet in der dänischen Stadt Odense das Blumenfestival 2006 statt. Unter dem Motto “Europa - zu reisen ist leben” werden mehr als 150.000 blühende Pflanzen innerhalb der City arrangiert. Einen guten Blick auf die Blütenpracht hat man vom Festsaal des Rathauses aus.
Ein weiteres Highlight stellt ein großes Gewächshaus dar, in dem exotische Pflanzen und Orchideen bewundert werden können. Während des Festivals findet ein interessantes Rahmenprogramm statt. Nach dem Festival werden am 20. August alle Pflanzen verkauft.
Weitere Infos:
Odense Turist Bureau (Tel. 0045-66127520)
Quelle: www.visitdenmark.com
Jul
21
2006
Am 20. August 2006 findet das inzwischen 55. Dorschfestival in Nakskov auf der Ostseeinsel Lolland statt. Jedes Jahr treffen sich Angelbegeisterte aus Dänemark und Norddeutschland um ihrem Hobby zu frönen.
40 Kutter fahren auf den Langelandsbelt hinaus. Im Rahmen des großen Volksfestes im Hafen werden anschließend der seltenste Fisch, der lustigste Fisch und natürlich der größte Fisch prämiert.
Mehr Infos unter:
Nakskov Turistbureau (Tel. 0045-54922172)
www.nsf-nakskov.dk
Quelle: www.visitdenmark.com
Jul
21
2006
Irland hat 2005 enorme Zuwächse bei den Besucherzahlen zu verzeichnen. So besuchten beispielsweise 417.000 Deutsche die grüne Insel (+34% gegenüber dem Vorjahr). Weltweit stieg die Gästezahl um 4,8% auf 8,144 Millionen Besucher (davon hat Kontinentaleuropa einen Anteil von 1,99 Millionen; +20,8%).
In erster Linie sind lt. Aussage von Siobhan McManamy, Chefin der Irland Information in Frankfurt, die günstigen Tarife der Fluggesellschaften für das positive Ergebnis verantwortlich.
Quelle: www.irland-presse.de
Jul
17
2006
Die frühen Siedler Madeiras haben sich zur Bewässerung ihrer Felder etwas besonderes einfallen lassen. Sie legten Kanäle an, die teilweise ausgesetzt an der Bergflanken entlanglaufen und die Versorgung entlegener Felder mit Wasser garantieren. Die sogenannten Levadas müssen natürlich auch gewartet werden. Möglich wird dies durch ein breit angelegtes Wegenetz entlang der Kanäle. Heute werden diese Wege zunehmend als Wanderwege genutzt. Man sollte jedoch konditionell fit und trittsicher sein, um Wanderungen entlang der Levadas zu unternehmen. Belohnt wird man dann mit einzigartiger Flora und Fauna sowie fantastischen Ausblicken. Es wird empfohlen, an geführten Wanderungen teilzunehmen, da einige Wanderungen schwierig und schwer zu finden sind.
Mehr Infos unter: www.madeiraturismo.com
[Dieser Eintrag wurde am 17.07.2006 um 12:53 editiert.]
Jul
10
2006
Zeus war nicht zu Hause…
das Fehlerteufelchen war unterwegs…
Leider sind die Seitenverweise auf den Umschlagklappen nicht korrekt.
Hier die korrekten Seitenhinweise:
vordere Umschlagklappe
1.ARCHÄOLOGISCHE STÄTTEN Seite 473
2. ORTSCHAFTEN Seite 402
3. KIRCHEN UND KLÖSTER Seite 331
4. NATURERLEBNISSE Seite 439
5. DORFLEBEN Seite 456
6. ÜBERNACHTEN Seite 394
7. SPORT Seite 521
hintere Umschlagklappe
1.TIPP Seite 403
2.TIPP Seite 473
3.TIPP Seite 393
TOP-TIPP Seite 362
Jul
04
2006
Schwedisches Krebsfest – vergnügter Abschied vom Sommer
Wenn im August die Nächte wieder länger werden und sich der schwedische Sommer seinem Ende zuneigt, wird es Zeit für eine der beliebtesten schwedischen Traditionen: das Krebsfest (kräftskiva). Mit leckeren Flusskrebsen, Schnaps und Gesang genießen die Schweden die letzten warmen Abende im Freien und verabschieden sich vom Sommer.Wer zum ersten Mal an einem Krebsfest teilnimmt oder zufällig Zeuge eines solchen wird, wird vielleicht zunächst einmal befremdet lächeln: Der Tisch wird traditionell mit Papiertischdecke und Papptellern gedeckt, darüber leuchten Papierlampions und die Festteilnehmer tragen bunte Papphüte und Lätzchen aus Papier. In der Mitte der Tafel thront eine Pyramide aus Flusskrebsen, die darauf warten, mit Brot, Butter und Västerbotten-Käse verspeist zu werden. Die dazugehörigen Getränke sind Bier und der obligatorische Schnaps. Gegessen werden die kalten Krebse mit den Fingern und auch das bisweilen laute Ausschlürfen des Dillsuds gehört ganz einfach dazu. Manche Schweden pflegen auch den Brauch, zu jedem Krebs einen Schnaps zu trinken, der generell von einem fröhlichen Trinklied begleitet wird. Wer an einem Krebsfest teilnimmt, sollte sein Auto also besser zu Hause lassen.
Das Krebsfest hat in Schweden eine lange Tradition: Zunächst entdeckte das Bürgertum um die Mitte des 19. Jahrhunderts das Vergnügen des Krebsessens für sich, bevor es sich im 20. Jahrhundert zu einem volkstümlichen Fest entwickelte. Die Schalentiere wurden so beliebt, dass Anfang des 20. Jahrhunderts der Flusskrebsfang auf die Monate August und September beschränkt wurde, um der Überfischung Einhalt zu gebieten. Außerdem wurde die schwedische Flusskrebspopulation mehrmals durch die Krebspest dezimiert. Dadurch wurde der Krebs exklusiv und begehrt und die so genannte Krebspremiere im August entwickelte sich zu etwas ganz Besonderem. Seit den 1990er Jahren gibt es zwar das ganze Jahr hindurch importierte Flusskrebse zu kaufen, aber die meisten Schweden halten an der Tradition fest, ihr Krebsfest im August und September zu feiern. Wer die Möglichkeit dazu hat, fängt die kleinen Schalentiere natürlich selbst – genauso wie es Michel aus Lönneberga und der Knecht Alfred in Astrid Lindgrens beliebter Erzählung getan haben: nach Einbruch der Dunkelheit mit Reusen, die mit faulem oder rohem Fisch bestückt sind.
Ein Krebsfest ist traditionell eine private oder familiäre Veranstaltung. Schweden-Besucher haben aber dennoch vielerorts die Möglichkeit, an einer solchen Feier teilzunehmen, beispielsweise im småländischen Glasreich. Dort wird am 19. August 2006 der Tag des Flusskrebses mit verschiedenen Angeboten zelebriert, zum Beispiel mit Krebsfest, Wettbewerben und Verlosungen sowie der Möglichkeit, selbst Krebse zu fangen. Auch an den darauf folgenden Wochenenden wird es im Glasreich verschiedene Paketangebote rund um den Flusskrebs geben. Ein weiteres Beispiel ist der Stockeboda Hof in der Nähe von Simrishamn, der im August und September das Krebsefangen und -essen anbietet. Die jeweiligen Tourismusbüros vor Ort geben Auskunft über weitere Angebote rund um den beliebten Flusskrebs.
Quelle: www.visitsweden.com