Gerne wollen wir Ihnen ein kleines Feedback von unserer von Ihnen zusammengestellten Namibia Reise vom 24.09. bis 15.10. geben.
Unterkünfte:
Pension Moni, Windhoek: Eine sehr nette und empfehlenswerte Unterkunft. Guter Service, sehr nettes Personal.
Pension Gessert, Keetmanshoop: Sehr schön, vor allem das liebevoll bereitete Frühstück. Nette und aufmerksame Besitzerin.
Canyon Road House, Fishriver Canyon: Hat uns sehr gut gefallen, wir haben bedauert, nur eine Nacht dort verbracht zu haben. Sehr gutes Restaurant. Sehr freundlicher Service und rsonal. Die Anlage ist sehr reizvoll gelegen.
Nest Hotel, Lüderitz: Nichts zu beklagen, ein schönes Hotel, im Vergleich zu den Unterkünften zuvor jedoch unpersönlich.
Namtib Desert Farm, Namib South: Ganz tolle Gästefarm mit einmaliger Lage in einem Tal am Rand der Tirasberge. Gastgeber nett, wir hatten viele informative Gespräche. Essen war sehr gut und der ganze Aufenthalt war sehr familiär. Leider hatten wir nur eine Nacht. Hier lohnt es auf jeden Fall, (mindestens) zwei Nächte zu verbringen. Super tolle und informative Farmrundfahrt.
Namib Naukluft Lodge, Namib: Tolle Zimmer in toller Lage. Guter, persönlicher Service. Essen war spitze.
Intermezzo, Swakopmund: Ideale Unterkunft. Besitzer hilft bei der Sightseeing Organisation und hat viele Tips parat, macht Reservierungen in Restaurants etc. Schönes großes Frühstücksbuffet.
Farm Eileen, Omaruru: Tolle Lage der Farm im Erongogebiet, interessante Farmrundfahrt mit vielen Infos.
Vingerklip Lodge, Outjo: Einmalige Lage der Lodge bzw. der Bungalows mit den Zimmern. Leider erscheint die Lodge sehr viel exklusiver, als sie tatsächlich ist. Der Service könnte besser sein, ebenso die Sauberkeit der Gemeinschafts-Bereiche. Obwohl das Essen gut war, hätte man hier ein bißchen mehr erwartet. Trotzdem eine Unterkunft, die hauptsächlich durch die Lage und die Einrichtung der Zimmer besticht.
Vreugde Gästefarm, Outjo: Super nette Gastgeber auf einer schönen Farm. Sehr empfehlenswert. Auch hier kann man durchaus längere Zeit verbringen. Essen sehr gut.
Namutoni, Etosha: Die neuen Zimmer/Bungalows sind ausgesprochen exklusiv und teuer eingerichtet (unserer Meinung nach für diese Unterkunft etwas übertrieben). Leider hat uns ein kaputtes Zahnputzglas N$500 gekostet. Generell ist der Service im Camp eine einzige Katastrophe (Restaurants und in Läden), im krassen Gegensatz zu der superteuren Zimmereinrichtung. Man hat halt den Vorteil, im Park zu übernachten, ansonsten ist das ganze nicht so empfehlenswert.
Mushara Lodge, Etosha: Sicher die alles in allem beste und exklusivste Unterkunft unseres Urlaubs. Bester Service, bestes Essen und superschöne Bungalows. Sehr zu empfehlen.
Waterberg Guest Farm, Waterberg: Schöne Bungalows etwas abseits im Busch gelegen. An sich sehr schön, nur fehlen leider an den Türen die Insektengitter…man hat keine Chance, abends die Insekten aus dem Zimmer zu halten. Das Abendessen war gut, das Frühstück eher etwas dürftig und wenig vielfältig. Die Farmrundfahrt (zu einer wildreichen Wiese genannt Klein-Serengeti) kostete ungefähr das Dreifache wie auf anderen Gästefarmen (N$ 560 für 2 Personen, sonst hatten wir immer N$120 bis N$170 für 2 Personen bezahlt). Außerdem hat man dabei sehr wenig Info über Flora/Fauna etc. erhalten, da sie nicht wie auf anderen Gästefarmen nicht vom Farmherren selbst durchgeführt wurde, was den hohen Preis noch weniger gerechtfertigt. Leider haben wir den Farmrundfahrtpreis nicht vor der Fahrt erfragt, da wir von ähnlichen Preisen wie auf anderen Farmen/Lodges ausgegangen sind. Für diesen Preis hätten wir die Fahrt niemals unternommen. Die Getränke sind ebenfalls sehr viel teurer als woanders (ca. N$30 für ein Bier…sonst zwischen N$10 und 15). Aufgrund der hohen Preise ist diese Farm nicht zu empfehlen, wir haben auf den drei anderen Farmen für sehr viel weniger Geld mehr bekommen. Man hat den Eindruck, man wird in der Waterberg Guest Farm über den Tisch gezogen.
Mietwagen: wir hatten einen Toyota Corolla für die Reise gebucht, den wir nach längerer Zeit des Wartens bei der Vermietstation von Thrifty/KEA bekommen haben. Zustand des Fahrzeugs war ok, bis auf lockere Stossstangen und Radinnenverkleidungen. Leider stand trotz Bestellung kein zweiter Ersatzreifen zur Verfügung. Dieser wurde uns trotz Versprechens nicht am gleichen Nachmittag in die Pension Moni gebracht. Erst nach einem weiteren Anruf bekamen wir am nächsten Morgen einen Ersatzreifen. Leider hatten wir bei der Fahrzeugübernahme nur das Vorhandensein des Wagenhebers und des Schraubenschlüssels kontrolliert und nicht die Reifengröße des/der Ersatzreifens. Beide Ersatzräder waren nicht passend: eines hatte eine 14 statt einer benötigten 15 Zoll Felge, das
andere Rad hatte einen kleineren Querschnitt als erforderlich. Das ganze scheint jedoch bei diesem Vermieter üblich zu sein, da wir von anderen Touristen während unserer Tour die gleichen Probleme berichtet bekommen haben. Tip für andere Touristen: Alles haarklein kontrollieren und auch kein Auto akzeptieren, bei dem irgend etwas locker ist….das fliegt irgendwann auf der Fahrt auf Schotter-Pads weg (wir hatten zum Glück Klebeband)! Sie sollten dies Ihren Kunden mit auf die Reise geben.
Die Strasse D707 zur Farm Namtib und von dort die D707 und C27 zur Namib Naukluft Lodge waren sehr schlecht geeignet für ein normales Auto. Beide Strassen bzw. die Spuren sind zum Teil sehr tief (speziell die D707), man sitzt manchmal auf. Außerdem ist die C27 durch extrem tiefe Querrillen manchmal nur in Tempo 20 bis 30 zu bewältigen. Hier haben wir uns ein Fahrzeug mit mehr Bodenfreiheit und größerem Raddurchmesser gewünscht (z.B. einen Nissan X-Trail). Für die Etappe von der Farm Namtib zur Namib Naukluft Lodge haben wir ohne größere Pausen fast 10 Stunden benötigt, es war ein bißchen qualvoll! Hier haben wir auch einen Reifen komplett ruiniert.
Reiseunterlagen:
Ein Hinweis für Besucher des Cheetah Conservation Fund bei Otjiwarongo: Der Besuch kostet mittlerweile 185N$ Eintritt für 2 Personen. Es ist ganz nett und interessant dort, man sollte aber ein bißchen Zeit mitbringen. Um 14 Uhr werden die Geparden gefüttert (wir waren leider zu spät).
Wir möchten uns herzlich für den persönlichen Reiseplan bedanken. Jederzeit würden wieder eine Reise mit Ihnen durchführen, bzw. Iwanowski Reisen an Freunde und Bekannte weiter empfehlen.
Von PK/TS