In Japan auf Pilgerrouten wandern

Jun 16, 2008 0 Kommentare von

Nicht nur in den christlichen Religionen sind Pilgerfahrten und -wanderungen üblich. Auch die Japaner wandern gern zu wichtigen Schreinen und Tempeln. Dabei werden oft Buddhismus und die Shinto-Religion verbunden.

Vor allem südöstlich von Osaka gibt es auf der Halbinsel Kii wichtige Pilgerstätten. Gemeinsam mit dem alten Netz aus Pilgerrouten wurden sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und sind als Kumano-kodo bekannt. Wer hier wandert, erlebt Japan von seiner schönsten Seite: Bambuswälder, sanfte Berge und die malerische Küste lassen die Herzen der Wanderer höher schlagen.

Eine Pilger-Reise ganz anderer Art ist die zum heiligen Berg Fuji. Angeblich möchte jeder Japaner einmal in seinem Leben auf den Gipfel dieses höchsten Berges Japans stehen. Der Mount Fuji ist 3.776 Meter hoch. Wer nicht ganz hinauf wandern möchte, fährt mit dem Bus oder dem Auto bis zu 5. Station auf etwa 2300 Meter Höhe. Der Aufstieg dauert ungefähr 6 Stunden. Knapp unterhalb des Gipfels besteht die Möglichkeit, in Hütten zu übernachten.

Quelle und weitere Informationen:
http://jnto.de/in-japan/natur-und-outdoor/wandern-und-pilgern.html

Wenn Sie in Japan unterwegs sind, ist für Sie sicherlich das Buch Reisegast in Japan hilfreich. Sie finden darin spannende und wertvolle Informationen über Sitten und Gebräuche Ihrer Gastgeber und müssen nicht Gefahr laufen, sich aus Unwissenheit ungebührlich zu benehmen.

Asien, Japan
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