Archiv: Dezember 2008

Dez 29 2008

Norwegen: Oslo - von der City auf die Piste

Geschrieben von lm in: Allgemein, Europa, Norwegen

In wohl kaum einer anderen europäischen Metropole lässt sich ein Abstecher auf die Piste oder ein Tag in der Loipe so leicht mit Kultur und ausgiebigem Shopping verbinden wie in Oslo. Der Tryvann Vinterpark mit seinen 14 Abfahrten und tollen Snowboardmöglichkeiten ist vom Stadtzentrum aus mit der S-Bahn in nur 20 Minuten erreichbar. Langläufer können sich auf 2.600 km gespurter Loipen freuen. Falls Sie für den winterlichen Kurzurlaub nicht Ihre eigenen Skier mitnehmen wollen: Im angeschlossenen Servicecenter können Sie von Skiern bis zum Helm alles mieten. Für die Kinderbetreuung ist in der deutschsprachigen Skischule ebenfalls gesorgt.

Entdecken Sie anschließend bei einem der angebotenen Winterspaziergänge die Ihnen bislang vielleicht noch unbekannten Ecken der norwegischen Hauptstadt . Die im Zeitraum 02.01.-05.04. täglich durchgeführten Touren haben jeweils unterschiedliche thematische Schwerpunkte, z.B. “Das Vigeland Museum und der Vigeland Skulpturenpark” oder “Von der Oper nach Kvadraturen”. Tickets für die Spaziergänge können Sie direkt beim Guide erwerben, mit dem Oslopass ist die Teilnahme an den anderthalb bis zweistündigen winterlichen Stadtrundgängen gratis. Preise: Erwachsene NOK 150 (ca.16 Euro), Kinder NOK 70 (ca. 7,50 Euro), Familienticket (2 Erw. und 2 Kinder) NOK 380 (ca. 41 Euro).

Weitere Informationen:
www.tryvann.no
www.visitoslo.com

Quelle: Visit Norway

Interessant für Individual-Reisende: Norwegen-Reisehandbuch von Iwanowski´s Reisebuchverlag

Norwegen

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Dez 29 2008

Neues Insel-Resort in Sri Lanka

Geschrieben von lm in: Allgemein, Asien, Sri Lanka /Malediven

Im Westen Sri Lankas wird in den nächsten fünf Jahren ein neues Insel-Resort entstehen. Ziel des Projektes ist es, ein exklusives Urlauber-Ziel zu errichten und zahlungskräftige Touristen in die neuen Luxus-Unterkünfte auf den 14 Inseln der Kalpitiya Dutch Bay Region zu locken. Dazu sind Golfplätze, Erlebnisparks und sogar ein Flughafen in Planung.

Die Halbinsel Kalpitiya ist mit ihren 14 unterschiedlichen Inseln schon an sich eine Attraktion. Durch Sandbänke mit dem Festland verbunden, plant das Tourismus-Ministerium in Sri Lanka zusätzlich den Bau von Brücken und ein Fähr-Service von Puttalam.

Der Bau des Resorts, der Anfang 2009 bereits beginnen wird, soll nicht nur Sri Lankas touristische Infrastruktur verbessern, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen. Zur Unterstützung der Umwelt wird zur Projektentwicklung ausschließlich Öko-Technologie sowie nachhaltige Energie-Erzeugung verwendet.

Quelle: News Plus

Ausführliche Infos zur Destination finden Sie in Iwanowski´s Reisehandbuch Sri Lanka

Sri Lanka

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Dez 19 2008

Irland: Airportbus nach Dublin

Geschrieben von at in: Allgemein, Europa, Irland

Der stündliche Service des Flybus bietet die stressfreiste Anbindung zwischen Dublin Airport und verschiedenen Stadtteilen und Hotels der irischen Hauptstadt.

Aus der südwestlichen Region Dublins bringt Flybus Passagiere mit stündlichem Service von 4.00 bis 21.00 Uhr direkt zum Dublin Airport. Die Haltestellen und Abfahrtszeiten entlang der Stadtautobahn M50 lassen sich unter www.flybus.ie checken. So wird der Weg zum Flughafen völlig stressfrei, ohne Mautgebühren auf der M50 und ohne Parkgebühren am Flughafen.

Vom Airport in die Stadt fahren die Busse an den Sammelstellen des Busparks gegenüber der Ankunftshalle ab. Vorausbuchungen sind nicht notwenig. Die Tickets für 8 Euro (Erwachsene) und 5 Euro (Kinder, Senioren und Studenten) können beim Fahrer erworben werden. Flybus ist mit verschiedenen Hotels assoziiert wie zum Beispiel dem Clarion Hotel Liffey Valley, das die Buslinie extra anfährt. Komplette Hotelliste und Fahrplan unter: www.flybus.ie 
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Weitere Informationen zu Reisen in Irland und in Nordirland finden Reisende in dem Reiseführer Irland aus dem Iwanowski Verlag.

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Dez 19 2008

Irland: Georgianisch übernachten in Limerick

Geschrieben von at in: Allgemein, Europa, Irland

Das jüngst eröffnete Boutiquehotel No. 1 Pery Square setzt auf allerfeinste Tradition. Die gebürtige Limericker Geschäftsfrau Patricia Roberts hat mit ungeheurem Aufwand seine traditionelle georgianische Ausstattung in neuen Stoffen und Farben wieder herstellen lassen. Bei der Renovierung des alten Stadtpalais wurden strengste Denkmalschutzauflagen erfüllt.

20 allerfeinste Zimmer verströmen jetzt die vornehme Distanz und zugleich wohlige Energie einer großen, vergangenen Epoche. Bis in den großzügigen Baderaum mit georgianischer Edelwanne hinein kann man sie noch einmal im Alltag und “wie zu Hause” aufleben lassen. Allerbester Service in den zeitgenössisch wohnlichen Salons und erstklassigem Restaurant versteht sich hier von selbst. Auch seine Lage besticht. Gleich nebenan befinden sich das Georgian House & Gardens mit dem Museum des weltberühmten Romanwerks “Die Asche meiner Mutter” und ein grüner Volkspark im Zentrum Limericks.

Das No. 1 Pery Square ist neues Mitglied in der irischen Hotelvereinigung Private Ireland mit den besten Landsitzen, Stadtvillen und intimen Boutiquehotels auf der Insel. Weitere Informationen: www.privateireland.com 

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Weitere Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten aller Preiskategorien in Irland und in Nordirland finden Reisende in dem Reiseführer Irland aus dem Iwanowski Verlag.

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Dez 19 2008

Norwegen: Eishotel - Übernachten im Riesen-Iglu

Geschrieben von at in: Allgemein, Europa, Norwegen

Wie ein Kristall hebt sich das neue Eishotel im norwegischen Bjorli aus der Schneelandschaft des Romsdal ab. 10.000 Kubikmeter Kunstschnee und 20 Tonnen Eis wurden für das kalte Kleinod verbaut. Entstanden sind zwölf Doppelzimmer, in denen die Temperatur konstant zwischen -1 und -5 Grad Celsius liegt. Geschlafen wird in echten, aber von Eisblöcken umgebenen Betten. Ein wärmender Schlafsack, Wollsocken, eine Wollmütze und wollene Nachtwäsche werden zur Verfügung gestellt. Auch die Bar des Hotels ist aus Eisblöcken gebaut. Es gibt aber auch einen warmen Wellness-Bereich und die so genannte Gamme, eine traditionelle norwegische Erdhütte mit zentraler Feuerstelle.

Weitere Informationen: www.classicnorway.no (Englisch)

Im Iwanowski Reisebuchverlag ist ein ausführlicher Reiseführer Norwegen mit vielen praktischen Tipps erschienen, der im Februar 2009 in aktualisierter Auflage erscheinen wird.

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Dez 19 2008

Irland: Belle Isle Estate: Kochen auf der “Schönen Insel”

Geschrieben von at in: Allgemein, Europa, Irland

Seit 2004 räumt das 2km² große und über 8 Inseln am oberen Lough Erne verteilte Landgut Belle Isle Estate die wichtigsten Tourismuspreise ab.

Es besteht aus einem Schloss aus dem 17. Jahrhundert, feinen Unterkünften für Selbstversorger in Apartments der ehemaligen Stallungen und wunderschön gelegenen Cottages am Wasser. Hier kommt wirklich jeder Geschmack zum tragen:

Ob luxuriös und voll versorgt in der Schlosssuite oder nah an der Natur mit Angel- und Wandergruppen bis hin zum Kochkurs mit Diplom in der inzwischen international bekannten Belle Isle Cookery School. Mit Starköchen wie dem irischen Küchenmeister Paul Rankin platziert sie sich in den Medien wie hierzulande Lafer & Co.

Das gesamte Anwesen ist mit der EU Ökoblume ausgezeichnet und die Kochschule plant ein neues Kursprogramm eigens auch für Kochanwärter mit kleinerem Budget unter Titeln wie “Die Kunst der Saucen” oder “Die Essenz der Tea Party”.
Weitere Informationen: www.belleisle-estate.com , www.irish-cookery-school.com 

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Weitere Informationen zu ungewöhnlichen Hotels und Gasthäusern in Irland und in Norirland finden Reisende in dem Reiseführer Irland aus dem Iwanowski Verlag.

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Dez 18 2008

Sri Lanka mit Literatur-Festival im Januar

Geschrieben von lm in: Allgemein, Asien, Sri Lanka /Malediven

Vom 28. Januar bis zum 1. Februar 2009 findet in der Stadt Galle im Südwesten von Sri Lanka zum dritten Mal das Galle Literary Festival statt. Schriftsteller aus Sri Lanka sowie aus der ganzen Welt treffen aufeinander und zelebrieren die Kunst des Wortes – begleitet von Darbietungen aus den Bereichen Fotografie, Musik und Architektur.

Unter den Autoren werden Persönlichkeiten wie die Feministin Germaine Greer sowie Thomas Keneally gehören, der die literarische Grundlage zu Schindlers Liste schrieb. Darüber hinaus werden Pico Iyer, Michael Morpurgo, Romesh Gunesekera und Moses Isegawa erwartet, der über die politische Lage Ugandas schreibt. Das Festival hat bereits internationale Anerkennung erreicht. Im Jahr 2007 wurde das Ereignis vom US-Magazin Harper’s Magazine als Nummer Eins unter vielen Literatur-Festivals ausgezeichnet.

Die Altstadt sowie die 1663 von den Niederländern errichtete Festung Galle wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sie gilt als die größte erhaltene europäische Festung in Südasien und stellt ein Zusammenspiel aus europäischer und asiatischer Architektur dar, die bis heute viele Besucher anlockt.
Nähere Details zum Literaturfestival unter www.galleliteraryfestival.com. Allgemeine Informationen über Sri Lanka unter www.srilanka.travel.

Quelle: News Plus

Ausführliche Infos finden Sie in Iwanowski´s Reisehandbuch Sri Lanka

Sri Lanka

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Dez 17 2008

Südafrika: VOXTOURS sucht Südafrika Reporter! Bewerbung ab sofort möglich

Geschrieben von at in: Afrika, Kapstadt, Südafrika

Abenteuer Südafrika - dieser Traum kann für vier VOXTOURS-Zuschauer wahr werden! Das VOX-Reisemagazin sucht abenteuerlustige Kandidaten, die im April 2009 quer durch das Land reisen und dabei als “Südafrika Reporter” vor der Kamera stehen.

Die Reise beginnt zunächst im Internet: Über www.vox.de kann man sich ab sofort auf der “Südafrika Reporter”-Seite (http://www.südafrika-reporter.de/) registrieren und muss online Aufgaben und Quiz-Spiele rund um Südafrika lösen. Für jede Aufgabe gibt es Punkte, und so können sich die hundert besten Kandidaten bis zum 8. Februar 2009 fürs Casting qualifizieren.

Im April geht es für die vier ausgewählten Reporter los - auf einen unvergesslichen Trip durch Südafrika! Nach dem spannenden Dreh können sie sich noch eine Woche in Südafrika erholen - ausgestrahlt werden die Sendungen voraussichtlich im Herbst 2009.

Quelle: ots

Der Afrika Reiseveranstalter Iwanowski’s Reisen bietet zahlreiche Selbstfahrer- oder organisierte Rundreisen durch Südafrika an. Weitere Infos unter www.afrika.de

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Im Iwanowski Reisebuchverlag sind drei Reiseführer mit viel Hintergrundwissen über Südafrika erschienen: Südafrika, Kapstadt & die Garden Route, Südafrika’s Norden & Ostküste

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Dez 16 2008

Wirtschaftskrise USA: Reicht eine Billion als Programm ?

Seit meinem letzten Blog-Eintrag sind mehr als zwei Wochen vergangen. Schuld sind die Snowbirds, die uns Floridianern – thank you very much! – jeden Winter ihre Grippebazillen aus dem kalten Norden mitbringen. Dieses Jahr hat es auch mich erwischt und für ein paar Tage lahmgelegt. Einmal genesen, musste ich anschließend (wie jedes Jahr) etwas für die Kultur tun: Besuch bei der Art Basel Miami Beach. Übrigens ein hervorragender Gradmesser für die Wirtschaft im Allgemeinen und die konjunkturellen Erwartungen im Besonderen …

Apropos: Der zukünftige Präsident Obama hat die ersten Mitglieder seines Kabinetts vorgestellt: allesamt sehr starke Persönlichkeiten mit grossem Sachverstand. Bei ihrer Auswahl stand offenbar Kompetenz im Vordergrund und nicht nur politisches Kalkül. Obama hat allerdings klar gemacht, dass er allein die Richtlinien der Politik bestimmt und er von seinem Team erwartet, diese entsprechend seinen Vorstellungen umzusetzen. Ich habe den Eindruck, dass er seine neue Aufgabe sehr pragmatisch angeht. Sein Denken und Handeln scheinen langfristig ausgerichtet zu sein (was den Amerikanern in der Regel eher fremd ist). Dabei hat er nicht weniger im Sinn als eine grundsätzliche Richtungsänderung. Beispiel: Sein angekündigtes Programm zu Schaffung von 2,5 Millionen Arbeitsplätzen, das zur Verbesserung der maroden US-Infrastruktur beitragen soll.

Obama's Kabinet

»It’s the economy, stupid!« wussten einst schon die Berater von Präsident Clinton. Und auch unter Obama stehen die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Lösung der Finanzkrise und die Verhinderung des Absturzes der Wirtschaft in eine Depression zunächst einmal im Vordergrund. Außenpolitische Themen wie der Rückzug aus dem Irak, der Kampf gegen Terroristen in Afghanistan oder die Spannungen mit Russland sind vorerst in den Hintergrund gerückt. Mit Hillary Clinton als Außenministerin und dem in internationalen Dingen erfahrenen Joseph Biden hat er freilich zwei kompetente Politiker an seiner Seite, die eine Neuausrichtung der amerikanischen Politik auch auf diesen Feldern beherzt vorantreiben werden. 

Obama ist sich sehr wohl bewusst, dass die Lösung der bestehenden Probleme längere Zeit in Anspruch nehmen wird. Die Herausforderungen geht er flexibel an. So scheut er sich nicht, auch Politiker aus dem oppositionellen republikanischen Lager in seine Diskussionen mit einzubinden. Immer wieder betont er, dass ideologische Barrieren nicht im Wege stehen dürfen, das Land voran zu bringen. Zu zentralen Aufgaben seiner Politik hat er Energiesparmassnahmen, alternative Energiequellen und den Umweltschutz erhoben. Deren Bedeutung scheint peu à peu tatsächlich vielen Amerikanern aufzugehen. Bei meinen Gesprächen stelle ich allerdings immer noch grosse Naivität und Unkenntnis im Hinblick auf derlei Themen fest. Immerhin: Es scheint sich langsam doch eine allgemeine Überzeugung durchzusetzen, dass es so nicht weitergehen kann. 

Ich habe den Eindruck, dass Amerika am Anfang eines grundlegenden wirtschaftlichen Wandels steht. Die Exzesse der letzten 15 Jahren waren einfach zu groß: Jeden Tag wurden zwei Milliarden Dollar im Ausland aufgenommen, um die Staatsausgaben und den privaten Konsum zu finanzieren. Obama ist es gelungen, den Politikern und Bürgern den Ernst der Lage zu vermitteln und die zur Bewältigung der Krise(n) notwendigen Energien freizusetzen. Der neue Mann im Weißen Haus ist ein ausgezeichneter Rhetoriker – und schon Aristoteles wusste, dass Rhetorik das Fundament für politischen Einfluss ist. Es wird jetzt darauf ankommen, ob die Begeisterung seiner Anhänger anhalten wird und es dem neuen Amtsinhaber gelingt, seine politische Basis weiter auszuweiten.

Schwierig ist seine Mission allemal: Die Wirtschaft kommt jetzt erst so richtig ins Stottern, jeden Tag liest man von neuen Massenentlassungen. Und auch die Anzahl der Zwangsversteigerungen steigt weiterhin an – trotz verschiedener Moratorien einzelner Bundesstaaten und Initiativen der Banken, mit den Schuldnern zu einvernehmlichen Lösungen zu kommen. Die nächste Welle an Zwangsversteigerungen dürfte unvermeidlich sein: Steigende Arbeitslosenzahlen, das Auslaufen von günstigen Zinsfestschreibungen und Fälligkeiten bei Subprime-Hypotheken sind der Grund.

Erschreckend ist, dass 50 Prozent aller Schuldner, deren Hypothek neu verhandelt und festgesetzt wurde, nach sechs Monaten bereits wieder mit ihren Zahlungen in Verzug sind. Bei jedem sechsten US-Haus- oder Wohnungsbesitzer  (= zwölf Millionen Eigentümer) übersteigt die Hypothek inzwischen den Wert des Objektes. Verschiedene Experten (sofern sich jemand in diesem doch einigermassen chaotischen ökonomischen Umfeld noch so nennen kann) rechnen mit über acht Millionen Zwangsversteigerungen bis zum Jahr 2012. Bis dato haben bereits mehr als eine Million Eigentümer ihre Wohnungen oder Häuser verloren.

Hat jemand mal schnell eine Billion Dollar? Diese Summe wird meiner Ansicht nach nämlich in den nächsten zwei Jahren durch die noch anstehenden Verluste bei den sattsam bekannten Subprime-Hypotheken, normalen Hypotheken, Finanzierungen gewerblicher Objekte, Autofinanzierungen, »Credit Swaps and Credit Insurance«, Kreditkarten und Betriebskrediten verloren gehen (der Ausfall entspricht somit im Übrigen dem US-Haushaltsdefizit, das in diesem Rechnungsjahr ebenfalls eine Billion Dollar betragen wird). Allein bei den acht grössten US-Finanzinstituten betragen die Verbindlichkeiten (nachstehend »Leverage« genannt) momentan das 29-fache des Kapitals. Gemeinsam werden sie mindestens 400 Milliarden Dollar Verluste auf ihren bestehenden Portfolios realisieren, eventuell sogar bis zu 600 Milliarden Dollar.

Eine Billion sind eintausend Milliarden Dollar. Ich bin zwar recht gut in Mathematik, aber wir bewegen uns hier in Grössenordnungen, die unsere Vorstellungskraft bei weitem übersteigen. Auf jeden Fall ist es eine Menge Geld. Die US-Regierung hat bis dato etwa 300 Milliarden Dollar in die Finanzinstitute investiert. Selbst dies scheint aber nicht auszureichen, um private Investoren dazu zu bewegen, neues Kapital in diese Konzerne zu stecken. Somit werden die Banken ihre Ausleihungen reduzieren, um Eigenkapital und Fremdkapital in ein besseres Verhältnis zu bringen. Dies wird dazu führen, dass die Schuldner Vermögenswerte verkaufen müssen, was wiederum deren Wert durch Überangebot und sinkende Nachfrage reduziert. Bei einer Deflation gewinnt Bargeld an Wert, weil jeder darauf wartet, dass die Preise noch weiter fallen. Somit reduziert sich die wirtschaftliche Tätigkeit noch mehr. Ein Teufelskreis.

Stellt sich also die Frage, ob jemand vielleicht eine Billion Dollar (oder besser zwei, eine für die Finanzinstitute und eine für den US Staatshaushalt)  zuviel in der Portokasse hätte, um kurzfristig auszuhelfen. Ich bezweifele dies.

Mit freundlicher Genehmigung von IRC International Realty Corporation , Rainer N. Filthaut, Naples/Florida

Individuelle Reise - Informationen finden Sie in den Reise - Handbüchern des Iwanowski - Reisebuchverlags. Bestellungen sind online problemlos möglich (portofrei innerhalb Deutschlands): http://www.iwanowski.de/

Diese USA - Reiseführer sind stets aktuell recherchiert und bieten solide Informationen zu allen Themen des Reisens in den USA.

USA Grosse Seen   USA NW   Florida

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Dez 11 2008

Peking: Kostenloser Verleih von Fahrrädern

Geschrieben von at in: Allgemein, Asien, China, Peking

Touristen können in der chinesischen Hauptstadt in den Bezirken Chaoyang und Dongcheng kostenlos Fahrräder ausleihen, die ein chinesisches Unternehmen zur Verfügung stellt. Ausländer müssen lediglich einen gültigen Reisepass bei der Ausleihe vorlegen.

Weitere Infos unter www.china-tourism.de

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Viele praktische Informationen für eine Reise nach China finden Individualisten in dem Reiseführer Peking & Umgebung aus dem Iwanowski Reisebuchverlag.

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