Die Redaktion des Iwanowski Reisebuchverlags gibt gerne folgende Leserzuschrift mit vielen ergänzenden Infos für eine Reise an der amerikanischen Ostküste weiter:
Liebes Iwanowski-Team,
wir waren vom 25.3. bis zum 18.4. in den USA, haben nach drei Tagen Boston ein Auto gemietet und sind dann über Plymouth, Mass, Newport, RI, nach New York City, dann über Philadelphia ins Amish-Country, nach Gettysburg, über den Shenandoah-Park nach Fredericksburg und Washington DC, bevor es über Colonial Williamsburg und die Outer Banks nach North und South Carolina ging und schließlich von Charleston aus zurück.
Diese Mail ist also an die “Nordamerika-Redaktion/Ostküste” gerichtet.
Zunächst: Wir hatten in Eurem Iwanowski einen grandiosen Reiseführer. Deshalb auch an dieser Stelle schon einmal ganz ganz herzlichen Dank an das Autorenteam, die Redaktion und das Lektorat. Viele gute Tipps, viele prima Reisevorschläge, Übernachtungshinweise usw. haben uns wirklich sehr geholfen, diese Reise zu einem für uns unvergleichlichen Erlebnis zu machen. Danke.
Vielleicht noch einige kleine Hinweise von unserer Seite, möglicher Weise tragen sie dazu bei, dass der Reiseführer ja noch etwas umfangreicher wird
- Plimouth Plantation ist seit einem Jahr bereits ab Mitte März geöffnet, man muss nicht bis April warten.
- Der Highway 95 ist ab New London, CT, NICHT kostenpflichtig.
- Der Lincoln-Tunnel (von New York nach New Jersey) hat NICHTS gekostet.
- In Newport, RI, ließe sich als nette Unterkunft (direkt neben den ganzen Mansions) der “Artful Lodger” (B+B) aufführen. Dirket an den Herrenhäusern, nicht weit zum Hafen, nicht teuer, dafür mit wunderhübschen Zimmern. (Bei Interesse: www.artfullodger.com)
- Für Litiz, PA, habt Ihr wenig über die Stadt geschrieben und das General Sutter Inn lediglich wegen des guten Restaurants erwähnt. Wir sind der Meinung, dass wir dort eine der nettesten Übernachtungen hatten - und das Städtchen eigentlich auch sehr hübschund pittoresk ist - und das Essen im General Sutter Inn in der Tat ein Highlight war!
- Am Shenandoah NP ein Übernachtungs- und ein Restaurant-Tipp: Wir haben direkt am Rande des Parks im Blue Ridge Mountain Inn gewohnt. Sehr zu empfehlen. Ruhig, inhabergeführt, mit viel Liebe und Vertrauen in die Gäste eingerichtet: http://www.blueridgemountaininn.com/ Und dann waren wir auch einmal direkt um die Ecke (naja, amerikanisch “um die Ecke”, 20 Minuten Fahrt) in Hank’s Smokehouse: Gutes Südstaatenessen ohne großes Getue aber mit anständigen Portionen und alles mit “rauchiger” Note: http://www.hankssmokehouse.com/about.cfm
- Eine Info zu Jeffersons Monticello: Es liegt nicht (wie im Reiseführer beschrieben) direkt an Hwy 20, sondern man muss erst auf den Hwy 53 wechseln, dann kommt man nach Monticello. Und der Hinweis, dass man dort auch außerhalb der Hauptsaison sehr früh da sein sollte, um nicht so lange warten zu müssen, der müsste auch noch in den Reiseführer
- wir kamen um 11.00 Uhr - und hätten um 15.00 Uhr hineingekonnt :-/
- Vielleicht ein Hinweis zu “Amtrak”: Gerade bei der Nutzung von Zügen in die Städte sollte man auf ein schwieriges und kompliziertes Ticket-System gefasst sein: Da es außer Amtrak noch weitere Anbieter von Nahverkehrszügen gibt, müssen teilweise Tickets plus so genannte “Step-Up”-Tickets (für die Nutzung teurerer Amtrak-Züge) gelöst werden.
- Washington DC: Die Visitor-Tickets für den Kongress bekommt man nicht mehr unterhalb des Kongresses an der Südwest-Ecke, sondern neuerdings direkt auf dem oberen Platz zwischen Kongressgebäude und Library of Congress, wenn man eine Treppe zu einem Neubau unter dem Platz nimmt. Dort ist dann das ganz neue Visitor Center für den Kongress.
- In dem Kapitel über Mt. Vernon (die Plantage von George Washington) steht, Augustine sei die Mutter des Präsidenten. Er, Augustine, ist aber der Vater.
- Outer Banks, Ocracoke: Obwohl nur per Fähre zu erreichen, ist das Örtchen Ocracoke (entgegen der Angaben im Reisehandbuch) doch schon arg touristisch geprägt. (Leider) Die Strände sind allerdings noch nicht überlaufen. Gut essen kann man übrigens in Ocracoke im Café Atlantic. Wundervolle Fischgerichte - vom modernen Ambiente und der teilweise langen Schlange nicht abschrecken lassen! (http://travel.nytimes.com/travel/guides/north-america/united-states/north-carolina/outer-banks/ocracoke-island/52227/cafe-atlantic/restaurant-detail.html
- Was fehlt: Beaufort, NC - für einen Lunch an wunderschöner Fluss- bzw. Hafenpromenade mit Blick auf Segelboote und alte Clappboard-Houses.
- Was bedenkenswert sein könnte: Georgetown, SC ist vielleicht sogar noch ein bisschen netter und intimer als Wilmington NC. Wir haben in Georgetown 1,5 wunderschön entspannte Tage verbracht - in einem netten B&B (Bei Bedarf: http://www.harborhousebb.com/ - nicht ganz preiswert aber sehr entspannend).
- Und ganz zum Schluss vielleicht noch ein subjektiver Eindruck: Wir hatten das Gefühl, dass Unterkünfte und Restauranttipps im Norden und in Virginia sorgfältiger und reichhaltiger ausgewählt waren, als in North und South Carolina. Also, falls Ihr noch ein paar Reisetipps braucht: Immer Bescheid sagen.
So, das war eine lange Liste, die vor allem dazu beitragen soll, dass Iwanowski’s: USA - Der Osten noch besser wird, denn wie oben bereits geschrieben: Das Reisehandbuch ist mit so viel Liebe zum Detail geschrieben, mit so vielen tollen Einzelheiten (ohne dabei die Basics zu vernachlässigen) bestückt, dass alle hier aufgezählten Kleinigkeiten wirklich nur Kleinigkeiten als Verbesserungsvorschläge sind.
Wir haben sehr sehr profitiert und hatten auch deshalb so einen tollen Urlaub.
Dank dafür und viele Grüße aus Wiesbaden
Christian und Anna Sara Lahr
Wiesbaden

Weitere Infos zum Buch finden Sie auf der Website www.iwanowski.de. Ein Versand der Bücher innerhalb Deutschlands ist kostenfrei.