Archiv: November 2010

Nov 30 2010

Auf dem Rücken der Kamele: Namibia Country Lodges nimmt neue Aktivitäten ins Programm auf

Geschrieben von lm in: Afrika, Allgemein, Namibia

Kamelreiten in der Sahara ist unlängst bekannt. Doch auch in der Namib Wüste kann man jetzt die faszinierende Wüstenlandschaft auf dem Rücken der Kamele erkunden. Namibia Country Lodges hat Kamelausritte in sein Programm aufgenommen. In der Solitaire Lodge bei Sossuvlei stehen vier Trampeltiere zum Ausritt bereit. Der zweistündige Ritt in den Sonnenuntergang beinhaltet Snacks und Getränke. Kosten: rund 45 EUR pro Person. Auch mittags kann man gemeinsam mit den Kamelen die Landschaft genießen oder beim Kurzritt erstmal die Tiere beschnuppern. Kinder bis fünf Jahre reiten mit ihren Eltern kostenlos mit.

Weitere Informationen unter:
www.namibialodges.com

Ausführliche Infos für Individual-Reisende finden Sie in den Reiseführern Namibia und 101 Namibia. Der Versand der Bücher innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

Reisen nach Namibia sind buchbar unter www.afrika.de

Namibia Reiseführer     101 Namibia

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Nov 30 2010

Charly´s Desert Tours launcht neue Website: Touren zu den schönsten Orten Namibias

Geschrieben von lm in: Afrika, Allgemein, Namibia

Das namibische Unternehmen Charly’s Desert Tours präsentiert seine neue Website www.charlysdeserttours.com. Das 1966 gegründete Unternehmen hat auf der überarbeiteten Internetseite einige neue Touren und interessante Informationen für Namibia-Urlauber zusammen gestellt.

Das traditionsreiche Unternehmen wurde von Charly Gürtel gegründet, der 1911 im damaligen Deutsch-Südwestafrika geboren wurde. Jahrelang zog er durch die Wüste auf der Suche nach Arbeit und legte dabei bis zu 500 Kilometer zu Fuß zurück. Auf seinen einsamen Wanderungen lernte er die Wüste kennen wie kaum ein anderer. In Namibia wurde er bekannt als „Charly, der Wüstenfuchs“. Sein erstes Transportmittel war ein Eselskarren, der später in einen Land Rover getauscht wurde. Das erste Auto mit dem Charly Touren für seine Gäste anbot.

Heute gehört Charly’s Desert Tours zu den führenden Safariunternehmen in Namibia und bietet Kurztouren, Tagesausflüge, geführte Safaris und Rundreisen ins ganze Land an. Neu im Programm sind die beiden Tagestouren „Wüstenwanderung“ (Ganztagestour) und „Lebende Dünen“ (Halbtagestour). Bei beiden Ausflügen erkunden Reisende die Namib-Wüste, die älteste Wüste der Welt. Wer meint die Wüste ist einsam, irrt. Unzählige Chamäleons, Eidechsen, Geckos, Spinnen und Käfer existieren im scheinbar lebensfeindlichen Sandmeer. Die Touren starten in Swakopmund, dem kleinen Küstenort Namibias. Am Vormittag geht es in den Dünen bei Swakopmund auf die Suche nach den Kleinstlebewesen, am Nachmittag wandern die Gäste der „Wüstenwanderung“ dann entlang des Swakopmund Trockenflusses, wo man mit etwas Glück Springböcke, Strauße und Klippspringer beobachten kann.

Nähere Informationen:
www.charlysdeserttours.com

Quelle: Namibia Tourism

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Nov 30 2010

Spektakulärer Blick in die Tiefe: Neue Aussichtsplattform am Fish River Canyon

Geschrieben von lm in: Afrika, Allgemein, Namibia

Über 160 Kilometer lang, bis zu 27 Kilometer breit und bis zu 550 Meter tief erstreckt sich der berühmte Fish River Canyon im Süden Namibias. Mit 60.000 Besuchern pro Jahr gehört die weltweit zweitgrößte Schlucht zu den Touristenmagneten des Landes. Die neu renovierte Aussichtsplattform am Rande des Canyons liefert ideale Bedingungen für einen grandiosen Blick in die Tiefe. Ein Metallgeländer mit Querstreben aus Drahtseil bietet freie Sicht, zwei Dächer aus dünnen Rundhölzern sorgen für Schatten und mehrere Bänke laden zum Entspannen und Genießen ein. Auf verschiedenen Schautafeln erfahren Interessierte einiges über Geologie, Flora, Fauna und Geschichte des Canyons und seiner Umgebung. Auch die in die Jahre gekommenen Plumpsklos wurden durch Spültoiletten ersetzt.

Rund zwei Millionen Namibia Dollar (zirka 211.000 EUR) hat der /Ai /Ais - Richtersveld Transfrontier Park in die neue Aussichtsplattform investiert. Bei der Planung der Anlage wurde besonders auf Umweltverträglichkeit der Materialien geachtet. Es wurde viel Naturstein, Holz, Metall und Sand beim Bau verarbeitet, so dass sich die Plattform auch gut in die natürliche Umgebung einfügt.

Quelle: Namibia Tourism

Ausführliche Infos für Individual-Reisende finden Sie in den Reiseführern Namibia und 101 Namibia. Der Versand der Bücher innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

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Nov 30 2010

Oman: Neuer Diavortrag von Harald Mielke

Geschrieben von at in: Allgemein, Asien, Oman

„Der Oman – Urlaub wie bei alten Freunden“Live-Dia-Show mit den Reisejournalisten Harald und Trudy Mielke

Nur 6 Flugstunden von Mitteleuropa entfernt überrascht das Sultanat Oman mit wild zerklüfteten Hochgebirgen, tiefen Canyons, idyllischen Oasen und weitläufigen Plantagen. Endlose Weite kennzeichnet die faszinierenden Sand- und Steinwüsten. Dazu bildet die 1700 Kilometer lange Küste einen abwechslungsreichen Rhythmus aus weißen Stränden und steilen Klippen. Allgegenwärtig sind die Spuren der 5000-jährigen Seehandelstradition in Form von monumentalen Lehmfestungen, sagenumwobenen Häfen und Rastplätzen der Weihrauchstraße - archäologische Zeugnisse, die auch ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen sind. Ein besonderes regionales Klima und die nur dünne Besiedelung machen den Oman zu einem idealen Refugium für eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Vor allem die der Küste vorgelagerten Korallenriffe bieten vom gigantischen Walhai über zutrauliche Meeresschildkröten bis hin zum überraschenden Kelpwald und einem überbordenden Fischreichtum alles, was ein Taucherherz begehrt.

Mit Freundlichkeit, Offenheit und großer innerer Ruhe heißen die Menschen den Fremden willkommen. Die Omanis leben heute in einem modernen Staat im Einklang mit ihren alten Traditionen. Fortschritt muss nicht zwangsläufig einhergehen mit Verlust der kulturellen Identität und Menschlichkeit.

Zu dieser neuesten Dia Show der beiden Reisejournalisten Trudy und Harald Mielke ergeht herzliche Einladung. Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Bilderreise mit außergewöhnlichen Motiven, einem angenehmen Sprachtempo, authentischer musikalischer Untermalung und vor allem informativ-unterhaltsamen Kommentaren. Wie bei allen ihren Vorträgen üblich, werden auch diesmal wertvolle Preise wie Reiseführer oder Kalender verlost.

Wer mehr über die hervorragenden Tauchgründe und Rundreisen in Oman lesen möchte, dem sei unsere aktuelle Reisereportage “Oman”, veröffentlicht im Tauchsportmagazin “Aquanaut”, Ausgabe 11-12 2010  wärmstens ans Herz gelegt (Einzelheftbestellung http://www.aquanaut.ch/Abonnement/aq_abonnement.php#EHefte, Jahres-Abonnements (Sonderaktion nur noch gültig in 2010!) http://www.aquanaut.ch/Abonnement/aq_abonnement.php#Abo)
Der Oman – Urlaub wie bei alten Freunden

Dienstag,       07.12.10          20.00 Uhr    86956  Schongau, Ballenhaussaal

Mittwoch,      08.12.10          19.30 Uhr    86807  Buchloe, Stadthotel, Bahnhofstr. 47, 1. Stock

Donnerstag,  09.12.10          20.00 Uhr    86153  Augsburg, VHS, Willy-Brandt-Platz 3a

Sonntag,        12.12.10          11.00 Uhr    81539  München, Gasteig

Montag,         13.12.10          20.00 Uhr    86343  Königsbrunn, Raiffeisensaal

Montag,         10.01.11          20.00 Uhr    82223  Eichenau, Begegnungsstätte Kolpingweg 2

Mittwoch,      12.01.11          19.00 Uhr    86836  Untermeitingen, Haus Imhof, Bürgersaal

Donnerstag,  13.01.11          20.00 Uhr    87640  Biessenhofen, Gemeindesaal

Freitag,          14.01.11          19.30 Uhr    87435  Kempten, VHS, Haus International, Poststr. 22

Donnerstag,  20.01.11          20.00 Uhr    82256  Fürstenfeldbruck, Sitzungssaal Rathaus

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Viele praktische Informationen für einen Urlaub in Abu Dhabi, Dubai und den anderen Arabischen Emiraten finden sich in dem umfangreichen Reiseführer Vereinigte Arabische Emirate mit Abu Dhabi & Dubai aus dem Iwanowski Verlag.

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Viele praktische Informationen für einen Urlaub im Oman finden sich in dem umfangreichen Reiseführer Oman aus dem Iwanowski Verlag, der im August 2010 erscheinen wird. Ein Versand der Bücher erfolgt innerhalb Deutschlands portofrei.

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Nov 30 2010

Äthiopien: Neuer Diavortrag von Harald Mielke

Geschrieben von at in: Afrika, Allgemein, Äthiopien

Live-Dia-Show mit den Reisejournalisten Harald und Trudy Mielke

Fantastische Berglandschaften, das Erbe einer über 3000 Jahre alten Kultur und die traditionellen Lebensweisen verschiedenster Stammes- und Volksgruppen machen Äthiopien zu einem der faszinierendsten Reiseländer Afrikas. Zahlreiche historische Kulturdenkmäler geben Zeugnis einer einzigartigen christlichen Kultur. Weltberühmt sind die Felsenkirchen von Lalibela und die großartigen Bauwerke von Gondar und Axum. Wir entführen Sie in eine Welt weiter Hochebenen, tiefer Schluchten und imposanter Naturschauspiele. Blutbrustpaviane und der äthiopische Steinbock streifen über das bis zu 4600 Meter hohe Plateau des Simien Bergnationalparks, einem Weltnaturerbe der UNESCO. Entdecken Sie mit uns das ehemalige Abessinien, eines der beeindruckendsten und geheimnisvollsten Länder des schwarzen Kontinents – dort, wo Afrika den Himmel berührt! Und zum Abschluss der Reise ein paar erholsame Tage im kleinen Nachbarland Djibouti? Warum nicht! Dort am Horn von Afrika erwartet den Gast kein Piratenüberfall, dafür aber der hautnahe Kontakt zu den Giganten der Meere, den Walhaien. Zur richtigen Jahreszeit ist auch die Begegnung mit einem Dutzend dieser bis zu 14 Meter langen, größten Fische der Erde keine Seltenheit.

Harald und Trudy Mielke laden Sie ein zu einer nicht alltäglichen Dia-Reise, die mit außergewöhnlichen Bildern, einem angenehmen Sprachtempo, afrikanisch orientierter Musik und vor allem informativ-unterhaltsamen Kommentaren in ihren Bann zieht. Wie bei allen Vorträgen der beiden Reisejournalisten Harald & Trudy Mielke üblich, werden auch diesmal wertvolle Preise wie Reiseführer oder Kalender verlost.

Äthiopien – Das geheimnisvollste Land Afrikas

Montag,         29.11.10          19.30 Uhr    86850  Peiting, Alte Mädchenschule

Dienstag,       30.11.10          20.00 Uhr    86971  Wollmetshofen, Schützenheim / Ortsstraße

Mittwoch,      01.12.10          19.30 Uhr    85521  Ottobrunn, Wolf-Ferrari-Haus

Donnerstag,  02.12.10          19.30 Uhr    87600  Kaufbeuren, VHS, Spitaltor 5

Dienstag,       14.12.10          20.00 Uhr    87616  Marktoberdorf, Rathaussaal

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Reisen nach Äthiopien bietet der Afrika Reiseveranstalter Iwanowskis Reisen an. Das erfahrene Team berät auch über Flüge und hat stets preiswerte Flüge nach Äthiopien im Angebot. Kostenlose Kataloganforderung hier

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Nov 29 2010

Fahrradtourismus in Berlin

Geschrieben von lm in: Allgemein, Berlin, Europa

Wer eine Städtereise nach Berlin unternimmt, der bleibt meistens nur wenige Tage in der Stadt. Eine Stadtrundfahrt bietet sich gleich zu Anfang der Reise an, um sich ein Bild von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu machen.
Jahr für Jahr zieht die deutsche Hauptstadt Millionen Touristen an. Viele Deutsche reisen innerhalb ihres Heimatlandes. Oft wird eine Sightseeingtour per Bus unternommen, die zwar recht komfortabel ist, aber interessante Gebäude und Orte nur während der Vorbeifahrt betrachtet werden können. Ein längerer Aufenthalt, um sich die Sehenswürdigkeit anzuschauen, ist meistens nicht in die Tour eingeplant. Eine andere Art Berlin kennen zu lernen, ist eine Stadtrundfahrt auf dem Fahrrad. Es bieten sich einem viel mehr Möglichkeiten, wenn die Stadt mit einem Fahrrad erforscht wird. Vorteil ist, dass man den Sehenswürdigkeiten viel näher kommt und bei Bedarf an einem Ort länger verweilt werden kann. Wie bei einer normalen Stadtrundfahrt mit dem Bus, wird die Fahrradtour durch einen Guide geführt. Die Gruppen sind in den meisten Fällen nicht sehr groß, so dass auf einzelne Wünsche der Teilnehmer eingegangen werden kann. Der wohl größte Vorteil von Radtouren ist die Nähe zum Geschehen. Hier stört, nicht wie im fahrenden Bus, eine Scheibe.

Jede Fahrt hat ein anderes Motto und somit werden verschiedene Strecken abgefahren. Wer die geschichtliche Seite von Berlin kennen lernen möchte, der wählt eine Tour, die vom Berliner Mauerweg zum Humboldthain führt. Die unbeachtete Seite Berlins, mit den eher weniger bekannten Sehenswürdigkeiten, kann auf einer anderen Tour erforscht werden. Das Berliner Nachtleben kann auf einer nächtlichen Rundfahrt kennen gelernt werden, die sich besonders für die junge Generation eignet. Wer auf der Suche nach einer ausgefallenen Stadtführung ist und sich gerne draußen an der frischen Luft bewegt, dann sind Fahrradtouren genau das Richtige.

Quelle: seosupport GmbH

Ausführliche Infos sowie Tipps für Radtouren in Berlin finden Sie in Iwanowski´s Reiseführer 101 Berlin. Der Versand der Bücher innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

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Nov 29 2010

Berlin: Neues Best Western Hotel in Moabit

Geschrieben von at in: Allgemein, Berlin, Europa

Seit dem 25. November 2010 hat das Best Western Premier Hotel Moa Berlin geöffnet, das im Einkaufszentrums Moa Bogen im Berliner Stadtteil Moabit zwei der insgesamt vier Etagen belegt und 196 Zimmer und Suiten sowie Veranstaltungsräume für bis zu 200 Personen bietet.

Ein besonderes Highlight ist das zwölf Meter hohe und 1.600 qm große Atrium. Diese Halle mit Grün- und Wasserflächen führt in das großzügige Frühstücksrestaurant sowie die Hotelbar im Lounge-Stil und mit offenem Design-Kamin. Das Hotel bietet kostenfreies W-LAN im gesamten Haus, gratis Kaffee- und Teestationen und ein großzügiges Parkhaus im Gebäude.
www.hotel-moa-berlin.de

Quelle: business-travel

Ausführliche Infos sowie weitere Angaben über Hotels in Berlin finden Sie in Iwanowski´s Reiseführer 101 Berlin. Der Versand der Bücher innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

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Nov 29 2010

Berlin: Grimms Märchen für Kinder und Erwachsene in der Märchenhütte erleben

Geschrieben von at in: Allgemein, Berlin, Europa

Am 28. November 2010 öffnete die Märchenhütte in Berlin wieder ihre Pforten.

Dann geschehen wieder Wunder, herzerwärmend in der kalten Zeit. An die 20 der schönsten Märchen stehen auf dem Spielplan: Hänsel und Gretel, Aschenbrödel, Fischer un sin Fru, Der gestiefelte Kater, Froschkönig, Rotkäppchen, Fitchers Vogel, Rapunzel, Von einem der auszog das Fürchten zu lernen, Schneeweißchen und Rosenrot, Hans im Glück, Schneewittchen, Das tapfere Schneiderlein, Der Teufel mit den drei goldenen Haaren, Jorinde und Joringel, Frau Holle, Hase und Igel, Dornröschen, Der Machandelbaum und Rumpelstilzchen. Pünktlich zum ersten Advent steht auch schon die erste Premiere hinter dem Türchen ins Haus: „Die vier Bremer Stadtmusikanten“ fehlten bislang im illustren Orchester. Animalisch geht es dann auch weiter mit den Sieben Geißlein – wieder mal nur für Erwachsene.
So themenreich der Grimmsche Märchenschatz auch ist, so weit gefächert spiegelt er sich im Programm: da gibt’s Klamaukspektakel, stille und gruslige, erotische und schräge, romantische und finstere Märchen. Mit Bratäpfeln, Glühwein und knisterndem Feuer werden wir diesen Winter überstehen: Grimm steh uns bei.

Die Märchenhütte ist vom 28. November 2010 bis 28. Februar 2011 geöffnet.

Es werden zwei halbstündige Grimm-Märchen pro Märchenblock gezeigt.

Märchenzeit für Kinder ab 4 Jahre: Di bis Fr 16.30 Uhr (in den Ferien auch 15 Uhr); Mi/ Do/ Fr 10 Uhr; Sa/ So 14, 15.30 und 17 Uhr; in der kleinen Hütte So auch 15 Uhr
Preise Kindervorstellungen: Di bis Do 4 Euro (Erwachsene 7 Euro), Fr bis So 5 Euro (Erwachsene 8 Euro)

Märchen „nur für Erwachsene“ (19.30 Uhr FSK14, 21Uhr FSK16, 22.30 Uhr FSK18): Di bis So 19.30, 21 Uhr; Fr/ Sa 22.30 Uhr; in der kleinen Hütte Mi bis Sa auch 20 Uhr
Preise für Abendvorstellungen: Di 8 Euro, Doppelblock 15 Euro; Mi/ Do 10 Euro, Doppelblock 18 Euro, 3 Blöcke 24 Euro; Fr bis So und Feiertag 12 Euro, Doppelblock 22 Euro, 3 Blöcke 30 Euro

Karten: Fon 030 – 2 888 66 999
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor der Vorstellung.
Vorverkauf an der Kasse Märchenhütte Di bis So 15 bis18 Uhr

Märchenort: Märchenhütte auf dem Bunkerdach, Monbijoupark, vis-á-vis Bode-Museum, 10117 Berlin Mitte
Anreise: Tram 1, 2, 3, 6, 13 / S-Bhf. Hackescher Markt, S-Bhf. Oranienburger Straße, S-Bhf. Friedrichstraße

www.maerchenhuette.de

Märchen für Kinder:
Hans im Glück / Froschkönig

Märchen für Kinder / Erwachsene:
Rumpelstilzchen / Dornröschen / Der gestiefelte Kater / Das tapfere Schneiderlein / Hase und Igel / Frau Holle / Schneewittchen / Aschenbrödel / Fischer un sin Frau / Rapunzel / Schneeweißchen und Rosenrot

Märchen “nur für Erwachsene”:
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren / Jorinde und Joringel / Hänsel und Gretel / Rotkäppchen

Schauermärchen:
Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen / Machandelbaum / Fitchers Vogel

Es spielen: Carsta Zimmermann, Ina Gercke, Rebekka Köbernick, Marlies Ludwig, Kristin Giertler, Claudia Graue, Annika Mayer, Wanda Perdelwitz, Michael Schwager, Torsten Schnier, Roger Jahnke, Andreas Köhler, Vlad Chiriac, Matthias Horn und Gäste

Regie: Jan Zimmermann
Veranstalter: Hexenkessel und Strand GmbH

Ausführliche Infos über Berlin sowie Tipps für “Berlin mit Kindern” finden Sie in Iwanowski´s Reiseführer 101 Berlin. Der Versand der Bücher innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

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Nov 29 2010

Eustis: Geheimtipp für Relaxen, Kultur, Schlemmen und Natur

Geschrieben von mi in: Amerika, USA / Florida

Eustis – Kleinod am Lake Eustis, ein kleines Juwel in Zentral – Florida

 Der kleine Ort, z. T. malerisch gelegen am Lake Eustis, ist ländlich geprägt: Orangenplantagen, Pferdezucht und Baumschulen bestimmen die produktive Wirtschaft. „Downtown Eustis“ ist liebevoll restauriert, auch wenn man auf mehr Besucher hofft.

Eine Reihe von niedlichen Spezialgeschäften, schmucken Restaurants, einem unikaten Friseur und einem wunderschönen Theater überraschen., dem Bay Street Theatre.

Man vermutet nicht, dass hier im ländlichen Florida mittlerweile seit 1974 Comedies und Dramen vorgestellt werden Das bereits 1922 erbaute Theatergebäude ist mittlerweile wunderschön restauriert, ein kulturelles Kleinod zwischen Seen, Wäldern und Plantagen. Ein Theater für die Gemeinde, eben ein „community Theatre“. Man taucht als Besucher in ein nostalgisch anmutendes Amerika ein, ein Stückchen längst vergangener Zeiten. Plüsch, klein und übersichtlich, nicht aufdrängend eher anheimelnd. Schön, dass es noch so etwas geht. 

Adresse: 109 N. Bay Street, PO Box 1405, Eustis, Fl 32726, Kartenverkauf  Mo.- Fr. 13.00 – 18.00h,  und 2 h vor Vorstellungsbeginn. Unbedingt Karten vorher kaufen (geht auch online, www.baystreetplayers.org). Da das Theater gemütlich klein ist, sind quasi alle Plätze gut.

 

Im Eustis Historical Museum, 1983 eröffnet, kann man der lokalen Geschichte folgen. Ursprünglich gehörte das Clifford House (1910 – 1911 erbaut)  einem Kaufmann, der dem Ort wichtige Impulse gab. Für damalige Zeit war es sehr luxuriös: 18 Räume, italienische Fliesen, extravagante Verglasungen… Seit 1983 gehört es zum National Register of Historical Places.

Adresse: 536 North Bay Street, Eustis, Florida 32726, geöffnet Mo – Fr 13.00h – 17.00h,  am ersten Sa eines Monats 12.00 – 16.00h, freier Eintritt. 

Und Essen ?

Besonders nett ist es im Cafe Gianni (31 East Magnolia Avenue, 32726b  Eustis (352) 589-1402, geöffnet Di – So 17.00h – 21.00h Dinner, Tratorria (preiswerter)  11.00h – 23.00h, Ein authentischer Italiener, legeres Ambiente, gutes Essen abseits des US – mainstreams. Etwas teurer, dafür viel besser. Brunch Sonntag 11.00 – 14.00 h. 

Weiter ?

An der sehr gepflegten Dockanlage am Lake Eustis lässt es sich prima relaxen !

Wertvolle Infos für Individual-Reisende bietet Iwanowski´s Reiseführer Florida.  Der Versand der Bücher innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

 

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Nov 28 2010

Verträge in den USA: Pacta sunt servanda ?

 

Pacta sunt servanda?

Vor einiger Zeit hielt der Rechtsanwalt Felix Mehler von der Kanzlei Cohen & Grigsby, Bonita Springs vor der »German American Business Chamber« einen interessanten Vortrag über die Unterschiede in den Rechtssystemen der Vereinigten Staaten und Deutschlands. Felix Mehler hat sowohl in Deutschland wie auch den USA die volle Ausbildung zum Anwalt abgeschlossen. Eine seiner zentralen Thesen: Amerikaner gehen mit einer ganz anderen Einstellung an den Abschluss eines Vertrages als wir Kontinentaleuropäer. Konkret: Man schliesst hierzulande zwar einen Vertrag ab, es ist aber durchaus vorstellbar, diesen später ohne viel Federlesens auch wieder zu brechen.

So gilt es in der amerikanischen Rechtsprechung und –auffassung als absolut akzeptabel, einen Vertrag zu brechen, solange man dem Vertragspartner einen allfälligen Schaden ersetzt. Das kontinentaleuropäische Recht hingegen geht davon aus, dass jeder Vertragspartner seiner Verpflichtung nachkommt und diese auch eingeklagt werden kann: Wenn ich etwas verkaufe, dann muss ich es auch liefern – und umgekehrt muss der Käufer auch bezahlen.

Vor diesem Hintergrund gehen amerikanische Vertragspartner natürlich mit einer ganz anderen Einstellung an den Abschluss eines »contracts«. Ändern sich die Umstände, wird man viel eher seine vertragliche Verpflichtung ignorieren als dies ein Kontinentaleuropäer je tun würden (wo die Geschäfte ja oft noch per Handschlag besiegelt werden). Bricht ein Amerikaner einen Vertrag, so weiss er ohnehin, dass sein Vertragspartner vor zwei großen Hürden steht: Zum einen muss er den Schaden und dessen Höhe beweisen. Zum anderen muss er in einem oftmals teuren und aufwendigen Gerichtsverfahren seine Forderung einklagen. Sofern es nicht ausdrücklich vereinbart wurde, kommt noch ein drittes Problem hinzu: Selbst wenn der geschädigte Vertragspartner vor Gericht gewinnt, muss ihm der Verlierer oft nicht die Anwaltskosten ersetzen. Somit ist es manchmal aus rein wirtschaftlichen Überlegungen sinnvoller, auf Schadenersatz zu verzichten und zähneknirschend den Vertragsbruch zu akzeptieren.

Der Umgang mit dem Thema »Vertragstreue« lässt tief blicken: Hier werden klare Unterschiede in der Mentalität von Amerikanern, Europäern und vor allem Asiaten deutlich. Sind asiatische Gesellschaften eher gruppenorientiert, zeigen sich Amerikaner ganz klar auf sich selbst bezogen, das heisst individualistisch und eigeninteressiert. Wir Mitteleuropäer liegen meiner Einschätzung nach in unserem Verhalten und Verständnis der Gesellschaft irgendwo in der Mitte.

Der »Egoismus« der Amerikaner hat natürlich historische Wurzeln: Die Freiheit des Einzelnen ist ein zentrales Element ihrer Kolonialgeschichte. Die ersten europäischen Auswanderer strebten im 16. und 17. Jahrhundert in Nordamerika nach (Religions-) Freiheit und Reichtum und hatten Europa in der Hoffnung verlassen, in Amerika ein neues, besseres Leben führen zu können. Aufgrund der Nichtexistenz von staatlichen Institutionen oder gesicherten Rahmenbedingungen waren die Siedler und Pioniere gezwungen, sich im alltäglichen Leben auf sich selbst, ihre individuellen Fähigkeiten und ihre eigene moralische Verantwortung zu verlassen. Unter solchen Lebensumständen mussten zu treffende Entscheidungen vor allem zeitnah und pragmatisch sein. Der Nutzen stand im Vordergrund. Und war dieser Nutzen positiv, dann war die Entscheidung richtig – gegebenenfalls bis zu der Auffassung, dass der Zweck die Mittel heiligt.

Diese Geisteshaltung hat sich auch auf die Geschäftskultur übertragen. Charakteristisch für den US-amerikanischen Wirtschaftsstil ist zum einen die dominante Rolle und Selbstverantwortung des Individuums und zum anderen – zumindest in der Theorie – die minimale Einflussnahme des Staates auf die Wirtschaft, die allein durch den Markt selbst reguliert werden soll. Die Aufgabe des Staates ist primär, den Rahmen für freien Wettbewerb zu stellen und zu erhalten.

In einer individualistisch ausgeprägten Gesellschaft steht der Einzelne im Vordergrund: Es ist wichtig »seinen Weg zu gehen«, »gegen den Strom zu schwimmen«. Nicht umsonst proklamierte der Amerikaner Frank Sinatra »I did it my way!«. Die Chinesen kontern mit dem Sprichwort »Der Nagel, der herausragt, wird in das Brett gehämmert« – denn in dieser kollektivistisch ausgeprägten Gesellschaft steht die Gruppe als Gesamtheit im Vordergrund und ist wichtiger als die Selbstverwirklichung der einzelnen Gruppenmitglieder. Ein konkretes Beispiel für diesen fundamentalen Gegensatz ist das Versagen von gewissen Bonusprogrammen in asiatischen Ländern. Amerikanische Unternehmen fanden schnell heraus, dass sich dort die Produktivität von Gruppen verringerte, wenn man ein individuell ausgerichtetes Bonusprogramm einsetzte. Die Mitarbeiter orientierten sich an dem schwächsten Glied ihrer Gruppe und versuchten, dieses nicht zu übertreffen. Erst als man das Bonusprogramm so umstellte, dass es die gesamte Gruppe belohnte, wurde die Produktivität gesteigert. In individualistisch geprägten Gesellschaften funktionierte diese Art von Bonusprogrammen allerdings nicht, dort senkten Gruppenprogramme die Produktivität.

Im amerikanischen Denken ist die Auffassung verwurzelt, dass individuelles Denken und persönlicher Instinkt jedem gruppenorientierten Entscheidungsprozess überlegen ist. Mehr noch: Die freie Entfaltung des Einzelnen wird durch die Unterordnung seiner Interessen innerhalb einer Gruppe eher behindert. Amerikaner stellen ihre persönlichen Ziele in der Regel vor alles andere. Dies beinhaltet die Interessen der Firma, der Freunde, der Familie und eventuell sogar des Ehepartners. Als Folge dieses Denkmusters sind Amerikaner gegenüber ihrer Firma (wie auch die Firma gegenüber ihren Mitarbeitern) nur in jenem Grad gegenüber loyal, sofern dies ihren eigenen Interessen nützt. Man verhält sich auf beiden Seiten absolut pragmatisch: Die Loyalität hält nur bis zum Vorliegen eines besseren Angebotes. Gehandelt wird schnell, ohne grosse Vorwarnung. Amerikaner sind nicht bekannt dafür, sehr geduldig zu sein.

All das sollte man wissen, wenn man »im Land der unbegrenzten Möglichkeiten« Geschäfte betreiben will. Amerikaner können sich schnell für alles begeistern, was nach »Opportunity« aussieht. Darum bekommt man als Verhandlungspartner schon früh ungewohnt viel Aufmerksamkeit. Aber genauso schnell, wie man diese erlangt, verliert man sie auch wieder, wenn sich die Resultate nicht als so nützlich herausstellen wie erhofft.

Und das alte »Pacta sunt servanda«, mit dem uns die Römer das Prinzip der Vertragstreue im öffentlichen und privaten Recht auf eine kurze Formel gebracht haben? Im deutschen Zivilrecht, auch das lerne ich von Rechtsanwalt Felix Mehler, besagt der Grundsatz, dass derjenige, der Verträge bricht, rechtswidrig handelt. Und in Amerika? Im vergangenen Jahr las ich im Wall Street Journal einen interessanten Artikel über die Auseinandersetzung zwischen der Deutschen Bank und dem Immobilienmilliardär Donald Trump. Bei dem Streit drehte es sich um den Trump International Hotel & Tower in Chicago – ein 415 Meter hoher Wolkenkratzer am Chicago River. Trump war damals offenbar mit der Rückzahlung eines millionenschweren Kredits in Verzug – und hatte kurzerhand die Deutsche Bank und andere Institute vor einem New Yorker Gericht auf eine Verlängerung der Kreditlaufzeit verklagt. Die Anwälte Trumps argumentierten, der plötzliche Einbruch der weltweiten Finanzmärkte sei ein so außergewöhnliches Ereignis höherer Gewalt, dass ihr Mandant einen Anspruch auf Anpassung des Kreditvertrages habe.

Verträge sind einzuhalten? Wohl eher: »Was schert mich mein Geschwätz von gestern?« Ganz nebenbei warf Trump seinen Kreditgebern damals vor, seine Rückzahlungsbemühungen unterwandert zu haben – und forderte deswegen drei Milliarden Dollar Schadensersatz. Welcome to America!

Von Rainer Filthaut, IRC Int. Realty Corporation, 3838 Tamiami Trail N., Suite 416, Naples, FL 34103-3586.

Individual-Reiseführer zum gesamten Gebiet der USA im Programm. Die umfangreichen Reiseführer liefern alle notwendigen Informationen für eine Erkundung auf eigene Faust.
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In 2009 sind die Bände USA-Nordosten, USA-Nordwesten, USA-Ostküste, USA-Süden, Kalifornien und Hawaii sowie „101 USA-Geheimtipps für Entdecker“ neu erschienen. Im Januar 2010 folgte die Neuausgabe von USA-Westen. Im Sommer 2010 erscheint die neue Ausgabe des Reiseführers New York. Im Herbst 2010 erscheint der Band Kanada-Osten in neuer Auflage.

Alle Bände sind zwischen rund 500 und 740 Seiten stark und kosten zwischen 19,95 EUR und 25,95 EUR. Die Mehrzahl der Auflagen stammt aus den Jahren 2009/2010. Das Programm wird laufend aktualisiert.

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