Jul 29 2011
Kenia: Stellungnahme zur Dürre des Kenya Tourist Board
Die nachfolgende Stellungnahme zur Dürre in Kenia von Lea Gwiyo, Staatssekretärin für Tourismus im kenianischenTourismusministerium wurde aus dem Englischen übersetzt:
Wie in den Medien berichtet wird, erfährt das Horn von Afrika momentan eine Dürre, unter welche viele Menschen in dieser Region zu leiden haben. 2011 war auch für Kenia bisher eines der niederschlagsärmsten Jahre der letzten Zeit. Als Folge daraus hat sich die Versorgungslage im Norden und Osten Kenias verschlechtert, nachdem das Weideland in diesen Regionen zunehmend verdorrte.
Betroffene Regionen
Die nördlichen und östlichen Regionen Kenias unterliegen naturgemäß einem semi-ariden bis ariden Klima mit minimalen Niederschlagsmengen im Jahr. Leider gab es in diesen Landesteilen dieses Jahr bisher gar keinen Niederschlag, sodass sie in besonderem Maße von der Trockenheit betroffen sind. Es handelt sich dabei in erster Linie um die Regionen Garissa, Wajir, Moyale, Isiolo, Marsabit und Mandera.
Hilfsmaßnahmen
Zusammen mit verschiedenen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Spenderorganisationen stellt die kenianische Regierung lebensnotwendige Güter wie Nahrungsmittel, Wasser und medizinische Versorgung für die Bevölkerung in den genannten Gebieten zur Verfügung.
Tourismus ist nicht betroffen
Wie bereits erwähnt, sind nur einige Landesteile von der Dürre betroffen. In anderen Regionen wiederum kommt es zu regelmäßigen Niederschlägen, sodass dort sogar reiche Ernten erwartet werden. Tourismus in diesen und vielen anderen Gebieten des Landes verläuft wie üblich. Rund um die Masai Mara zum Beispiel verzeichnen Hotels und Lodges momentan Rekordbuchungen von Urlaubern, welche Zeuge der alljährlichen Gnuwanderung werden wollen. Auch Tourismusanbieter in Westkenia, im Rift Valley oder auch an der Küste berichten von einem sehr guten Buchungsstand.
Maßnahmen des KWS (Kenya Wildlife Servic)
In den von der Dürre betroffenen Gebieten im Norden und Osten des Landes gibt es nur einige wenige Nationalparks und Reservate. Der Kenya Wildlife Service (KWS), die staatliche Organisation, welche für den Schutz der Tierwelt in Kenia zuständig ist, hat dort im Rahmen eines Notfallplans die folgenden Maßnahmen ergriffen:
- Wasserversorgung: Der KWS hat begonnen, die betroffenen Schutzgebiete mit Wasser zu versorgen. Der KWS hat in diesem Zusammenhang an verschiedenen Stellen nach Wasser bohren lassen, so dass die Wasserversorgung nicht nur der Tierwelt, sondern auch der am Rande der Parks lebenden Bevölkerung verbessert wurde.
- Für Huftiere, besonders für Elefanten und Giraffen, wird Heu als Futtermittel ausgefahren.
Durch diese Maßnahmen konnte eine Stabilisierung der Wildtierpopulationen in den betroffenen Regionen sichergestellt werden.
Ausreichende Wasserversorgung in Hotels und Lodges
Es muss betont werden, dass die Hotels und Lodges im ganzen Land ausreichend und kontinuierlich mit Wasser versorgt sind. Bisher ist kein Hotel im Lande von Wasserknappheit betroffen, da auch nur die wenigsten Hotels von Regenwasser abhängig sind.
Verfasserin: Lea Gwiyo, Staatssekretärin für Tourismus im kenianischenTourismusministerium
Anmerkung: Der oben stehende Text ist eine Übersetzung aus dem Englischen.
Stand: 28.7.2011
Quelle: Kenya Tourist Board, proudly [re]presented by TravelMarketing Romberg TMR GmbH
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